Thüringer HC mit Pflichtsieg gegen SG Rosengarten/Buchholz

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Der Thüringer HC hat am Oster-Sonnabend gegen die SG Rosengarten/Buchholz mit 38:20 (19:12) gewonnen und konnte sich damit auf den zweiten Tabellenplatz vorkämpfen.

Thüringer HC mit Pflichtsieg gegen SG Rosengarten/Buchholz - Beate Scheffknecht wies ihre ansteigende Form nach - Foto: Hajo Steinbach
Thüringer HC mit Pflichtsieg gegen SG Rosengarten/Buchholz – Beate Scheffknecht wies ihre ansteigende Form nach – Foto: Hajo Steinbach

Punktgleich mit TuS Metzingen haben die Thüringerinnen eine um 25 Treffer bessere Tordifferenz. Auffälligste Spielerinnen der Partie waren Svenja Huber und Beate Scheffknecht, die zusammen 17 Treffer erzielten, sowie Sabine Heusdens, mit 7 Toren erfolgreichste Werferin der Gäste.

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26.03.2016 – PM THC / SPORT4Final / Frank Zepp:

Der Thüringer HC begann nervös – schon im ersten Angriff gab es einen Fehlpass und Ballgewinn für die Gäste. Die Luchse legten jeweils vor und zwangen Herbert Müller schon in der dritten Minute zum ersten Team-Time-Out. Es ging nervös weiter – THC-Angriffe werden mit technischen Fehlern abgeschlossen, Rosengarten versuchte es mit Würfen aus dem Rückraum und konnte bis zum 4:3 durch Sabine Heusdens stets vorlegen. So dauerte es fast zehn Minuten bis zur ersten THC-Führung durch Kerstin Wohlbold. Schnell legte Beate Scheffknecht zum 6:4 nach, doch es fehlte weiter an Präzision bei den THC-Angriffsaktionen. Nach der Auszeit der Gäste gibt es den dritten ungenauen Langpass und Gelegenheit zum Anschlusstreffer für die SG durch Lisa Prior (6:5 – 12.). Nun legten die Gastgeberinnen vor – die Gästeabwehr wurde von Kerstin Wohlbold und Beate Scheffknecht „geknackt“ und auch zwei verwandelte Strafwürfe von Svenja Huber sorgten für einen Ausbau des Ergebnisses auf 12:6 nach 18 Minuten. Dinah Eckerle hatte sich jetzt besser auf die Würfe der Gäste eingestellt. Beate Scheffknecht spielte im linken Rückraum dynamisch und mit deutlich verbesserter Wurfeffektivität im Vergleich zum Mittwochspiel (16:8 – 21.) Auf der rechten Angriffsseite kamen jetzt Anouk van de Wiel und Audrey Deroin zum Einsatz. Zu leicht wurde es den Luchse-Werferinnen gemacht – zweimal konnte Meike Schult Dinah Eckerle überwinden und mit einem verwandelten Strafwurf setzte Sabine Heusdens den zehnten Luchse-Treffer (17:10 – 26.). Kurz vor der Pause dann, Danick Snelder hatte mit einem Fernwurf das 19:10 markiert, wieder leichte Gegentreffer durch Sabine Heusdens und Meike Schult, die Chance zum 20. THC-Treffer vertändelte Audrey Deroin, die frei vor Mareike Vogel der Luchse-Torhüterin den Ball auf den Fuß warf. Mit einem 19:12 ging es nach 30 Minuten mit ungewohnt vielen Fehlern in die Kabinen.

Nach der Pause kam Jana Krause und konnte gleich die ersten drei Wurfversuche abwehren. Der Thüringer HC drückte jetzt mehr aufs Tempo, aber immer noch fehlte die Präzision im Abschluss. So scheiterten Meike Schmelzer und Svenja Huber aus Nahdistanz an der stark antizipierenden Mareike Vogel im Tor der SG. Erst eine schnelle Auszeit von Herbert Müller brachte mehr Konzentration – Svenja Huber mit Aufsetzer, Natalia Reshetnikova mit einem klugen Heber nach schnellem Gegenstoß und Iveta Luzumova mit einem sehenswerten Hüftwurf brachten die Gastgeberinnen nach 40 Spielminuten auf 25:14 nach vorn. Bei den Luchsen häuften sich jetzt die Fehlwürfe, der Thüringer HC zog durch Treffer von Wohlbold, Huber und Beate Scheffknecht weiter davon (28:14 – 44.). Doch Rosengarten/Buchholz kämpfte um jeden Treffer – und konnte in der Überzahlsituation durch die Zeitstrafe von Crina auf 17:29 verkürzen. Eine weitere THC-Auszeit brachte keine Besserung – Melissa Luschnat gelang ein Treffer von Außen zum 18:29 aus Gästesicht. Das Spiel plätscherte so dahin – einer der wenigen Glanzpunkte dann die Abwehr eines Nahwurfs durch Jana Krause. Sie hechtete dem Ball nach und konnte ihn noch vor Überschreiten der Torlinie „retten“ und eine Vorlage für Sonja Frey daraus machen.

Die letzten Minuten nutzte Herbert Müller noch einmal zum Üben der taktischen Maßnahme „siebter Feldspieler“, was die beabsichtige Wirkung brachte. Iveta Luzumova und Kerstin Wohlbold fanden die Lücken und konnten mit ihren Aktionen Trainer und Publikum nach einem Spiel mit extremer Fehlerquote doch noch etwas erfreuen, genau so wie Jana Krause, die mit ihrer letzten Aktion nochmal einen Hundertprozenter mit der Fußspitze „herauskratzte“. Das 38:20 war ein Pflichtsieg – am Ende auch mit einer ordentlichen Tordifferenz, was sicher auch die drei aktuell nicht eingesetzten Katrin Engel, Eliza Buceschi und Marieke Blase am Spielfeldrand erfreute.

Stimmen zum Spiel:

Herbert Müller (Thüringer HC): Wir wollten heute mit hohem Tempo spielen und um jedes Tor kämpfen. Wir haben viel probiert, aber es waren mir doch einige Fehler im Angriff zu viel. Es sind zwei Punkte – nicht mehr und nicht weniger.

Steffen Birkner (SG): Es war ein verdienter Sieg des THC in allen Belangen vor einem super Publikum, dass sogar meine Mädels angefeuert hat, wir selbst hatten ja nur wenige Fans mit. Ich wünsche der THC-Mannschaft, dass sie wiederum die Meisterschaft holen,da sie für mich die beste Mannschaft der Liga sind.

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