RB Leipzig dominierte SC Freiburg. Fans stimmten „Europapokal“ an

Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. SC Freiburg - Yussuf Poulsen (RB Leipzig) und Amir Abrashi (SC Freiburg) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. SC Freiburg – Yussuf Poulsen (RB Leipzig) und Amir Abrashi (SC Freiburg) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Gänsehaut-Atmosphäre am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Red Bull Arena Leipzig: Gastgeber RB Leipzig dominierte mit einem 4:0 (2:0) Erfolg den SC Freiburg und die Fans sangen schon vor dem Schlusspfiff „Europapokal“. Ein österlicher Festtag. Schade nur, dass Papst Franziskus nicht anwesend war.

Live aus der Red Bull Arena berichtet SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp.

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

15.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

RB Leipzig hat mindestens den vierten Platz in der Beletage des deutschen Fußballs sicher. Acht sowie sieben Punkte Vorsprung auf Borussia Dortmund bzw. der TSG Hoffenheim berechtigen sogar zu Hoffnungen auf den Vize-Meister-Titel.

Die Geschichte des Matches ist leicht erzählt: Im Duell der Aufsteiger gegen den SC Freiburg war RB Leipzig mit Ballbesitz-Strategie und Hochgeschwindigkeits-Fußball deutlich spielerisch und taktisch überlegen. Mitte der zweiten Halbzeit stellte RasenBallsport den Erfolg sicher. Die Torschützen waren Yussuf Poulsen (36. – Ass.: Emil Forsberg), Timo Werner (42. – Ass.: Poulsen), Naby Keita (52. – 13-Meter-Schuss) und Diego Demme (90. – Ass.: Werner).

Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. SC Freiburg - Emil Forsberg, Yussuf Poulsen, Diego Demme, Timo Werner und Naby Keita (RB Leipzig) - Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche
Deutsche Bundesliga, RasenBallsport Leipzig vs. SC Freiburg – Emil Forsberg, Yussuf Poulsen, Diego Demme, Timo Werner und Naby Keita (RB Leipzig) – Foto: GEPA pictures/Roger Petzsche

Stimmen zum Match:

Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig): „Wir waren sehr fokussiert. Das war der Schlüssel dafür, dass wir auch immer Risiko gegangen sind. Der Freistoß, den Yussi dann reinköpft, war der Spiel-Öffner. Danach hatten wir mehr Räume. Naby Keita haben wir ausgewechselt, weil er schon Gelb hatte, und ich ihn nächste Woche unbedingt brauche. Nach dem 3:0 ist nie mehr Hektik aufgekommen. Ich sagte den Jungs im Kreis nach dem Spiel, ihr habt in dieser Saison tolles geleistet, geht zu den Fans und holt euch euren Applaus ab.“

Christian Streich (SC Freiburg): „Wir waren die ersten 20 Minuten enorm unter Druck. Es war nicht geplant, dass wir wenig Ballbesitz haben, weil sie uns hinten rein drängten. Dann hatten wir zwei große Möglichkeiten. Da braucht man den Moment, um ein Tor zu machen, auch wenn es zu diesem Zeitpunkt nicht verdient gewesen wäre. In der Summe muss man sagen: Ein hochverdienter Sieg von Leipzig. Wir müssen das sportlich nehmen, Leipzig bewegt sich in der Summe in einer anderen Dimension. Viel Glück nächstes Jahr auf internationaler Ebene.“

Emil Forsberg (RB Leipzig): „Kein Spiel ist einfach. Wenn wir es gut machen, sieht es aber einfach aus. Wir haben mit Geduld und Qualität gespielt. Dann ergeben sich schon Möglichkeiten. Ich denke noch nicht über Europa nach. Wir haben jetzt noch fünf Spiele vor uns und müssen gewinnen. Danach werden wir erst feiern. Ich freue mich für den Verein und die Stadt. Wir haben die Europa League sicher. Das ist sehr geil.“

Bernardo (RB Leipzig): „Ein gutes Spiel von uns. Nach dem 3:0 konnten wir es besser kontrollieren und mussten nicht mehr so stark attackieren.“

Nils Petersen (SC Freiburg): „Das war kein guter Auftritt von uns. Bei den beiden Toren in der ersten Hälfte kann ich sagen: Der eine springt hoch wie ein Pferd (Poulsen), der andere rennt schnell wie ein Pferd (Werner). Das war kein goldener Tag von uns.“

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