Handball EHF Champions League: Thüringer HC chancenlos in Larvik


Handball EHF Champions League: Der Thüringer HC verlor das erste Auswärtsspiel der EHF Champions League Hauptrunde deutlich mit 19:28 (7:14) bei Larvik HK.

Handball EHF: Team Thüringer HC 2015/2016 - Foto: Thüringer HC
Handball EHF: Team Thüringer HC 2015/2016 – Foto: Thüringer HC

Die Norwegerinnen ließen den deutschen Meister von Beginn an keine Chance und zeigten ihre Titelambitionen. Beste THC-Werferin war Eliza Buceschi mit fünf Toren. Für Larvik waren Nora Mörk und Gro Hammerseng-Edin mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten.

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona
Frank Zepp im Palau St. Jordi in Barcelona

Handball EHF EURO 2016 der Männer im Januar 2016 aus Polen:

SPORT4Final-Redakteur Frank Zepp berichtet live von den Spielen der deutschen Handball-Nationalmannschaft aus Wroclaw und den Finalspielen in Kraków.

09.01.2016 – PM THC / SPORT4Final / Frank Zepp:

Der Thüringer HC startete schlecht in die Partie. Man merkte ihnen die Strapazen der letzten Tage, mit zwei schweren Spielen, an. Schnell lagen die Thüringerinnen mit 0:3 hinten. Im Angriff lief gar nichts zusammen. Die groß gewachsenen Norwegerinnen standen kompakt und offensiv in der Abwehr und ließen den THC-Frauen kein Durchkommen. Beim 0:6 zog Trainer Herbert Müller die grüne Karte und schwor seine Spielerinnen erneut ein. Es dauerte ganze neun Minuten und 15 Sekunden bis dem THC das erste Tor gelang. Svenja Huber hatte viel Platz auf Außen, behielt die Übersicht und schloss erfolgreich ab. Der norwegische Rückraum zeigte seine ganze Klasse. Alle Positionen waren torgefährlich aus der Ferne und im „Eins-gegen-Eins“. Nach 17 Spielminuten lag der Deutsche Meister bereits mit 3:11 zurück. Der Gegner war in allen Belangen überlegen. Doch die Thüringerinnen hatten ihr Kämpferherz nicht verloren. Verbissen kämpften sie gegen die drohende Klatsche. Anouk van de Wiel traf mit einem Rückraumkracher zum 7:13. Die Niederländerin bekam heute mehr Einsatzzeiten und ihr gelangen einige schöne Aktionen. Den Pausenstand von 14:7 stellte Gro Hammerseng-Edin per Tempogegenstoß her.

Sonja Frey und Kerstin Wohlbold verkürzten nach der Pause auf 9:15. Im Tor glänzte Jana Krause. Mehrmals parierte die THC-Torfrau sehenswert. Im Angriff hatte Anouk van de Wiel zweimal Wurfpech. Sie traf nur die Latte bzw. warf knapp über das Gehäuse von Larvik. Die Norwegerinnen ließen es nicht zu, dass es nochmal spannend wurde. Individuell waren sie einfach zu stark. Während sich die THC-Frauen jedes Tor hart erkämpfen mussten, gelangen den Norwegerinnen die einfachen Tore. Keine Spielerin der Gastgeberinnen war besonders auffällig, die Tore verteilten sich auf die gesamte Mannschaft. Spätestens beim 20:11 war das Spiel endgültig entschieden (45. Minute). Beim Thüringer HC ging es nur noch darum, die Niederlage möglichst gering zu halten. Eliza Buceschi wirbelte auch heute ordentlich im Rückraum. Beim 16:25 tankte sie sich durch die Abwehr von Larvik und netzte erfolgreich ein. Am Ende siegten die Norwegerinnen völlig verdient mit 28:19. Auf die Thüringerinnen wartet noch viel Arbeit bis zum ersten Heimspiel in der EHF Champions League-Hauptrunde am kommenden Samstag gegen HCM Baia Mare. Nach dem Spiel wurden mit den beiden Torfrauen, Alma Hasanic und Jana Krause, als beste Spielerinnen der Partie geehrt.


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