RB Leipzig mit Nullnummer gegen FC Ingolstadt macht Bayern München zum deutschen Meister

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Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. FC Ingolstadt 04 - Emil Forsberg (RB Leipzig) und Alfredo Morales (Ingolstadt) - Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag
Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. FC Ingolstadt 04 – Emil Forsberg (RB Leipzig) und Alfredo Morales (Ingolstadt) – Foto: GEPA pictures/Sven Sonntag

Wenn in der kommenden Saison in der Fußball Champions League europäische Top-Teams wie Real oder Atletico Madrid sowie Juventus Turin gegen RB Leipzig spielen sollten, werden die Zuschauer in der Red Bull Arena keinen destruktiven, taktisch gegen den Abstieg geprägten Fußball sehen.

In diesem „Fußball-Rausch“ entführte der FC Ingolstadt 04 in der Fußball-Bundesliga am 30. Spieltag bei RB Leipzig mit einer Nullnummer einen Punkt aus der Messestadt.

Damit verpasste RasenBallsport die vorzeitige direkte Qualifikation für die UEFA Champions League. Aber das Team von Coach Ralph Hasenhüttl liegt weiterhin mit sechs Punkten vor Borussia Dortmund auf dem zweiten Platz. Bayern München wurde zum fünften Mal in Folge deutscher Meister – insgesamt der 27. Landes-Titel.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus der Red Bull Arena Leipzig.

29.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Das Bundesliga-Match hätte nie einen Schönheitspreis gewonnen. Dafür war es körperbetont und intensiv. Sieben gelbe und eine gelb-rote Karte sprechen Bände. Die Nettospielzeit von 25 Minuten für die erste Halbzeit laut Ralph Hasenhüttl auch. In dieser Spielzeit passierte nicht viel, spielerische Langeweile war angesagt.

Nach der Pause erhöhte RB Leipzig das Tempo, erarbeitete sich viele Torchancen und ein halbes Dutzend hätte zum Sieg führen müssen. Aber RasenBallsport agierte in der Ingolstädter Hälfte auch umständlich und der Leipziger Kombinations-Fußball hatte nicht nur wegen der Spielverzögerung der Gäste nicht die effektive Struktur vergangener Spiele.

Timo Werner verletzte sich nach einer Stunde und zog sich eine Prellung im rechten Sprunggelenk zu. RB Leipzig versuchte in der Schlussviertelstunde teilweise powerplayartig den Ball ins Ingolstädter Tor zu bringen – erfolglos. Die Nullnummer war perfekt.

Stimmen nach dem Match:

Diego Demme: „Wir nehmen einen Punkt mit und wollen es nächste Woche in Berlin entscheiden. Es liegt in unserer Hand. Das ist das Gute.“

Stefan Ilsanker: „Wir haben alles versucht, um Tore zu erzielen. Das ist uns leider nicht gelungen. Ingolstadt hat keinen einzigen gefährlichen Schuss aufs Tor gebracht. Sie haben uns das Spiel überlassen.“

Bernardo de Oliveira: „Wir haben das richtig gut gemacht und uns einen Punkt verdient. Jetzt haben wir noch drei Finalspiele gegen den Abstieg.“

Yussuf Poulsen: „Wir ärgern uns, dass wir die Punkte nicht genommen haben. Es wäre ein verdienter Sieg gewesen. Wir waren die bessere Mannschaft. Ich habe meine Chancen gehabt, aber leider nicht genutzt.“

Emil Forsberg: „Wir haben einfach zwei Punkte verloren und ein schlechtes Gefühl. Es tut einfach weh. Wir haben es in der ersten 20 Minuten mit Schnelligkeit und Spielwitz gut gemacht. Wir hatten viele Chancen. Doch man muss den Ball auch ins Netz machen. Wir hatten viel Ballbesitz, aber auch viel Pech. Jetzt schauen wir nach Berlin, dort wollen wir drei Punkte holen.“

Ralph Hasenhüttl: „Eine Nettospielzeit von 25 Minuten in der ersten Halbzeit ist mir ein bisschen zu wenig. Es fällt da verdammt schwer in den Rhythmus zu kommen. Wir haben versucht Fußball zu spielen und den Gegner zu stressen. Das ist uns nur phasenweise gelungen.“

Maik Walpurgis: „Wir haben eine umkämpfte Partie gesehen. Es war sicher nicht unser bestes Fußballspiel. Wir haben in den letzten Wochen ständig Komplimente für unser Spiel bekommen und keine Punkte gesammelt.“

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