FC Hansa Rostock im DFB-Pokal von Hertha BSC bezwungen. Spielunterbrechungen durch „Fan“-Randale


DFB-Pokal, 1. Runde: FC Hansa Rostock vs. Hertha BSC 0:2 (0:0) vor 20.000 Zuschauern im Ostseestadion Rostock.

Besondere Vorkommnisse – „Fan-Randale“: Kriminelle Hertha- und Rostocker Fans sorgten mit Pyrotechnik und Feuer auf den Rängen für eine kurzzeitige (2 Minuten) und eine länger andauernde (17 Minuten) Spielunterbrechung zu Beginn sowie Mitte der zweiten Halbzeit.

F.C. Hansa Rostock: Stellungnahme zu Vorkommnissen beim DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha BSC

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14.08.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

„Schmalhans war Küchenmeister“ zwischen dem FC Hansa Rostock und Hertha BSC bei nur insgesamt zwei echten Torchancen (Berlin: Esswein 19. und Ibisevic 45.) in der ausgeglichenen ersten Hälfte. Nach der Pause setzte sich die spielerische Qualität des Berliner Bundesligisten durch.

Rostocks Defensiv-Konzept war in der ersten Halbzeit phasenweise erstklassig und Hertha BSC dominierte mit klaren Chancenvorteilen und Ballbesitz trotz schwächerer Spielszenen den zweiten Spielabschnitt. Hansa Rostocks bester Akteur und „Man of the Match“, Keeper Blaswich, agierte mehrfach als „Fels in der Brandung“. Die Kogge besaß nach der Pause keine wirkliche Torchance.

FC Hansa Rostock Mannschaftsbild_2017-2018 - Foto: FC Hansa Rostock
FC Hansa Rostock Mannschaftsbild_2017-2018 – Foto: FC Hansa Rostock

Nach der zweiten Spielunterbrechung dominierten die Berliner Gäste eindeutig die Partie und ließen die Hansa-Spieler kaum noch aus der eigenen Hälfte kommen. Weiser mit einem 15-Meter-Pokal-Schuss in der 86. Minute und Ibisevic mit dem 0:2 in der 92. Minute machten den verdienten Hertha-Erfolg perfekt.

Stimmen nach dem Match (ARD):

Michael Preetz: „Normal freut man sich über einen Sieg. Aber ich habe Szenen gesehen, die kein Fan sehen möchte. Es ging heute nur darum, weiter zu kommen.“

Pal Dardai: „Hansa hat als sehr organisierte Mannschaft in der ersten Halbzeit gespielt. Nach dem ersten Tor hat man gespürt, dass wir gewinnen werden.“

Pavel Dotchev: „Wir distanzieren uns als Mannschaft von diesen Randalen. Das gehört nicht zum Sport. Hertha hat gut in unsere Schnittstellen gespielt. Wir haben viel gegen den Ball gearbeitet. Das hat viel Kraft gekostet. Der Sieg für Hertha geht absolut in Ordnung. Unser Durchsetzungsvermögen nach vorn war nicht vorhanden.“


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