RB Leipzig mit verdienter Niederlage gegen starken VfL Wolfsburg. Mario Gomez „Man of the Match“

Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. VfL Wolfsburg - Mario Gomez (Wolfsburg) und Dayot Upamecano (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. VfL Wolfsburg – Mario Gomez (Wolfsburg) und Dayot Upamecano (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

RB Leipzig musste am 24. Spieltag in der Fußball-Bundesliga eine verdiente 0:1-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg vor 42.558 Zuschauern in der Red Bull Arena hinnehmen. Die Wolfsburger Gäste agierten besser sowie cleverer als kompaktes, spielstrategisches Team und hatten im Sieg-Torschützen Mario Gomez (9.) den „Man of the Match“.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich saß auf der Tribüne und musste im Gegensatz zum Dresdner Auswärtssieg in Würzburg (2:0) eine sächsische Niederlage „verdauen“. RasenBallsport liegt weiterhin sicher auf dem zweiten Platz in der Tabelle mit sechs Punkten vor Borussia Dortmund, das bei Hertha BSC unterlag.

Aus der Red Bull Arena berichtet live SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp.

11.03.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Wolfsburgs Coach Andries Jonker über seinen Joker Mario Gomez: „Das war von seiner Qualität ein typisches Gomez-Tor. Er macht sehr viel Dampf und arbeitet viel gegen den Ball.“ Mario Gomez entgegnete: „Wir hatten einen guten Plan und nahmen uns die ganze Woche Dinge vor, bei denen wir uns wirklich etwas ausgerechnet haben. Der Trainer sagte, wir wollen hier gewinnen. Das hat er nicht gesagt, um den Spielern nur mehr Selbstbewusstsein zu geben. Wir wussten bis ins Detail, wie Leipzig spielt.“

Ein Sonderlob für RB Leipzig hatte Gomez vor der versammelten Presse auch noch: „Sie sind Zweiter in der Bundesliga und haben möglicherweise nicht die höchste Qualität. Sie haben aber einen ganz klaren Plan. Sie machen das überragend und deshalb sind sie so stark. Außerdem haben sie noch zwei, drei richtig geile Kicker.“

Diese außerordentlich guten, manchmal die Matches entscheidenden Spieler wie Timo Werner oder Emil Forsberg spielten gegen Wolfsburg nicht in der Form, die für einen Dreier notwendig war. RB-Coach Ralph Hasenhüttl: „Es war von uns kein gutes Spiel. Wir haben nach vorn viele falsche Entscheidungen getroffen. Im Moment haben wir Schwierigkeiten, bei Rückständen locker weiter zu spielen.“ Diego Demme brachte es noch einfacher auf den Punkt: „Es war einfach nicht unser Spiel.“

RB Leipzig rackerte und erarbeitete sich auch Torchancen, die aber entweder zu umständlich oder zu ungenau bzw ineffizient im Abschluss, Marcel Sabitzer in der 74. Minute völlig frei zum Schuss im Strafraum kommend, vergeben wurden. Der VfL Wolfsburg hätte das Spiel dank guter Kontergelegenheiten und einer riesen Doppelchance in der 54. Minute mit Pfosten vorzeitig entscheiden können. Andries Jonker nochmals: „In der zweiten Halbzeit war es ein Kampfspiel und nicht annähernd der Fußball mit besserer Qualität.“

RasenBallsport-Trainer Hasenhüttl hatte wieder kein Vertrauen in die Knipser-Fähigkeiten von Davie Selke, als er sich bei den Auswechslungen für Federico Palacios Martinez (für Dominik Kaiser) bzw. Oliver Burke (für Forsberg) entschied. Nur an diesem gebrauchten Wolfsburg-Nachmittag hätte der Chefcoach auch Sabitzer oder Timo Werner auswechseln können.

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