HC Leipzig verliert bei TuS Metzingen nach schwacher erster Hälfte


In der Handball-Bundesliga der Frauen scheinen sich Weichenstellungen nach der 23:26 (8:12)-Niederlage des HC Leipzig bei TuS Metzingen anzukündigen.

Handball DHB-Pokal, HC Leipzig vs. TuS Metzingen am 06.01.2016 in Leipzig - Karolina Kudlacz-Gloc (14) - Foto: Sebastian Brauner
Handball DHB-Pokal, HC Leipzig vs. TuS Metzingen am 06.01.2016 in Leipzig – Karolina Kudlacz-Gloc (14) – Foto: Sebastian Brauner

Der HC Leipzig bleibt nach Pluspunkten Tabellenführer mit 26 Zählern vor dem Thüringer HC und Metzingen mit jeweils 25 Punkten. Da Leipzig aber ein bzw. zwei Spiele mehr als die Konkurrenz hat, führt nach Minuspunkten der deutsche Meister (5) vor Metzingen (7) sowie Leipzig und Bietigheim (8). Dortmund (9) und Oldenburg (10) gehören zum erweiterten Kreis der Medaillenanwärter.

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17.02.2016 – SPORT4Final / Frank Zepp:

In einer kämpferisch-intensiven, abwehrstarken Begegnung zweier deutscher Top-Mannschaften, die nicht auf höchstem Niveau stand, gewann Metzingen am Ende verdient angesichts einer grottenschlechten ersten Halbzeit des HC Leipzig. Die Gäste fanden spielerisch nicht ins Match und ließen die „letzten Prozente“ bei der Körpersprache sowie dem hundertprozentigen, leidenschaftlichen Einsatz vermissen. Metzingen mit der „Handballerin des Jahres“, Anna Loerper, wollte unbedingt die Matchführung übernehmen, was bis zum 9:4 durch Julia Behnke in der 20. Minute eindrucksvoll gelang. Danach nahm HC Leipzig-Coach Norman Rentsch bereits seine zweite Auszeit. In die Halbzeitpause „rettete“ sich der HC Leipzig mit „nur“ einem 8:12-Rückstand. Sabine Stockhorst gewann zudem das Torhüterduell gegen Katja Kramarczyk mit 9 zu 4 gehaltenen Bällen.

Nach der Pause sahen die Zuschauer die „bessere Seite“ des deutschen Rekordmeisters. Engagierter und leidenschaftlicher sowie mit mehr Zug zum Tor schaffte der HC Leipzig in der 39. Minute den 13:14-Anschlusstreffer durch Anne Hubinger. Aber der TuS Metzingen stabilisierte wieder seine Spielführung und ließ im weiteren Verlauf keinen Leipziger Ausgleich zu. Immer mit einem bis drei Toren in Führung liegend (23:20 – 53. und 24:23 – 55.) wackelte der Gastgeber beträchtlich. Der HC Leipzig hatte durch Shenia Minevskaja die große Chance zum Ausgleich (56.), die Metzingens Torhüterin mit einer Glanzparade zu nichte machte. Da beide Teams in der zweiten Hälfte wegen guter Torhüterleistungen und eigener Wurfschwächen in der Effizienz schwächelten, blieb es bis zum Schluss spannend. Bernadett Temes entschied durch einen Strafwurf-Heber zum 25:23 (59.) die Begegnung. Die erfolgreichsten Torschützinnen waren Bernadett Temes (7/6) und Anna Loerper (6/1) für TuS Metzingen sowie Shenia Minevskaja (8/5) für den HC Leipzig.


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