Michael Ballack: „Bayern haben im Moment nicht den Killerinstinkt“


Michael Ballack - Foto Copyright SPORT1
Michael Ballack – Foto Copyright SPORT1

Ex-Bayern- und DFB-Star Michael Ballack über die ideale Position für Joshua Kimmich: „Ich sehe Kimmich auf außen stärker.“

Michael Ballack über Leipzigs Timo Werner: „Ich glaube, dass es nächstes Jahr mit einem Wechsel zu den Bayern noch einmal heiß werden könnte.“

15.09.2019 – PM Sport1 / TIME Sport News / Frank Zepp:

Ex-Bayern- und DFB-Star Michael Ballack äußerte sich in „Der CHECK24 Doppelpass“ auf SPORT1 zur Situation beim FC Bayern München nach dem 1:1 bei RB Leipzig. Fredi Bobic, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt, sprach über seinen Klub und den großen Transfersommer. Außerdem ging er auf Martin Hinteregger und dessen jüngsten Eskapaden ein. SPORT1 Experte Marcel Reif äußerte sich zu Manuel Neuers Kritik an dessen Nationalmannschaftskontrahenten Marc-Andre ter Stegen. Die wichtigsten Aussagen des „CHECK24 Doppelpass“:

Michael Ballack (Ex-Star des FC Bayern München) auf SPORT1:

… über die Situation beim FC Bayern München: „Die Bayern haben im Moment nicht diesen Killerinstinkt. Es bleibt die Frage, wo Kimmich spielen soll. Kimmich ist ein junger Spieler, dem die Position im Mittelfeld Spaß macht. Aber als Trainer musst du für die Mannschaft eine Entscheidung treffen. Und Kimmich und Thiago berauben meiner Meinung nach sich eher etwas ihrer Stärken. Ich sehe Kimmich auf außen stärker.“
… über die Zukunft von Leipzigs Angreifer Timo Werner: „Er hat mit seiner Vertragsverlängerung seine Dankbarkeit gegenüber Leipzig gezeigt. Aber ich glaube, dass es nächstes Jahr mit einem Wechsel zu den Bayern noch einmal heiß werden könnte.“

Fredi Bobic (Sportvorstand von Eintracht Frankfurt):

… über die Situation in Frankfurt: „Wir sind sehr spannend geworden für viele Spieler. Das ist eine tolle Leistung des Klubs und der Fans. Es wird jedes Jahr so sein, dass wir Spieler verkaufen müssen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Wir haben jetzt wieder Substanz in die Mannschaft bekommen und langfristige Verträge gemacht. Wir haben jetzt aber wieder eine gute Substanz im Kader. Wir können Top-Gegner schlagen, aber eben auch in Augsburg mal verlieren. Eintracht hat wieder eine Strahlkraft und sich in den letzten drei Jahren verändert. Sonst könnten wir einen Transfer wie den von Silva nicht machen. Das positive Image macht uns stolz.“
…über den Transfersommer: „Es gibt eben große Fische im Teich, die dir die Spieler wegholen. Das ist okay. Wenn Jovic ein Angebot von Real Madrid bekommt, was soll ich dann zu ihm sagen? Ich habe Verständnis für die Jungs, wenn sie dann wechseln. Die wirtschaftlichen Möglichkeiten in England sind einfach unglaublich. Das Sportliche sollte bei einem Wechsel schon im Vordergrund stehen, aber die Zeit ist eben, wie sie ist. Wir haben viel Geld eingenommen, aber wir mussten auch geduldig sein und die Zeit für uns arbeiten lassen. Deshalb hat jeder Transfer viel Zeit gekostet, Hinteregger hat alleine sechs Wochen gedauert. Wir waren auch schon lange an Bas Dost interessiert. Aber erst als in England das Transferfenster geschlossen hat, war da was möglich und darstellbar. Ante Rebic wollte unbedingt weg und es war auch ein bisschen nervig mit ihm. Aber wir haben ihm viel zu verdanken mit drei Jahren Topleistungen für die Eintracht.“
…. die Rolle von Bayern-Trainer Niko Kovac im Spitzenspiel: „Ich will mich nicht als sein Anwalt aufspielen, aber wir reden von einer Riesenmannschaft, mit Riesennationalspielern. Niko hat mit Sicherheit eingegriffen gegen Leipzig und auch etwas gesagt. Die Spieler müssen das schon auch selbst erkennen, wir reden ja nicht von einer Kreisliga-Truppe.“
… über Martin Hinteregger: „Dass er in Augsburg ausgepfiffen wird, habe ich nicht verstanden. Er ist ein super Typ. Das eine oder andere Mal muss man was zu ihm sagen, jetzt nach der Aktion in der Nationalmannschaft hat er eine klare Ansage von uns bekommen. Stromlinienförmige Spieler wollen wir nicht. Und bei uns hat er sich noch nichts zu Schulden kommen lassen.“
…über die Kritik an Lucien Favre beim BVB: „Er ist ein Fußballlehrer, immer auf der Suche nach Perfektion. Wenn du so einen Toptrainer holst, dann holst du eben das Gesamtpaket. Und er hat auch schon Erfolge gehabt. Wir sollten nicht vergessen: Wir spielen immer noch Fußball und sind nicht im Zirkus.“

SPORT1 Experte Marcel Reif:

…über Manuel Neuers Kritik an Marc-Andre ter Stegen: „Ich finde nicht, dass er ter Stegen abgewatscht hat. Er hat seine Meinung als Kapitän kund getan und ter Stegen hat eben das Pech, so eine Granate wie Manuel Neuer als Torhüter vor sich zu haben.“
…über die Kritik an Lucien Favre beim BVB: „Er hat sich nicht verändert und wird sich nicht mehr verändern. Es kann sein, dass du von Favre nicht die große Motivation bekommst. Dann musst du das eben anders abfangen. Vielleicht war er letzte Saison etwas sehr zurück genommen, aber damit war er nicht alleine. Gegen Bayer war jetzt es goldrichtig, Delaney gegen Havertz zu stellen. Und der Einsatz von einem Spieler wie Hakimi ist schon auch eine Mutfrage. Das wird Favre auch immer vorgeworfen, dass er nicht mutig sei. Dabei zeigt er dann schon Mut. Dortmund hat Leverkusen am Ende zu Hackfleisch gemacht – und das hat ja dann auch ein bisschen mit dem Trainer zu tun.“

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3 Replies to “Michael Ballack: „Bayern haben im Moment nicht den Killerinstinkt“”

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