Stefan Lövgren: „Deutsche Teams künftig beim EHF FINAL4 sehen“


Stefan Lövgren (li.), David Szlezak (EHF Marketing), Michael Wiederer (EHF-Präsident), Markus Hausleitner (EHF-Generalsekretär) - Pressekonferenz am 27. Mai 2018 in Köln - EHF FINAL4 - Handball Champions League - Foto: SPORT4FINAL
Stefan Lövgren (li.), David Szlezak (EHF Marketing), Michael Wiederer (EHF-Präsident), Markus Hausleitner (EHF-Generalsekretär) – Pressekonferenz am 27. Mai 2018 in Köln – EHF FINAL4 – Handball Champions League – Foto: SPORT4FINAL

Handball Champions League EHF Final4: Stefan Lövgren, Weltklasse-Handballer und ehemaliger Champions-League-Sieger mit dem THW Kiel im Jahr 2007, war in den vergangenen Jahren als offizieller Botschafter des EHF FINAL4 tätig.

In diesem Jahr war Stefan Lövgren als EHF Executive Mitglied im Turnier unterwegs.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtete live vom EHF Final4 aus Köln und sprach am Finaltag mit Stefan Lövgren.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtete live vom EHF Final4 aus Köln.

29.05.2018 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Handball Champions League EHF Final4 Köln 2018:

Stefan Lövgren (li.) - Foto: Viktor Ljungström
Stefan Lövgren (li.) – Foto: Viktor Ljungström

Herr Lövgren, welche Veränderungen sind seit Ihrem Champions-League-Sieg 2007 mit dem THW Kiel in der sportlichen Qualität bis heute eingetreten?

Stefan Lövgren: „Ich glaube, die schnelle Mitte hat vieles verändert. Auch die Spieler mussten sich darauf einstellen. Sie bekamen eine höhere Qualität und ein höheres Spieltempo. Die Spieler werfen härter mit geringerer Fehlerquote. Das ist auch eine allgemeine Entwicklung. Viele Spieler agieren heute auf mehreren Positionen und sind flexibel einsetzbar als zu meiner Zeit. Das zeigt auch schon die große Entwicklung in den letzten Jahren.“

Deutschland ist zum zweiten Mal in Folge mit keiner Mannschaft beim EHF Final4 vertreten. Besorgt Sie dieser Umstand, weil die in der Breite stärkste Liga der Welt in der absoluten Spitze nicht mehr mithalten kann?

Stefan Lövgren: „Nicht mehr mithalten – so will ich dies nicht ausdrücken. Obwohl klar ist, dass diesmal auch keine Mannschaft in Köln dabei ist. Aber ich bin mir auch sicher, dass es so in der Zukunft nicht bleiben wird. Auf der anderen Seite muss ich das auch positiv sehen. Über die Jahre haben wir auch mehrere Mannschaften aus mehr Ländern hier gehabt. Auch vor der französischen Liga muss man den Hut ziehen. Sie hat sich enorm und stark entwickelt. Was wir vorher über die französische Nationalmannschaft bei Frauen und Männern gesehen haben. Jetzt zeigen sie auch, wie stark sie auf Vereins-Ebene sind. Das muss ich auch positiv sehen und nicht nur auf der anderen Seite sehen. Aber ich bin mir ganz sicher, dass wir hier in den kommenden Jahren wieder deutsche Mannschaften sehen werden.“

Wie schätzen Sie die Qualität des Frauen-Handballs im Verhältnis zu den Männern ein?

Stefan Lövgren: „Die Frauen haben auch in den letzten zehn Jahren eine große Entwicklung genommen. Manchmal sieht man beiden Männern diese enorme physische Stärke und Kraft. Bei den Frauen natürlich auch, aber da siehst du eine andere Art von Technik und Qualität, was mir persönlich sehr gefällt. Frauen wir Männer haben sehr starke Leistungen bei den EUROS und Final4-Turnieren gezeigt. Das finde ich total stark für unsere Sportart. Das müssen wir insgesamt als großen Vorteil sehen. Das finde ich total Klasse.“

Vielen Dank für das Interview, Herr Lövgren, und viel Erfolg weiterhin.

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