Fussball EM 2016: Polen nach Elfmeter-Krimi glücklich gegen die Schweiz im Quarterfinal

Fussball EM 2016 - Foto: ©UEFA
Fussball EM 2016 – Foto: ©UEFA

Fussball EM 2016 Achtelfinale: Polen war schon fast stehend k.o. in der Verlängerung und hätte nach klareren Torchancen gegen die Schweiz verlieren können. Der glückliche Sieger im doppelten Sinne heißt aber Polen nach einem Elfmeter-Krimi (5:4).

Mesut Özil (Deutschland) und Elfer-Sieg-Torschütze Grzegorz Krychowiak (Polen) – Fussball EM 2016: Aktion während der UEFA EURO 2016 Gruppe C - Spiel zwischen Deutschland und Polen im Stade de France am 16. Juni 2016 in Paris, Frankreich. Foto: Matthias Hangst / Getty Images
Mesut Özil (Deutschland) und Elfer-Sieg-Torschütze Grzegorz Krychowiak (Polen) – Fussball EM 2016: Aktion während der UEFA EURO 2016 Gruppe C – Spiel zwischen Deutschland und Polen im Stade de France am 16. Juni 2016 in Paris, Frankreich. Foto: Matthias Hangst / Getty Images

Da es im Fußball keine „sportliche Gerechtigkeit“ gibt sondern auch Glücksgefühle eine Rolle spielen, steht die polnische Nationalmannschaft nach sehr gut geschossenen Elfmetern im Viertelfinale gegen den Sieger der Begegnung Kroatien gegen Portugal.

Fussball EM 2016: Deutschland ineffizient und noch nicht auf höchstem Leistungs-Level

Fussball EM 2016: Deutschland mit spielerisch überlegenem Sieg gegen Nordirland Gruppensieger

Fussball EM 2016: Deutschland sucht Formation und Spielqualität. Jerome Boateng zweifacher „Man of the Match“

25.06.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:Fussball

Elfer-Unglücksrabe für die Schweiz war der im Match sehr gut aufgelegte Granit Xhaka, der weit am Kasten vorbei schoss. Grzegorz Krychowiak erzielte den Sieg-Elfer für Polen. Ein mögliches „EURO-Tor 2016“ von der Brillanz könnte der Ausgleich von Xherdan Shaqiri in der 82. Minute werden, der einen Fallrückzieher aus zentral 16 Metern an den rechten Innenpfosten setzte.

Polen ging in der dominanter geführten ersten Hälfte durch einen Konter nach Eckball der Schweiz in Führung (39.). Jakub Blaszczykowski vollendete aus dem Strafraum mit einem Schuss durch die Beine von Keeper Yann Sommer. Nach der Halbzeit und vor allem in der zweiten Hälfte der Verlängerung agierten die Eidgenossen nach Ballbesitz (55:45 Prozent) und heraus kombinierter Torchancen (7:5) tonangebend. Nur das Quäntchen Glück fehlte am Ende.

Achtelfinale:

Schweiz vs. Polen 5:6 n. E. (0:1; 1:1; 1:1)) vor 38.000 Zuschauern im Stade Geoffroy-Guichard, Saint-Etienne

Man of the Match:  Xherdan Shaqiri  (Schweiz)

Startformationen:

Schweiz:

Sommer; Lichtsteiner (C), Seferovic, Xhaka, Behrami, Rodriguez, Dzemaili, Mehmedi, Djourou, Schär, Shaqiri

Polen:

Fabianski; Pazdan, Jedrzejczyk, Maczynski, Milik, Lewandowski (C), Krychowiak, Grosicki, Glik, Blaszczykowski, Piszczek

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.