Ralph Hasenhüttl: „Nicht bis zur letzten Rille mit Selbstvertrauen“


Fußball UEFA Europa League, Olympique Marseille vs. RasenBallsport Leipzig - Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag
Fußball UEFA Europa League, Olympique Marseille vs. RasenBallsport Leipzig – Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

Fußball Bundesliga, 33. Spieltag: Das letzte Heimspiel für die roten Bullen in der laufenden Saison. RB Leipzig (6.) trifft am Samstag um 15:30 Uhr auf den VfL Wolfsburg (16.).

Im Medien-Gespräch vor der Begegnung äußerten sich RB Leipzig Trainer Ralph Hasenhüttl und Mittelfeldakteur Dominik Kaiser zum kommenden Gegner und zur aktuellen Personalsituation.

03.05.2018 – PM RBL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Ralph Hasenhüttl: „Es ist unsere letzte Heimpartie der Saison und wir wollen wichtige drei Punkte holen. Es war eine Spielzeit mit vielen Höhen, die aber auch mit Tiefen gespickt war. Im letzten Heimspiel gilt es nun, den Fans noch einmal etwas zurückzugeben. Denn sie haben uns unglaublich unterstützt und uns durch das eine oder andere Tal geholfen. Wir wollen dafür sorgen, dass wir am Ende der Saison etwas zu feiern haben – und in der Art und Weise werden wir am Samstag auch auftreten. Die Jungs haben im Training sehr konzentriert gearbeitet und sind in der Lage, den Bock umzustoßen.

Im Moment sind wir nicht bis zur letzten Rille mit Selbstvertrauen vollgestopft. Das müssen wir uns im Spiel holen: Durch Ballgewinne und im besten Fall durch eine frühe Führung. Die Chancen, die sich uns bieten, müssen wir konsequent nutzen. Wenn es Rückschläge gibt, müssen wir an uns glauben und die Mentalität haben, zurück zu kommen. Es braucht am Samstag eine Energieleistung. Der Herausforderung stellen wir uns – mit all denjenigen im Rücken, die hinter RB Leipzig stehen.

Wir bekommen es mit einem Gegner zu tun, der ums Überleben kämpft. Wir selbst kämpfen um die Riesen-Möglichkeit der Vorentscheidung um einen internationalen Platz. Wolfsburg wird in das Spiel alles reinpacken. Der VfL hat in den letzten Wochen viel versucht und verändert, deshalb müssen wir schauen, welche Taktik auf uns zukommt. Doch es ist weniger entscheidend, was der Gegner macht, sondern wie wir unsere Akzente setzen.“

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Dominik Kaiser: „Es wird für mich ein besonderes Spiel werden – mein letztes offizielles Heimspiel in unserem Stadion, in dem ich so viele tolle Momente erleben durfte. Meine Gefühle sind jedoch zweitrangig, denn es ist eine immens wichtige Partie für uns als Mannschaft, um eine gute Saison richtig gut zu beenden. Dafür müssen wir die individuellen Fehler abstellen und an uns glauben. Wir haben in zwei Spielen die Möglichkeit, uns im zweiten Bundesliga-Jahr wieder für den europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Diese Chance sieht jeder von uns vor sich und das ist Motivation genug, um noch einmal ans Limit zu gehen und diesem Ziel hinterher zu jagen.

Trotz der vielen Ausfälle wird am Samstag eine gute Truppe mit viel Qualität auf dem Platz stehen. Natürlich haben wir im Team viel über die schwierigen letzten Wochen gesprochen. Jetzt müssen wir es aber auf dem Spielfeld umsetzen, auch bei kniffligen Momenten stabil bleiben und uns wehren, wenn etwas nicht funktioniert. Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird.“

Team-News: Konrad Laimer ist vier Wochen nach seinem Muskelriss im Oberschenkel wieder ins Team-Training eingestiegen, aktuell jedoch noch keine Kader-Option. Willi Orban (fünfte Gelbe Karte), Naby Keita (Gelb-Rote Karte) und Emil Forsberg (Rote Karte) fehlen gesperrt. Diego Demme ist mit vier Gelben Karten vorbelastetet. Zudem fehlen die Langzeitverletzten Philipp Köhn, Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer. Mit Niclas Stierlin und Kilian Ludewig werden voraussichtlich zwei U19-Akteure im Kader stehen.


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