SC DHfK Leipzig unterlag beim TBV Lemgo Lippe

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Aivis Jurdzs - SC-DHfK Leipzig - TBV Lemgo - Foto: Rainer Justen
Aivis Jurdzs – SC-DHfK Leipzig – TBV Lemgo – Foto: Rainer Justen

Der SC DHfK Leipzig unterlag in der DKB Handball Bundesliga beim TBV Lemgo Lippe mit 20:24 (8:9) Toren und rutschte wieder an den Tabellenkeller ran.

25.02.2019 – PM DHfK / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die Auseinandersetzung zwischen den beiden nominell gleichwertigen Vertretungen wurde praktisch am Anfang des zweiten Abschnittes entschieden. Auf der einen Seite blieben einige DHfK-Würfe im gegnerischen Block hängen oder landeten am Pfosten. Auf der anderen Seite bauten die individuell sehr starken Tim Suton und Jonathan Carlsbogard den Vorsprung der Gastgeber schrittweise aus. 13:11, 15:12, 17:13, 20:15. Das sollte an diesem Sonntag genügen.

An der Seitenlinie haderte DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther mit seinem Team: „Wir können nicht gewinnen, wenn nur zwei Spieler eine ordentliche Leistung auf die Platte bringen, Milos Putera und Patrick Wiesmach, und einer der beiden Spieler erstmals in der 37. Minute aus dem Spiel heraus den Ball bekommt.“ Mit zwanzig erzielten Treffern kann keine Mannschaft ein Auswärtsspiel in der Bundesliga gewinnen.

Trainerstimmen:

Andre Haber (SC DHfK Leipzig): „Das Spiel hat genauso angefangen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir haben zwei schnelle Tore erzielt und standen in der Deckung stabil. Durch unsere gute Abwehrarbeit und einer sehr guten Torhüterleistung von Milos Putera haben wir es geschafft, die erste Halbzeit völlig offen zu gestalten. Mit einer besseren Angriffsleistung hätten wir zur Pause führen können, doch das haben wir nicht geschafft. Unser Angriffsspiel hat sich auch nach dem Seitenwechsel nicht verbessert, hinzu kamen 15 Gegentore in der zweiten Halbzeit. Über die komplette Spielzeit von 60 Minuten haben wir uns schwer getan mit der Deckung von Lemgo. 20 eigene Treffer sind einfach zu wenig, um auswärts für einen Punktgewinn in Frage zu kommen.“

Florian Kehrmann (TBV Lemgo Lippe): „Wir wussten, dass uns Leipzig mit einer aggressiven Abwehr unter Druck setzen wird. In der ersten Halbzeit haben wir ein paar Fehler gemacht, schaffen es aber durch eine gute Abwehrleistung, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. In die zweite Hälfte sind wir dann sehr gut rein gekommen und konnten uns durch einige Ballgewinne etwas absetzen. Es war heute ein sehr enges Spiel, welches auch durch die individuelle Qualität von Tim Sutton und Jonathan Carlsbogard entschieden wurde. Dass wir unser Publikum und die Emotionen im Rücken hatten, war am Ende ebenfalls ausschlaggebend.“

TBV Lemgo Lippe vs. SC DHfK Leipzig 24:20 (9:8).

Tore Lemgo: Hornke (8/3), Suton (7), Carlsbogard (5), Engelhardt (2), Guardiola (1), Bartok (1)

Tore Leipzig: Wiesmach (4/1), Weber (4/1), Semper (3), Jurdzs (3), Rojewski (2), Binder (2), Milosevic (2)


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