SC DHfK Leipzig unterlag SC Magdeburg in Crunchtime Sekunde. Michael Damgaard „Man of the Match“

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Philipp Weber - SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg - Handball Bundesliga am 17.02.2018 - Arena Leipzig - Foto: Rainer Justen
Philipp Weber – SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg – Handball Bundesliga am 17.02.2018 – Arena Leipzig – Foto: Rainer Justen

Handball, Bundesliga, 21. Spieltag: Der SC DHfK Leipzig unterlag in einem Crunchtime-Krimi dem SC Magdeburg mit 22:23 (8:11) Toren. Vier Sekunden vor Schluss erzielte der „Man of the Match“, Michael Damgaard, den entscheidenden Treffer.

Handball, Bundesliga, 21. Spieltag: Für den SC DHfK Leipzig blieb trotz Leistungssteigerung gegenüber dem Melsungen-Spiel kein Punkt in eigener Halle. Fast ein Deja-vu-Erlebnis für das Team von Neu-Coach Michael Biegler, denn gegen die Füchse Berlin verloren die DHfK-Männer nach dem Schlusspfiff durch einen direkten Freiwurf-Treffer von Steffen Fäth.

SC Magdeburg: Michael Damgaard - Foto: SC Magdeburg
SC Magdeburg: Michael Damgaard – Foto: SC Magdeburg

Michael Damgaard, der sich schon bei der Handball EM in Kroatien auf dieses heiße Ostderby freute, sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns nach der Pause ein wenig das Heft des Handelns nehmen lassen. So spannend hätte es nicht werden müssen.“

18.02.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball, Bundesliga, 21. Spieltag: 1. Halbzeit: SC Magdeburg dominierte Match

Die Mannschaft von Bennet Wiegert trat wie ein international stark und selbstbewusst agierendes Team auf. Nie in Rückstand geratend und immer in Führung liegend diktierte der SCM Spiel-Rhythmus und Tempo. Dänemarks Olympiasieger Michael Damgaard, der noch nicht hundertprozentig wieder hergestellt ist, kam in der 24. Minute ins Match. Der Gastgeber wirkte nicht bissig sowie gallig und zeigte Nerven im Torabschluss. Green gewann zudem das Torhüter-Duell mit 3:6 Paraden. Technische Fehler 6:1. Gegenstoß-Tore 0:1.

2. Halbzeit: SC DHfK Leipzig gestaltete Spiel auf „Augenhöhe“

Diese Halbzeit war eine DHfK-Hälfte: Mehr Tempospiel, besser in der Abwehr stehend und Bälle gewinnend oder Fehler beim Gegner provozierend. Die letzte Viertelstunde war emotional an Spannung und mehr Qualität nicht zu toppen. Magdeburg legte vor und Leipzig glich aus. Pech für den Gastgeber: Weber glich 60 Sekunden vor Schluss aus. Putera hielt einen Strafwurf von Musche 18 Sekunden vor Schluss und der Ball blieb beim SCM. Nach Auszeit Magdeburg verblieben zehn Sekunden und was alle wussten, trotzdem aber sehr schwer zu verteidigen ist, Michael Damgaard „bekam“ den letzten Wurf vier Sekunden vor Ultimo und traf zwischen den Beinen von Vortmann ins Tor. Torhüter 8:4 Paraden. Technische Fehler 2:1. Gegenstoß-Tore 1:1.

Stimmen:

Bennet Wiegert: „Wir hatten am Ende das Momentum auf unserer Seite. Nach intensiver, sehr guter erster Halbzeit hatten wir dann nicht mehr das richtige Tempo und die Kompaktheit in der Abwehr. Aber wir sind eine Crunchtime-Mannschaft.“

Michael Biegler: „Ich bin sehr unzufrieden. Wir sind nicht unbedingt ein Tor schlechter gewesen. Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht rechtzeitig den Break hinbekommen. Aber haben phasenweise richtig gut gedeckt. In der Crunchtime machten wir kleinere Fehler. Die leeren Hände sind nicht erfreulich.“

Statistik:

SC DHfK Leipzig vs. SC Magdeburg 22:23 (8:11)

Spielfilm: 3:6 (13.), 6:7 (22.), 8:11 (HZ) – 8:11 (31.), 15:15 (44.), 17:19 (54.), 20:22 (57.), 22:22 (59:00), 22:23 (59:56 EST)

Man of the Match: Michael Damgaard

Beste Torschützen: Weber (6), Jurdzs (4) – Damgaard (6), Christiansen (5)

Torhüter: 11:10 Paraden (Vortmann und Putera hielten jeweils 1 Siebenmeter – Green einen Siebenmeter)

Gegenstoß-Tore: 1:2

Technische Fehler: 8:2


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