SC DHfK Leipzig empfängt SC Magdeburg in Handball Bundesliga

Benjamin Meschke - SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg in der Getec Arena - Handball Bundesliga - Foto: Rainer Justen
Benjamin Meschke – SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg in der Getec Arena – Handball Bundesliga – Foto: Rainer Justen

Handball Bundesliga Top-Match zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SC Magdeburg vor 6.120 Zuschauern in der ARENA Leipzig. Das prestigeträchtige Ostderby ist restlos ausverkauft.

Ausgehend von den Leistungskurven in den Spielen nach der Handball EM in Kroatien geht der SC DHfK Leipzig als Underdog gegen den SC Magdeburg in das Match.

SC Magdeburg dominierte SC DHfK Leipzig im Ostderby

16.02.2018 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Das Besondere: Leipziger Personal pflegt eine enge Handball-Verbindung zum SC Magdeburg. DHfK-Aufsichtsrat Stefan Kretzschmar, der am Spieltag 45 Jahre alt wird, spielte elf Jahre für den SCM, wurde deutscher Meister und Champions-League-Sieger, später Sportdirektor. Dazu der frühere Magdeburger Trainer Michael Biegler, die ehemaligen Spieler Philipp Weber, Maximilian Janke, Benjamin Meschke und Andreas Rojewski.

Linkshänder Rojewski wird die Partie gegen das Team, für welches er weit über 200 Bundesligaspiele bestritt und mehr als 700 Tore erzielte, allerdings genauso verpassen wie der andere etatmäßige Halbrechte Franz Semper. Youngster Gregor Remke soll im rechten Rückraum in die Bresche springen. Auch für Spielmacher Niclas Pieczkowski kommt das Derby zu früh. Der Europameister von 2016 befindet sich noch im Reha-Programm und wird frühestens in der kommenden Woche wieder ins DHfK-Training einsteigen.

Doch dem Gast aus Magdeburg fehlt ebenfalls ein Schlüsselspieler: Der dänischen Olympiasieger Michael Damgaard laboriert an einem Ermüdungsbruch im rechten Sprunggelenk.

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

Michael Biegler (SC DHfK Leipzig): „Über den Auftritt in Melsungen haben wir uns geärgert, weil wir dort nicht das abgerufen haben, was wir können. Aber die Mannschaft war schnell wieder fokussiert. Wir haben in dieser Woche gute Trainingseinheiten absolviert. Es sind zwar einige wichtige Spieler verletzt, aber ich möchte über die Spieler reden, die uns zur Verfügung stehen. Wir können uns momentan nur auf Augenhöhe mit dem SCM bewegen, wenn alle Spieler 100 Prozent erreichen. Der SC Magdeburg hat eine sehr eingespielte Mannschaft, die im Angriff noch breiter agiert als Melsungen. Wir werden also unsere Deckung etwas umstellen und müssen andere Qualitäten im Abschluss anbieten. Aber wir spielen zu Hause vor vollem Haus. Ich bin mir sicher, dass unsere Mannschaft mit den Zuschauern im Rücken eine bessere Performance abrufen wird.“

Bennet Wiegert (SC Magdeburg): „Leipzig gegen Magdeburg – das ist kein ganz normales Bundesligaspiel, schon gar nicht für unsere Fans. Bei der Anzahl unserer Spiele bleibt ja wenig Zeit, sich auf den nächsten Gegner zu fokussieren. Dennoch hatte ich am Mittwoch in der Kabine nach unserem Sieg gegen Silkeborg das Gefühl, das Derby ist für meine Mannschaft etwas Besonderes. Als ich in meiner Ansprache den Blick auf Leipzig gerichtet habe, war bei meinen Spielern bereits Vorfreude zu spüren. Unser großes Ziel bleibt das Finalturnier im EHF-Cup in eigener Halle. Wir wollen als Ausrichter unbedingt dabei sein und ordnen dafür jede Menge unter. Um das zu erreichen und auch in der Liga weiter nach oben zu kommen, müssen wir in den einzelnen Spielen konstanter werden, uns für unsere Leistung mehr belohnen. Wenn wir es schaffen, unsere gute Tagesform über 60 Minuten zu zeigen, dann werden wir auch erfolgreicher sein.“

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