SC Magdeburg gegen SG Flensburg-Handewitt mit Dominanz-Sieg

SC Magdeburg - Handball Bundesliga - Saison 2017-2018 - Foto: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Handball Bundesliga – Saison 2017-2018 – Foto: SC Magdeburg

Handball Bundesliga, 26. Spieltag: Das Top-Match um die Qualifikation für die Champions League in der kommenden Saison zwischen dem SC Magdeburg und der SG Flensburg-Handewitt vor 6.800 Zuschauern in der Getec Arena gewann der Gastgeber nach überragender zweiter Halbzeit mit 29:23 (12:12) Toren.

Der SC Magdeburg zeigte nach der Pause mit der ersten Sieben eine fast fehlerlose Performance und sorgte in der emotional geführten Partie für Glanzpunkte im Abwehrbereich und zunehmender Effizienz im Positionsangriff.

Die SG Flensburg-Handewitt wirkte mental „geschockt“ und kam bei weitem nicht an das vorhandene Leistungsvermögen heran.

Als „Man of the Match“ kristallisierte sich Torhüter Dario Quenstedt heraus. Marko Bezjak zeigte eine kluge Regieleistung im Magdeburger Team.

22.03.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball Bundesliga: 1. Halbzeit zwischen Genialität, Gegenstoß und Fehlerquote im Augenhöhe-Match

Beide Teams zeigten vor allem im Abwehrbereich sehr gute Leistungen. Allen voran die Keeper Dario Quenstedt (9 Paraden) und Kevin Möller (2 gehaltene Siebenmeter). Angesichts zu vieler technischer Fehler im Angriffsverhalten konnte die hohe Spielqualität nur phasenweise durchblicken. Magdeburgs 8:5 drehte Flensburg-Handewitt in eine 9:10-Führung (24.). Im Tempo-Gegenstoß-Verhalten zeigten beide Teams ihre Klasse. Torhüter 9:4 Paraden. Technische Fehler 6:4. Gegenstoß-Tore 4:5.

SG Flensburg-Handewitt - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017/2018 - Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017/2018 – Foto: SG Flensburg-Handewitt

2. Halbzeit: Magdeburg dominierte Flensburg-Handewitt

Der SC Magdeburg spielte fast fehlerlos und hatte das clevere Timing für die gut heraus gespielten Treffer. Über lange Angriffe erzielte der SCM die Tore „auf den Punkt“. Flensburg-Handewitt wirkte zunehmend unsicherer und schien der mentalen Hallen-Stimmung nicht vollends gewachsen. Magdeburgs Zwischenspurt vom 19:18 (44.) zum 25:19 (52.) brachte die verdiente Spielentscheidung. Torhüter 4:4 Paraden. Technische Fehler 0:6. Gegenstoß-Tore 2:1.

Stimmen (Sky):

Maik Machulla: „Phasenweise haben wir das sehr gut gemacht. In der Summe haben wir viele freie Möglichkeiten nicht genutzt. Das Torhüter-Duell gehr klar an Magdeburg. Ich erwrte von meiner Mannschaft, in dieser Athmosphäre auch zu bestehen. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und haben uns nicht belohnt. Magdeburg hat sehr diszipliniert gespielt und auch lange Angriffe gemacht. Platz zwei ist sehr hart umkämpft. Die Rhein-Neckar Löwen sind weit weg und gehen dominant durch die Liga.“

Bennet Wiegert: „Dieses emotionale Spiel gewonnen zu haben, freut mich sehr. Wir hatten keine gute erste Halbzeit. Nach der Pause haben wir kaum Fehler gemacht. Wir sind auch bereit für die Champions League. Aber es ist noch ein langer Weg bis dahin. Weil ich Damgaard überhaupt gebracht habe, ärgert mich.“

Statistik:

Handball, Bundesliga, 26. Spieltag

SC Magdeburg vs. SG Flensburg-Handewitt 29:23 (12:12)

Spielfilm: 2:3 (7.), 7:4 (15.), 9:10 (24.), 12:10 (27.), 12:12 (HZ) – 17:14 (38.), 19:18 (44.), 25:19 (52.), 26:21 (57.), 29:23 (EST)

Man of the Match: Dario Quenstedt

Torhüter: 13:8 Paraden

Gegenstoß-Tore: 6:6

Technische Fehler: 6:10

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