SC DHfK Leipzig bezwang Eulen Ludwigshafen

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Franz Semper - SC DHfK Leipzig vs. Eulen Ludwigshafen - Arena Leipzig am 25.04.2019 - Foto: Karsten Mann
Franz Semper – SC DHfK Leipzig vs. Eulen Ludwigshafen – Arena Leipzig am 25.04.2019 – Foto: Karsten Mann

Handball Bundesliga: Der SC DHfK Leipzig bezwang Schlusslicht Eulen Ludwigshafen mit 28:22 (11:14) Toren.

Damit scheint der Klassenerhalt für das sehr ambitioniert in die Saison gegangene Leipziger Team praktisch geschafft zu sein.

26.04.2019 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die Eulen aus Ludwigshafen waren in den ersten dreißig Minuten das bessere Team gegenüber dem SC DHfK Leipzig. Sie nutzten die kleinen Fehler der Gastgeber, speziell die vielen Fehlwürfe aus dem Rückraum, gnadenlos aus.

Der Rückstand der Gastgeber schmolz nach der Pause zusehends. Der stärker werdende Franz Semper und Niclas Pieczkowski markierten das 15:15 beziehungsweise 16:16. Spätestens in diesen Augenblicken „explodierte“ die Halle. Außerdem besaßen die Leipziger – im Gegensatz zu den Gästen – in der Schlussphase noch frische Kräfte, die Begegnung in die eigene Richtung zu entscheiden. Sie konnten die letzte Viertelstunde mit 8:2 und das Match mit 28:22 Toren gewinnen. Das war der siebente Heimsieg in der laufenden Saison.

Trainerstimmen:

Andre Haber (SC DHfK Leipzig): „Ich hatte meine Mannschaft vor der Mentalität der Eulen gewarnt. Wir hatten uns schwerpunktmäßig darauf eingestellt, trotzdem haben wir nicht so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir haben in der ersten Halbzeit keine guten Lösungen gegen die 5:1-Deckung gefunden und einige klare Chancen liegen gelassen. Dann ist es natürlich schwierig, denn Ludwigshafen hat clevere Lösungen gefunden. Natürlich waren wir damit unzufrieden. Dann haben wir es aber geschafft, gut in die zweite Halbzeit zu starten. Wir haben unsere Deckung stabilisiert und nach der Pause nur noch acht Gegentore zugelassen, das war der Schlüssel zum Erflog. Fakt ist aber auch, dass sowas nur zu Hause geht. Auswärts hätten wir keine Chance, das Spiel zu drehen. Der Druck von der Halle war enorm, ich kann mich an dieser Stelle nur bei unseren Fans bedanken.“

Benjamin Matschke (Die Eulen Ludwigshafen): „Das war am Ende ein verdienter Sieg für Leipzig. Wir haben mit einer beweglichen Deckung und guter 5:1-Abwehr sehr gut begonnen. In der zweiten Halbzeit hatten wir sehr viel Stress mit Unterzahl-Situationen. Das Zeitstrafen-Verhältnis war fünf zu eins, ich weiß nicht, ob wir so unfair gedeckt haben. Dazu kam noch das Publikum, so dass es für uns sehr schwer war, hier zu bestehen. Leipzig hat in der Abwehr sehr viel Druck ausgeübt. Wir hatten nicht mehr dieses Tempo aus der ersten Halbzeit. Mich ärgert die Höhe der Niederlage, denn ich denke, dass wir besser als diese sechs Tore Unterschied waren. 4.500 Zuschauer gegen den Tabellenletzten ist schon ein Wort, da kann sich der SC DHfK glücklich schätzen, was hier in dieser Sportstadt entsteht. Wir geben unser bestes, dass wir uns nächstes Jahr wieder sehen.“

SC DHfK Leipzig gegen Die Eulen Ludwigshafen 28:22 (11:14)

SC DHfK Leipzig: Putera, Villadsen; Semper 6, Wiesmach 6/3, Rojewski 1, Jurdzs 1, Krzikalla, Binder 2, Janke 4, Pieczkowski 2, Roscheck 1, Weber, Gebala 1, Milosevic 2, Esche 2

Die Eulen Ludwigshafen: Asanin, Hanemann; Stüber 2, Salger, Dietrich 2, Scholz 5, Špiler, Haider 1, Remmlinger, Falk, Bührer 1, Müller 3, Dippe 4/4, Valiullin 4

Siebenmeter: Leipzig 3/4, Eulen 4/5

Zeitstrafen: Leipzig 2 Min, Eulen 10 Min

Zuschauer: 4.337


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