Füchse Berlin unterlagen SG Flensburg-Handewitt verdient

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Füchse Berlin - Handball Bundesliga Saison 2017-2018 - Foto: Füchse Berlin
Füchse Berlin – Handball Bundesliga Saison 2017-2018 – Foto: Füchse Berlin

Handball Bundesliga Männer: Von der Tabellenposition ein Topspiel – aber eine gute und eine aus Berliner Sicht durchschnittliche zweite Halbzeit ließen bis auf die Torhüter-Leistungen beider Teams kein hochklassiges Qualitäts-Topspiel aufkommen.

Die Füchse Berlin unterlagen der mit besserem Matchplan agierenden SG Flensburg-Handewitt völlig verdient mit 26:30 (13:14) Toren.

Die Füchse Berlin gaben nach dem 11:6 in der 21. Minute den Matchzugriff an das kompakter und spieltaktisch clevere Flensburger Team von Chefcoach Maik Machulla ab.

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09.11.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Großer Gewinner der Berliner Niederlage nach diesem Spieltag waren die Rhein-Neckar Löwen, die nun schon drei Minuspunkte Vorsprung vor Flensburg-Handewitt und den Füchsen Berlin haben.

Die Füchse Berlin zelebrierten bis zur „Fünf-Tore-Führung“ guten Angriffs-Handball und besaßen in Silvio Heinevetter noch den besseren Torhüter. Flensburg-Handewitt änderte Rückraum-Positionen personell und wurde mit laufender Spielzeit effizienter im Abschluss. Innerhalb von sieben Minuten egalisierten die Gäste das Resultat und wirkten ab diesem Zeitpunkt mental stärker als die Füchse Berlin. Diese wiederum haderten mit Schiedsrichter-Entscheidungen und verloren zunehmend die spielerische Linie.

Spannend aber absolut nicht hochklassig wurden die zweiten dreißig Minuten „abgespult“. Flensburg-Handewitt dominanter in der Abwehr mit „Man of the Match“ Mattias Andersson und aus dem Rückraum (Simon Jeppsson – 7 Tore), aber die Berliner ließen sich nicht abschütteln. Petar Nenadic hatte nicht seinen besten Tag und zog nicht die bekannt guten Regiefäden im Füchse-Spiel. Jedes Berliner Tor musste hart erarbeit werden, was zusätzlich ein nervliches Problem beim Petkovic-Team wurde. Der Ball lief bei den Flensburgern einfach besser und sicherer. Holger Glandorf entschied mit dem 25:28 in der 58. Minute die Begegnung.

Stimmen (Quelle: Sky):

Simon Jeppsson: „Es ist eine coole Stimmung in Berlin. In der Mitte zu spielen ist zu viel Taktik.“

Maik Machulla: „Simon hat uns zurück gebracht und in einer schwierigen Phase im Spiel gehalten. In der ersten Viertelstunde haben wir uns es mit Fehlwürfen schwer gemacht. Simon hat heute einen Entwicklungsschritt gemacht. Ich bin heute sehr glücklich. Wir machen die Tabelle nicht zum Thema. Wir müssen unsere Spiele gewinnen und werden dann zwangsläufig in der Tabelle steigen.“

Velimir Petkovic: „Irgendwann kommt so ein Tag. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt. Flensburg-Handewitt war die bessere Mannschaft und hat die bessere Mannschaft. Nach dem 11:6 waren wir mit einigen Schiedsrichter-Entscheidungen nicht zufrieden. Sie haben den Gegner in der Phase danach aufgebaut und haben uns nervös gemacht. Jeppsson war heute ein richtig guter Mann. Wir haben gegen eine sehr gute Flensburger Mannschaft verloren.“

Statistik:

Füchse Berlin vs. SG Flensburg-Handewitt 26:30 (13:14)

Spielfilm: 4:3 (8.), 11:6 (21.), 12:9 (25.), 13:14 (HZ) – 17:16 (36.), 19:19 (42.), 23:24 (52.), 25:26 (56.), 26:30 (EST)

„Man of the Match“: Mattias Andersson (15 Paraden = 36 Prozent)

Torhüter: 13:16 Paraden

Technische Fehler: 5:9

Gegenstoß-Tore (1. Welle): 1:1

Tore in Überzahl: 5:3

Tore in Unterzahl: 1:1


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