SG Flensburg-Handewitt im Spitzenspiel beim THW Kiel


SG Flensburg-Handewitt – Handball Saison 2019-2020 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Handball Saison 2019-2020 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Handball Bundesliga: Wenn am Donnerstag um 19 Uhr der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt aufeinandertreffen, dann spielen ein heißer Titelkandidat und der deutsche Meister gegeneinander.

Dann geht es um wichtige Punkte in der LIQUI MOLY HBL. Die SG Flensburg-Handewitt kann womöglich ihre beste Besetzung aufbieten.

11.09.2019 – PM SGFH / SPORT4FINAL TIME / Frank Zepp:

Die ersten sieben Pflichtspiele der SG Flensburg-Handewitt sind Vergangenheit – ebenso das für lange Zeit letzte freie Wochenende. Die Zwischenbilanz kann sich wirklich sehen lassen. Die SG ist noch ungeschlagen. „Hätte uns angesichts des schweren Auftaktprogramms jemand 7:1 Punkte und den Supercup prophezeit, hätten wir sofort zugegriffen“, meinte SG-Coach Maik Machulla, schiebt dann aber zwei Wermutstropfen nach: „Natürlich war das Unentschieden in Wetzlar ärgerlich, und gegen Erlangen sah mir die zweite Halbzeit zu sehr nach Arbeit.“

Seit Montag ist die Mannschaft wieder im Training. Mit dabei: Holger Glandorf. Unter Einbezug der Ärzte wird seine Belastung kontinuierlich gesteigert. Sein Einsatz in Kiel ist denkbar. „Wenn du ein Derby spielen willst, dann brauchst du ein 100-prozentiges Vertrauen in deine Schulter“, schränkte Maik Machulla ein.

Der THW Kiel hat in dieser Saison bereits drei Mal hauchdünn verloren: Im Supercup gegen die SG Flensburg-Handewitt, im Endspiel beim IHF Super Globe gegen FC Barcelona und zuletzt unglücklich mit 31:32 in Magdeburg. „Wenn du das alles gewinnst, hast du ein ganz anderes Gefühl“, meinte Maik Machulla. „Auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten.“

Der SG-Coach hat in seiner Video-Analyse einige vom neuen THW-Trainer Filip Jicha vorgenommene Änderungen ausgemacht. Der THW spielt geduldiger im Angriff, wechselt häufiger das Personal, und deckt offensiver. „Wir fahren guten Mutes und mit positiver Stimmung nach Kiel“, sagte Maik Machulla. „Wir wissen, dass wir auch auswärts bestehen können.“


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