Handball Champions League: Thüringer HC empfängt Rostov/Don zu Jubiläum


Handball Champions League: Thüringer HC empfängt Rostov/Don zu Jubiläum
Handball Champions League: Thüringer HC empfängt Rostov/Don zu Jubiläum

Handball Champions League: Am Sonntag geht mit dem sechsten Spiel der Hauptrunde die Champions-League-Saison des Thüringer HC mit dem Heimspiel gegen einen Favoriten auf den Gewinn der Königsklasse, den HC Rostov/Don, zu Ende.

 

 

 

Der Thüringer HC bestreitet dann in seiner fünften Champions-League-Saison sein 50. Champions League-Spiel.

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25.02.2016 – PM THC / SPORT4Final / Frank Zepp:

Rostov/Don hat zunächst in der Gruppenphase mit Siegen gegen Larvik HK, HCM Baia Mare und RK Krim Mercator Ljubljana ungeschlagen und ohne Punktverlust den Einzug in die Hauptrunde geschafft. Beeindruckend waren die Auswärtssiege in Larvik und Baia Mare. Krim Ljubljana blieb sieglos und schied aus. Die anderen drei Vereine bildeten dann mit FTC Hungaria Budapest, Fleury Loiret HB und dem Thüringer HC die Hauptrundengruppe eins.

Dort blieb der Thüringer HC leider unter seinen Möglichkeiten. Vor allem in den Spielen gegen Fleury Loiret und in dem Heimspiel gegen Baia Mare entschieden Kleinigkeiten  über Sieg oder Niederlage. Unübersehbar war aber die Angriffsschwäche durch einen nicht schlagkräftigen Rückraum. Nach zwei grandiosen Königsklassen-Auftritten in 2013/14 und 2014/15, wo der Thüringer HC jeweils denkbar knapp den Einzug ins FINAL4 in Budapest verpasste, gewann der Thüringer HC in dieser Saison in der Hauptrunde kein Spiel. Alle Spiele gingen verloren. Eines der besseren Spiele zeigte die Mannschaft aber gerade gegen Rostov/Don, wo man mit 30:24 achtbar unterlag.

Rostov/Don setzte seinen Siegeszug auch in der Hauptrunde in beeindruckender Manier fort und gewann vier Spiele, nur in Budapest gegen FTC Hungaria  spielte man Unentschieden. So steht der russische Meister, der auch in der russischen Liga nach 16 Spieltagen ungeschlagener Spitzenreiter mit 6 Punkten Vorsprung vor Lada Togliatti ist, als souveräner Gruppensieger in der Hauptrunden-Gruppe mit 17:1 Punkten fest. Die Verfolger Larvik HK, HCM Baia Mare und FTC Budapest haben allesamt 10 Minuspunkte. Am letzten Spieltag fällt somit die Entscheidung, welche Paarungen im Viertelfinale gebildet werden. Rostov/Don trifft jedoch im Viertelfinale auf den Tabellenvierten der Gruppe zwei,  den rumänischen Meister CSM Bukarest.

Im letzten Spiel ist der Thüringer HC trotz des Jubiläums krasser Außenseiter, dennoch wird die Mannschaft noch einmal kämpferisch und spielerisch alle Register ziehen, um eine Überraschung zu schaffen und sich achtbar aus der Handball Champions League zu verabschieden.

Herbert Müller zum Gegner: Unsere Fans werden das Feinste vom Feinsten sehen. Katrine Lunde ist sicher die Top-Torhüterin der letzten Jahre, sie kann das Tor auch einmal vernageln. Die ukrainische Flügelzange ist überragend, speziell Manaharova definiert die Rechtsaußenposition ganz neu, spielt einfach sensationell. Ekaterina Ilina zieht im Rostover Spiel die Fäden, sie ist eine sehr starke Spielgestalterin, die in der Regel auch zweistellig trifft. Das Team von Trainer Jan Leslie wird noch einiges von sich hören lassen.

Herbert Müller zur Personalsituation: Die freien Tage zuletzt haben uns sicher sehr gut getan. Bei Kerstin Wohlbold hat sich der Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber zum Glück nicht bestätigt. Sie hat uns natürlich in Baia Mare sehr gefehlt. Heute beginnt sie wieder mit normalem Training. Beate Scheffknecht hat noch Probleme mit ihrer Rippenverletzung, da muss man sehen, ob es für das Wochenende reicht. Iveta Luzumova hat wieder mit dem Lauftraining begonnen, es wird aber noch mindestens drei Wochen dauern, bis die Narbe gut verheilt ist. Sie und Marieke Blase fehlen definitiv, bei allen anderen besteht natürlich viel Hoffnung, dass sie einsatzfähig sind.

Herbert Müllers Zielstellung: Wir werden natürlich jeder Spielerin Einsatzzeiten geben, denn am Mittwoch gegen Bietigheim steht ein richtig wichtiges Spiel an. Trotzdem werden wir alles versuchen, um Rostov am Sonntag das Leben so schwer wie möglich zu machen. Der Fokus liegt auf lange Sicht natürlich auf dem Mittwoch und der Bundesliga generell. Am Sonntag werden wir einfach noch einmal die ganz besondere Handball Champions League Atmosphäre genießen.


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