SC DHfK Leipzig empfängt TBV Lemgo. Michael Biegler „Chancenverwertung verbessern“

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Michael Biegler - SC DHfK Leipzig - Handball Bundesliga - DHB-Pokal - Foto: Rainer Justen
Michael Biegler – SC DHfK Leipzig – Handball Bundesliga – DHB-Pokal – Foto: Rainer Justen

Handball Bundesliga: Der SC DHfK Leipzig empfängt den TBV Lemgo am Sonntag um 12:30 Uhr in der ARENA Leipzig.

Nur sechs Punkte liegen zurzeit zwischen dem Tabellen-Achten SC DHfK Leipzig und dem Zehnten Lemgo.

Die DHfK-Mannschaft ist gewarnt vor den unbequemen Gästen, denn Partien gegen den deutschen Meister von 1997 und 2003 waren in der Vergangenheit immer eng.

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Im Hinspiel kassierte der SC DHfK Leipzig eine 33:29-Niederlage. Dass die TBV-Männer jedem Gegner das Leben schwer machen können, haben sie erst kürzlich beim Unentschieden bei der MT Melsungen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trainer Florian Kehrmann, Weltmeister von 2007, hat es geschafft, seinem Team nach der vergangenen Zittersaison wieder Selbstvertrauen einzuimpfen.

Der Einsatz von Aivis Jurdzs steht bei den Leipzigern weiterhin auf der Kippe. Die letzte Trainingseinheit vor dem Spiel hat Cheftrainer Michael Biegler für Samstagmittag angesetzt.

Die Einschätzungen beider Cheftrainer:

Michael Biegler (SC DHfK Leipzig): „Das Pokalspiel bei den Rhein-Neckar Löwen hat uns wieder etwas zurück geworfen. Wir sind die relevanten Themen in dieser Woche bei der Aufarbeitung angegangen. Ich bin unheimlich glücklich, dass wir am Sonntag zu Hause spielen, denn das Spiel gegen Lemgo wird ein hartes Stück Arbeit und wir werden unsere Fans brauchen. Der TBV Lemgo bringt mit seinen pfeilschnellen Außen ein gutes Tempospiel auf die Platte und zeichnet sich durch breit angelegte Spielanlagen aus. Die Lemgoer haben außerdem zwei sehr gute Torhüter. Wir müssen unser eigenes Tempospiel und die Chancenverwertung verbessern. Das Engagement meiner Mannschaft stimmt. Wir wollen am Sonntag mit den Zuschauern im Rücken einen entscheidenden Schritt nach vorn machen.“

Florian Kehrmann (TBV Lemgo): „Wir hatten zehn Tage Pause seit dem Spiel gegen die Füchse Berlin. Das hat uns gut getan, und wir sind selbstbewusst. Wir kommen nach Leipzig, um zu gewinnen, auch wenn der Gegner Favorit ist. Vergangene Saison mussten wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen, jetzt sind wir im gesicherten Mittelfeld. Der TBV Lemgo ist auf einem super Weg. Es gibt im Klub große Talente, wir bauen schon jetzt 17- und 19-jährige in das Bundesliga-Team ein. Beim letzten Auswärtsspiel, dem Unentschieden in Melsungen, haben wir 33 Tore geworfen. Das schafft nicht jeder. Wie es scheint, hat uns Leipzig sportlich überholt. Der SC DHfK hat gegen uns aber auch Druck. Sie mussten zuletzt einige Niederlagen hinnehmen, und im letzten Heimspiel gegen Ludwigshafen war der Sieg schwer erkämpft. Die Entwicklung in Leipzig ist sehr gut. Aber jetzt sieht man auch hier, wie schwierig es ist, unter die ersten fünf der Liga zu kommen.“

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