Steffen Freund: „Philippe Coutinho kann Unterschied ausmachen.“


Steffen Freund - RTL Nitro - Foto: MG RTL D
Steffen Freund – RTL Nitro – Foto: MG RTL D

Steffen Freund: Während Borussia Dortmund beim 5:1-Schützenfest gegen den FC Augsburg einen Traumstart hinlegte, glänzte Rekordmeister FC Bayern München nach dem 2:2-Unentschieden gegen Hertha BSC vor allem mit Philippe Coutinho, der am Montag offiziell vorgestellt wurde.

Ob der brasilianische Königstransfer hält, was er verspricht, darüber diskutierten Laura Wontorra und Thomas Wagner in „100% Bundesliga – Fußball bei NITRO“ mit Jürgen Kohler und NITRO-Experte Steffen Freund.

20.08.2019 – PM RTL Nitro / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Zu den Meisterambitionen des BVB äußerte sich neben den Studiogästen auch Ottmar Hitzfeld im exklusiven Interview. Ein Augenmerk galt zudem Eintracht Frankfurt, die auf Sturm-Zugang Bas Dost hoffen, und an diesem Donnerstag, 22. August, im Playoff-Hinspiel der UEFA Europa League auswärts auf den französischen Erstligisten Racing Straßbourg treffen.

Nachfolgende Zitate: Quelle „100% Bundesliga – Fußball bei NITRO“.

Steffen Freund über den Coutinho-Transfer: „Er ist sehr vielseitig. Positiv ist auch, dass er zwar Charakter hat, aber sich am Ende eingliedert. Ich glaube, das ist schon ein sehr, sehr positiver Typ. Und Coutinho kommt auch gleich hinter den großen Dreien: Ronaldo, Messi und Neymar! Und dann kommt schon Coutinho. Er ist wirklich ein Spieler, der den Unterschied machen kann.“

Steffen Freund über den möglichen Bas Dost Transfer bei Eintracht Frankfurt: „Das wäre sehr, sehr wichtig! Gerade dieser Stoßstürmer! Mit Haller haben sie ihren Top-Spieler verloren an West Ham United. Bas Dost kann den Ball vorne festmachen und ist extrem torgefährlich im Strafraum. Ein Verbleib von Rebic wäre auch sehr, sehr wichtig für die Eintracht. Ihn brauchen sie auch jetzt gegen Straßbourg.“

Jürgen Kohler über die Meisterambitionen des BVB: „Ich finde es Klasse, und es muss auch das Ziel von Borussia Dortmund sein. Wenn man die ganzen Einkäufe sieht, die getätigt wurden, dann gibt es nur die Meisterschaft.“

Steffen Freund über den BVB: „Für mich ist der 5:1-Auftakt des BVB ein großes Ausrufezeichen. Es ist sehr positiv, was gerade in Dortmund passiert: Entweder du setzt dich von Anfang an mit dem Titel auseinander oder du wirst immer Zweiter oder Dritter hinter den Bayern.“

Ottmar Hitzfeld über den neuen BVB und Meisterschaftskampf: „Die Mannschaft hat sich bewiesen und sie haben sich gut verstärkt, da ist es logisch, dass der Titel das Ziel ist. Für mich ist Bayern aber nach wie vor Favorit. Dortmund ist der große Herausforderer und fast auf Augenhöhe mit Bayern, aber das müssen sie dann erst mit der deutschen Meisterschaft beweisen.“

Jürgen Kohler über Mats Hummels: „Mit Mats Hummels haben sie einen erfahrenen Spieler geholt, der nicht mehr der Jüngste ist und auch nicht mehr der Schnellste, aber der durch seine geschickte Zweikampfführung und seine Mentalität richtig Zug rein bringen kann in die Truppe.“

Jürgen Kohler zur Transferpolitik des BVB und der Bayern sowie Sane: „Die bessere Variante ist die, die Borussia Dortmund gewählt hat: Sich frühzeitig auf seine Spieler zu fokussieren, die man kaufen will und dann auch integrieren möchte. Es ist schon ein Vorteil, wenn man in eine Saison geht und die Spieler wissen, wer welche Aufgaben und welche Laufwege hat. Das war bei Bayern München nicht gegeben, auch durch die langen Vertrags-Gespräche mit Sane. Dann kommt man zeitlich unter Druck, dann kam noch die Verletzung von Sane dazu. Dann guckt man sich weiter um und ist ein bisschen spät dran.

Ottmar Hitzfeld über Sane: „Bayern hätte vielleicht viel früher für klare Verhältnisse sorgen müssen. Deadline vielleicht bis dahin, und dann muss er sich bekennen, der Spieler! Dann hätte man vielleicht auch mehr Möglichkeiten gehabt, nach Alternativen suchen und im richtigen Moment verpflichten zu können.“

Steffen Freund über Sane: „Ich glaube, dass Sane nach wie vor auf der Einkaufsliste bei Bayern steht!“

Steffen Freund über den ersten Liga-Auftritt von Schalke 04: „Sehr ordentliche erste Halbzeit. Du bist nicht Favorit in Gladbach! Das hilft natürlich, du kannst sehr kompakt stehen und auch aggressiv agieren. Das ist auch die Philosophie, die David Wagner mitbringt: Wir spielen aggressiv gegen den Ball und schalten schnell um.“

Jürgen Kohler über Schalkes Transfer-Politik: „Ich glaube, wenn man eine so große Fan-Gemeinde hat wie Schalke 04, dann ist man irgendwann auch dazu verpflichtet, ein Stück weit verdammt, wieder Titel einzufahren. Ich glaube, dass Schalke das Bestmögliche gemacht hat, was im Moment auf dem Markt für sie möglich war. Das muss man auch einfach ganz klar so sagen.“


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