Handball Bundesliga Männer HC Empor Rostock 

HC Empor Rostock verliert gegen TUSEM Essen schwaches Zweitliga-Spiel

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HC Empor Rostock verliert gegen TUSEM Essen schwaches Zweitliga-Spiel - Julius Heil - Foto: HC Empor Rostock
HC Empor Rostock verliert gegen TUSEM Essen schwaches Zweitliga-Spiel – Julius Heil – Foto: HC Empor Rostock

Der HC Empor Rostock musste sich in einer schwachen Handball-Zweitliga-Partie geschlagen geben und verlor mit 20:22 (8:9) gegen den TUSEM Essen.

Für die Mannschaft von Aaron Ziercke, die ohne den verletzten Roman Becvar auskommen musste, war es die zweite Pleite binnen weniger als 48 Stunden, nachdem sie am Freitag bereits eine 21:29-Niederlage gegen Minden einstecken musste. Trotz der beiden Misserfolge rangieren die Rostocker weiterhin auf dem fünfzehnten Tabellenplatz und haben immer noch drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, den nun Ferndorf belegt.

25.04.2016 – PM Empor / SPORT4Final / Frank Zepp:

Viel vorgenommen hatte sich der HC Empor Rostock für das Heimspiel gegen Essen, wollte einen Erfolg einfahren und den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Zu Beginn der Partie sah es auch so aus, als hätte das Ziercke-Team tatsächlich einen sehr guten Tag erwischt. Eine 4:1-Führung stand nach knapp sechs Minuten für die Empor-Sieben auf der Anzeigetafel. Bis zur achten Minute konnte Rostock-Keeper Jan Kominek schon vier Würfe des Ruhrpottclubs parieren. „Wir haben in der Anfangsphase richtig gut gespielt“, meinte Spielmacher Julius Heil. „Dann haben wir Essen leider durch leichte Fehler in die Partie gebracht.“ Durch drei Treffer in Serie stellten die Gäste den 4:4-Ausgleich (11.) her.

Anschließend folgte nach dem zwischenzeitlichen 5:4 (13.) durch Rostock-Kapitän René Gruszka eine rund elfminütige Phase ohne einen einzigen Empor-Treffer. Die Essener zogen auf 8:5 (23.) davon, verpassten es nur durch mehrere starke Paraden des gut aufgelegten Kominek sowie zahlreiche eigene Fehler weiter davonzuziehen. Bis zum Pausenpfiff konnte sich dann wieder die Ziercke-Sieben dem TUSEM annähern, sich auf ein Tor heran kämpfen. Zum Gang in die Kabinen stand ein 8:9-Rückstand für die Hausherren. Nach ordentlichen Schlussminuten in der ersten Hälfte schien in den zweiten dreißig Minuten wieder alles möglich. „Wir waren nah dran, ich habe gedacht, dass wir noch siegen würden“, so Heil.

Direkt nach Wiederbeginn erwischten die Rostocker auch einen Start nach Maß, stellten auf 10:9 (35.). Allen voran Kreisläufer Norman Flödl pushte sein Team immer wieder nach vorne, war neben Keeper Kominek und Regisseur Heil bester Spieler der Ostseestädter, gewillt den Doppelpunktgewinn einzufahren. Dennoch gelang es den Westdeutschen, erneut davonzuziehen, zwölf Minuten vor Abpfiff eine Vier-Tore-Führung (17:13) herzustellen. Die vermeintliche Vorentscheidung, mit der sich die Mecklenburger aber noch nicht abfinden wollten. Der Einsatz und die Moral der Empor-Sieben stimmten. Der neunzehnjährige Rückraumspieler Heil traf sowohl zum 16:18 (52.) als auch zum 17:18 (54.). Letztendlich fehlte dann einfach oft das entscheidende Quäntchen Glück.

Essen war in einer schlechten Partie spielerisch keineswegs besser, konnte nach dem 18:18-Ausgleich (55.) durch Rostock-Routinier Jens Dethloff jedoch drei Tore unmittelbar nacheinander erzielen, mit 21:18 (59.) in Führung gehen. Zwar agierte das Ziercke-Team in der Schlussphase mit einer sehr offensiven Deckung, doch die Gäste ließen sich nicht davon beirren, durften nach dem Schlusspfiff einen verdienten 22:20Erfolg bejubeln. Verdient vor allem, da sie letztendlich abgezockter, zuweilen cleverer auftraten und den einen oder anderen Fehler weniger als die Gastgeber begingen.

Die Niederlage ist extrem ärgerlich. Wir waren nicht unbedingt schlechter, hatten heute sehr viel Pech“, so Heil, der vier Treffer erzielen konnte. „Vorne sind die Bälle nicht über die Linie gegangen, hinten bei Essen in ähnlichen Situationen schon. Die letzten Zentimeter haben uns heute leider gefehlt.“ Den Kopf in den Sand stecken wollte der junge Empor-Spieler allerdings trotz der Niederlage nicht. „Die Punkte holen wir uns am Freitag wieder zurück. Dann besiegen wir Bad Schwartau im Derby“, kündigte er selbstbewusst an.

HC Empor Rostock: Kominek, Malitz – Meuser, Hövels 3, Dethloff 1, Heil 4, Gruszka 3, Flödl 5, Papadopoulos 1, Zboril, Lux, Zemlin 2, Pechstein 1, J. Porath | Siebenmeter: HC Empor 1/1, Essen 2/3 | Zeitstrafen: HC Empor 10 Minuten, Essen 4 Minuten | Zuschauer: 1.562



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