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SC DHfK Leipzig bezwang HSG Wetzlar. Philipp Weber „Milos Putera machte den Unterschied“


SC DHfK Leipzig bezwang HSG Wetzlar. Philipp Weber „Milos Putera machte den Unterschied“ - Foto: Rainer Justen
SC DHfK Leipzig bezwang HSG Wetzlar. Philipp Weber „Milos Putera machte den Unterschied“ – Foto: Rainer Justen

Der SC DHfK Leipzig gewann in der Handball-Bundesliga vor 4.000 Zuschauern gegen die HSG Wetzlar mit 30:26 (14:10) Toren. „Man of the Match“ war in der Crunchtime Leipzigs Torhüter Milos Putera, ab Mitte der zweiten Hälfte fünf Paraden einschließlich einem Siebenmeter zeigte. Eine Aussprache zwischen der DHfK-Mannschaft und Christian Prokop findet am Montag statt, wie Kapitän Lukas Binder bestätigte.

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04.12.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Das erste Match nach der Bundestrainer-Entscheidung von SC DHfK Leipzig-Coach Christian Prokop avancierte zum „Spiel der Emotionen“ für die Mannschaft, Fans, Philipp Weber und eben auch Christian Prokop, der sein Team wieder hervorragend auf die Gäste aus Wetzlar einstellet. Lohn für die gute Arbeit war die dominante erste Spielhälfte mit einem „Vier-Tore-Vorsprung“ für den Gastgeber.

Aber die HSG Wetzlar kam bärenstark mit mehr Engagement und Spielwitz aus der Kabine. Beim 17:17 (40.) schien die Partie zu kippen. „Wir schafften es aber nicht in Führung zu gehen und Milos machte am Ende den Unterschied“, analysierte der Ex-Leipziger Philipp Weber. Ihm gelang vor der Pause wenig, danach kam er in Schwung.

In der Crunchtime ab der 22:21-Führung (48.) für den SC DHfK Leipzig hatten die Prokop-Schützlinge ihre alte Stärke wieder gefunden. Andreas Rojewski und Milos Putera wurden zu spielentscheidenden Faktoren. Vor der Pause war dies Nationalspieler Niclas Pieczkowski. Der Gastgeber brachte den Sieg in den sicheren 30:26-Hafen.

Milos Putera, der wiederholt vom Hallensprecher als „Hexer“ bezeichnet wurde, sagte: „Es ist der Erfolg der ganzen Mannschaft. Ich kenne natürlich Andreas Thiel und bin noch weit von seinem Können entfernt.“ Sehr schüchtern und zurückhaltend formuliert, aber heute hielt Putera die wichtigen Bälle zur rechten Zeit. Wie anno der wahre „Hexer“.

Trainerstimmen:

Kai Wandschneider (HSG Wetzlar): „Über 60 Minuten betrachtet geht das Ergebnis in Ordnung. Wir sind in die Partie nicht gut reingekommen, auch aufgrund der zehn Tage Spielpause. Pieczkowski konnte zu Beginn machen, was er wollte, und so sind wir mit vier Toren Rückstand in die Halbzeit gegangen. Über den Pausenrückstand bin ich nicht sauer, jedoch über die Einstellung einiger Spieler im ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht und den Ausgleich geschafft. Mit einer etwas besseren Torhüterleistung hätte das Spiel in der Phase kippen können. Doch Leipzig hat sich nicht beeindrucken lassen und deswegen verdient gewonnen.“

Christian Prokop (SC DHfK Leipzig): „Es war heute ein Duell zweiter Teams mit ähnlichem Leistungsniveau, das zeigt schon die Tabellenkonstellation. Beide stehen weiter oben, als vielleicht die meisten Experten erwartet haben. Wir wollten mit unseren Emotionen und dem Heimbonus unseren kleinen Vorteil nutzen. In der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft eine super Angriffseffektivität und immer eine Lücke gefunden. In der zweiten Halbzeit war es vom Verlauf ähnlich wie beim Pokalspiel, nur andersrum. Wetzlar ging mit dem siebten Feldspieler volles Risiko und schaffte den Ausgleich. Danach hat meine Mannschaft mentale Stärke gezeigt. Es war am Ende eine Frage der Einstellung und des Zusammenhalts, dafür verdient mein Team ein riesen Kompliment.“


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