Fußball WM 2019: Deutschland unterlag Schweden. Olympia verfehlt


Fußball WM 2019 Frankreich Logo
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Fußball WM 2019 Frankreich Viertelfinale: Bei der FIFA Frauen Fußball Weltmeisterschaft scheiterte die deutsche Nationalmannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg verdient mit 1:2 (1:1) Toren an Schweden in Rennes.

Damit verfehlte das DFB-Team als zweimaliger Weltmeister und Olympiasieger von 2016 in Rio de Janeiro die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Schweden, das nach 24 Jahren wieder ein Spiel bei den großen Turnieren gegen Deutschland gewann, spielt im Halbfinale gegen die Niederlande. Das zweite Semifinale bestreiten die USA und England.

Fußball WM 2019 Frankreich: Deutschland Kader Weltmeisterschaft

Fußball WM 2019 Team Deutschland - Copyright: LOC France 2019
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29.06.2019 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Fußball WM 2019: Einziger Trost für die DFB-Frauen: Sie kämpften, rackerten, spielten und zeigten eine hervorragende Einstellung, die vor Jahresfrist den deutschen Männern von Bundestrainer Joachim Löw völlig fehlte.

Aber das deutsche Team war den Schwedinnen vor allem spieltaktisch und im Defensiv-System der kompletten Mannschaft klar unterlegen. Im Angriff fehlte etwas Glück, Präzision und Effizienz. Insofern war dies ein verdienter Erfolg von Schweden.

Peinlich: Vor dem Match stand bei den deutschen Leitmedien nur die Höhe des deutschen Sieges noch nicht fest. Eine sportliche Niederlage wurde „strategisch“ nicht in Betracht gezogen.

Deutschland ging in einer spielerisch guten Anfangsphase durch den Treffer von Lina Magull (16.) in Führung. Danach verlor die deutsche Mannschaft den Spielfaden infolge des Gegentors zum 1:1 durch Sofia Jakobsson in der 22. Minute. Schwedens pfeilschnelle Stürmerin Stina Blackstenius brachte bereits kurz nach der Pause (48.) die Skandinavier mit 1:2 in Front. Zum Ausgleich kam es nicht mehr für Deutschland. Dszenifer Maroszan kam zur zweiten Halbzeit in die Partie und konnte überhaupt keine spielerischen Impulse setzen.

Stimmen (Quelle: ARD):

Almuth Schult: „Wir haben gut begonnen, auch geführt, aber nach einem langen Ball ging unser komplettes Spiel verloren. Schweden hatte einfach mehr Chancen. Dies muss man sich dann auch eingestehen. Das ist blöd, weil wir uns auch etwas anderes vorgenommen hatten.“

Martina Voss-Tecklenburg (Bundestrainerin): „Nach dem Gegentor sind wir aus unserem Spiel raus gekommen. Wir sind im Prozess und noch nicht so gefestigt, wie wir uns das wünschen. Am Ende haben wir sehr viel versucht, aber vielleicht hat auch ein wenig das Spielglück gefehlt. Aber man kann der Mannschaft nicht vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben.“


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