RB Leipzig und Borussia Dortmund mit gemeinsamer Erklärung der Führungskräfte

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1. Deutsche Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim vs. RasenBallsport Leipzig - Ralf Rangnick (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
1. Deutsche Bundesliga, TSG 1899 Hoffenheim vs. RasenBallsport Leipzig – Ralf Rangnick (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Während eines Treffens auf Führungsebene haben Verantwortliche von RB Leipzig und Borussia Dortmund am Donnerstag die Vorkommnisse am Rande des Bundesliga-Spiels zwischen den beiden Klubs aufgearbeitet.

09.02.2017 – PM RBL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball und Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, entschuldigten sich beim Vorstandsvorsitzenden von RB Leipzig, Oliver Mintzlaff, und bei Sportdirektor Ralf Rangnick für die Geschehnisse am vergangenen Samstag. Sie betonten, keine sportliche und emotionale Rivalität rechtfertige die verbalen Verunglimpfungen und persönlich beleidigenden Transparente gegen Leipziger Offizielle sowie die gewalttätigen Attacken auf RBL-Fans.

Rauball und Watzke versicherten der RBL-Klubführung, dass Borussia Dortmund unmittelbar nach Spielende damit begonnen habe, die Vorkommnisse aufzuklären und die Täter zu identifizieren. Dabei kooperiere der BVB sehr eng mit Polizei und Justiz. Selbstverständlich werde man RB Leipzig über die Ermittlungen auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus werde man im Kreise aller für die Sicherheit der Zuschauer verantwortlichen Stellen in Dortmund sehr genau und selbstkritisch analysieren, wie es zu der Eskalation kommen konnte.

Das gemeinsame Ziel, darin sind sich die Vertreter beider Klubs einig, müsse sein, eine Wiederholung der Vorkommnisse vom vergangenen Samstag für die Zukunft auszuschließen und im Sinne aller entsprechende Lösungen zu finden. Dazu gehöre neben der eigenen Vereins-Verantwortung auch eine weitere Versachlichung der Beziehungen auf Führungsebene und eine intensivere Kommunikation untereinander. Selbst wenn man auch in Zukunft zu verschiedenen Themen möglicherweise unterschiedliche Ansichten vertrete, begegne man sich auf der Arbeitsebene mit gegenseitigem Respekt.

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