Handball Bundesliga: THW Kiel mit „moralischem“ Arbeitssieg bei Frisch Auf Göppingen


THW Kiel - Teamfoto Saison 2016/2017 - Foto: DKB Handball Bundesliga
THW Kiel – Teamfoto Saison 2016/2017 – Foto: DKB Handball Bundesliga

Am 28. Spieltag der Handball Bundesliga gewann der THW Kiel bei Frisch Auf Göppingen mit 31:27 (14:16) Toren.

Wenn dies auch „nur“ ein Kieler Arbeitssieg war, geprägt von hoher Moral und unermüdlichem Kampfgeist nach 16:21-Rückstand (39.), so gab der Erfolg doch auch Mut für das schwere Champions-League-Rückspiel am Samstag beim FC Barcelona: Andreas Wolff wies in der zweiten Halbzeit mit acht Paraden seine nach wie vor vorhandene Klasse nach und somit geht der THW Kiel gestärkt mit zwei sehr guten Torhütern in die „Schlacht“ im Palau Blaugrana um den Einzug in das EHF Final4 von Köln.

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26.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Handball Bundesliga: THW-Coach Alfred Gislason sah im Interview (Sport1) neben Andreas Wolff noch zwei weitere Faktoren für den Erfolg: Christian Dissinger agierte vorgezogen in der 3:2:1-Abwehr und vorn die gespielten, disziplinierten Angriffe.

Angesprochen auf das Herkules-Duell gegen den FC Barcelona sagte Alfred Gislason: „Barcelona ist haushoher Favorit. Die haben den Druck. Wie wir heute zurück gekommen sind, war schon sehr gut. Riesen Kompliment an die Mannschaft. Wir sind in Barcelona klarer Außenseiter. Wenn wir aber das Spiel bis in die zweite Halbzeit lange offen halten können, haben wir eine Chance.“

Für die „Final4-Chance“ in der Königsklasse ist nach dem nicht auf hohem Niveau stehenden Bundesliga-Spiel in Göppingen eine gewaltige Steigerung aus Kieler Sicht notwendig. Das Abstellen einfacher technischer Fehler und mehr Kompaktheit in der Abwehr, die vor der Pause ohne Biss und fast ohne Torhüterleistung (4 Bälle) nicht gut stand, sind in Barcelona von Spielbeginn an erforderlich. Zumal nach Kieler 5:2-Führung der Spielfaden fast vollends verloren ging und Göppingen das Spiel drehte. Bis eben zu jenem 16:21 und 19:23 (44.). Danach kam die Kieler Crunchtime-Offensive, die den Sieg sicherstellen konnte.


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