Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi – Wer wird Fußballer des Jahres?

Derbys oder Kopf-an-Kopf-Vergleiche waren schon immer das Salz in der Suppe, wenn es darum geht, große Rivalen zu vergleichen. In der Bundesliga gab es in dieser Saison zum Beispiel das Duell zwischen Robert Lewandowski und Pierre-Emerick Aubameyang um die Torjägerkanone, welches der Gabuner erst in den Schlussminuten des letzten Spieltags für sich entscheiden konnte. Auf Vereins-Ebene sind die Duelle Bayern gegen Dortmund oder Schalke gegen Dortmund stets interessant. Das spanische Duell zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona ist geprägt von zwei außergewöhnlichen Kickern: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Wer wird sich in diesem Jahr die Auszeichnung zum Spieler des Jahres oder gar Weltfußballer schnappen? Ein kleiner Vergleich.

Zwei schillernde Persönlichkeiten des Fußballs

Wer sich für den Fußball interessiert, wird am Duell zwischen Ronaldo und Messi einfach nicht vorbeikommen. Die beiden Kicker spielen nicht nur bei zwei der beiden besten Clubs der Welt (Real Madrid, FC Barcelona), sondern sind auch in ihren jeweiligen Nationalmannschaften (Argentinien, Portugal) tragende Säulen. Hinzu kommt, dass der Fan davon ausgehen kann, dass die beiden Protagonisten zwar großen Respekt füreinander haben, aber wohl in diesem Leben keine besten Freunde mehr werden. Somit hat das Duell zwischen Cristiano Ronaldo und „Leo“ Messi alles, was das Herz begehrt.

Statistisch gesehen hat Messi die Nase vorn

Sportler, nicht zuletzt die Offensivkräfte im Fußball, werden an ihren Toren gemessen. Das ist natürlich bei Leo Messi und Cristiano Ronaldo nicht anders. Und Tore schießen können sie beide. In der spanischen „La Liga“ hat der Argentinier in diesem Punkt die Nase vorn. In 55 Partien ließ er 37 Mal das gegnerische Netz zappeln, sein Widersacher der Königlichen, Cristiano Ronaldo, brachte es immerhin auf 25 Tore in 50 Spielen. Messi belegte somit in der Endabrechnung den Platz an der Sonne, während Ronaldo „nur“ auf Rang drei liegt. Zwischen die beiden drängelte sich noch Messis Teamkollege vom FC Barcelona, Luis Suarez.

Die Grafik verdeutlicht, wie nah Cristiano und Lionel Messi leistungsmäßig beieinander liegen.
Die Grafik verdeutlicht, wie nah Cristiano und Lionel Messi leistungsmäßig beieinander liegen. – Quelle: http://messironaldo.de/vergleich/

Fast gleichauf in der Champions League

Auch wenn sich Messi und der FC Barcelona in der Champions League bereits im Viertelfinale dem Finalisten Juventus Turin geschlagen geben musste, liegt der Argentinier hier vor seinem portugiesischen Kollegen. Messi erzielte im laufenden Wettbewerb elf Treffer, Ronaldo kommt auf zehn Tor-Erfolge – bis jetzt. Schließlich kann er im Finale gegen Juventus Turin noch einmal nachlegen und Messi so noch überflügeln oder zumindest gleichziehen. Fußball-Fans können auf Anbietern wie 888Sport etwa schauen, wie hoch die Quoten für dieses spannende Finale sind. Einen Erfahrungsbericht zum Anbieter gibt es zum Beispiel auf www.sportwettenanbieter.com.

Cristiano Ronaldo erzielte mehr Treffer im Nationaltrikot

Wie bereits erwähnt, sind die beiden auch in ihren Nationalmannschaften absolute Superstars. In der laufenden Saison kommt Messi hier „nur“ auf drei Tore, während Ronaldo für Portugal gleich zehn Mal die gegnerischen Torhüter überwinden konnte. Nimmt man nun noch die anderen Wettbewerbe wie den spanischen Supercup, Copa del Rey und die Klub-WM hinzu, trennen die beiden Widersacher gerade einmal sechs Treffer – Messi steht bei 56 Treffern, Ronaldo aktuell noch bei 50 Toren. Knapper geht es kaum. Dies zeigt, auf welch hohem Niveau die beiden agieren und wie wichtig sie für ihre Teams sind.

Cristiano Ronaldo kann mit einem Sieg gegen Juve seinen vierten CL-Titel gewinnen.
Cristiano Ronaldo kann mit einem Sieg gegen Juve seinen vierten CL-Titel gewinnen. – Quelle: https://www.bet-at-home.com/de/sport/info/219/fussball/champions-league

Wer hat am Ende denn nun die Nase vorn?

Wenn es um individuelle Ehrungen geht, spielen nicht nur die eben dargelegten persönlichen Statistiken eine Rolle. Essentiell bei der Entscheidung ist auch die Frage, wie erfolgreich der Akteur mit seinem jeweiligen Club war. Und in diesem Punkt liegt der Vorteil derzeit bei Cristiano Ronaldo. Der Grund: Der Portugiese hat mit den Königlichen unlängst die spanische La Liga für sich entschieden – vor Messi und Barca. Hinzu kommt, dass Ronaldo auch sicherlich noch Rückenwind durch den Gewinn des EM-Titels mit Portugal aus dem Jahr 2016 bekommen hat. Ein großer Titel war „CR7“ bis zu diesem Husarenstück bislang verwehrt geblieben und oft auch gegen ihn verwendet. Streng genommen konnte aber Messi mit der „Albiceleste“, der Nationalmannschaft Argentiniens nur selten überzeugen. Den WM-Titel holten 2014 schließlich die Deutschen. Im Trophäen-Schrank steht bislang lediglich die Goldmedaille von den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Darüber hinaus kann Ronaldo in diesem Jahr erneut die Champions League gewinnen. Der Gegner im Finale: Juventus Turin. Gewinnen Real und Ronaldo das Finale, steht der Portugiese – wie auch Messi – bei vier Champions-League-Triumphen.

Ein weiterer Faktor, der eine Rolle spielen könnte: Zuletzt sorgte Messi einmal mehr durch seine Steueraffäre für Negativ-Schlagzeilen. Ironie des Schicksals, denn im Normalfall wird stets dem extrovertierten Cristiano Ronaldo die Rolle des „Bad Boy“ zugewiesen. Diese privaten Dinge haben mit den fußballerischen Fähigkeiten natürlich nichts zu tun. Doch auch, wenn Messi statistisch die Nase vorn hat, war Ronaldo bis dato in diesem Jahr mit seinem Team erfolgreicher. Daher liegt der Vorteil bei den jeweiligen Wahlen beim Portugiesen.

Quelle: YouTube / ReNo9Prod & Dali

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