„Handball kann so einfach sein“ – Löwen demontieren SC Magdeburg


SC Magdeburg - Handball Bundesliga - DHB Pokal - REWE Final Four - Saison 2017-2018 - Foto: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Handball Bundesliga – DHB Pokal – REWE Final Four – Saison 2017-2018 – Foto: SC Magdeburg

DHB Pokal REWE Final Four 2018 – 1. Halbfinale: SC Magdeburg vs. Rhein-Neckar Löwen.

SC Magdeburg unterlag den Rhein-Neckar Löwen mit großem Qualitäts-Unterschied. Die Rhein-Neckar Löwen zogen hoch verdient ins DHB Pokal REWE Final Four ein.

Der SC Magdeburg nach dem Erfolgs-Flow der letzten Wochen mit der vielleicht schlechtesten Saison-Leistung und die Rhein-Neckar Löwen agierten wie aus einem „Team-Guss“.

„Handball kann so einfach sein“, sagte Löwen-Coach Nikolaj Jacobsen nach dem Kantersieg gegen den SC Magdeburg.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus Hamburg.

Es geht endlich los …

DHB Pokal REWE Final Four 2018: Daten und Fakten

05.05.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

DHB Pokal REWE Final Four 2018 – 1. Halbfinale:

1. Halbzeit: Löwen mit Matchkontrolle überraschend klar überlegen

Den Rhein-Necker Löwen gelang vieles und dem SC Magdeburg sehr wenig. Das Team von Nikolaj Jacobsen agierte stark in der Abwehr und im Gegenstoß und hatte in Keeper Mikael Appelgren (11 Paraden) den entscheidenden Rückhalt. Dem SCM unterliefen vor allem im Angriff zu viele Fehler, die der deutsche Meister klassisch bestrafte. Der Löwen-Lauf vom 1:0 zum 1:5 innerhalb von zwei Minuten prägte den Verlauf der Halbzeit. Torhüter 6:11. Gegenstoß (1. Welle) 4:3. Technische Fehler 6:7.

SC Magdeburg vs. Rhein-Neckar Löwen - Halbfinale Handball DHB Pokal REWE Final Four 2018 - Foto: SPORT4FINAL
SC Magdeburg vs. Rhein-Neckar Löwen – Halbfinale Handball DHB Pokal REWE Final Four 2018 – Foto: SPORT4FINAL

2. Halbzeit: Löwen demontieren Magdeburg

Bis zum ´19:25 in der 48. Minute bestand statistisch eine leise Hoffnung auf die Spielwende für den SC Magdeburg. Von der spielerischen Qualität aber nicht, denn die Löwen waren eine Klasse besser und konnten auf jede SCM-Aktion eine bessere Antwort finden. Magdeburg zeigte in der Körpersprache und dem Prunkstück der letzten Wochen, der Abwehr, deutliche Defizite. So blieb es am Ende auch in der Höhe beim verdienten Erfolg des deutschen Meisters. Torhüter 3:9. Gegenstoß (1. Welle) 3:3. Technische Fehler 4:4.

Rhein-Neckar Löwen - Handball DHB Pokal REWE Final Four 2018 - Halbfinale gegen SC Magdeburg - Foto: SPORT4FINAL
Rhein-Neckar Löwen – Handball DHB Pokal REWE Final Four 2018 – Halbfinale gegen SC Magdeburg – Foto: SPORT4FINAL

Stimmen:

Bennet Wiegert: „Wir waren 55 Minuten heute nicht wir selbst. Nach der Anfangsphase sind wir in so ein Fahrwasser gekommen, so dass wir nicht mehr ins Spiel herein gekommen sind. Die Rhein-Neckar Löwen haben sehr gut gespielt.“

Nikolaj Jacobsen: „Mikael spielt im Finale nicht, weil er heute nur 20 und nicht 21 Bälle gehalten hat. Manchmal ist Handball so einfach. Uns gelingt viel und wenn du einen sehr guten Torhüter hast, dann läuft es vorn auch. Andy hat das Spiel gut gesteuert und Mads Mensah spielte sehr gut. Auch die Außen. Die zwei Wochen Vorbereitung waren nicht so einfach zwischen Kraft- und Lauftraining und Haltung der gewissen Lockerheit.“

Kim Ekdahl du Rietz: „Wir haben in der ersten Hälfte in der Abwehr den Grundstein für den Sieg gelegt. Paris ist eine sehr gute Sache. Ich war auch ein wenig überrascht.“

Patrick Groetzki: „Es sah heute einfacher aus als es war. Wir mussten schon eine sehr kompakte Leistung zeigen, um Magdeburg so zu bezwingen.“

Dario Quenstedt: „Es war eine schlechte Leistung. Wir werden wieder aufstehen.“

Christian O’Sullivan: „Es war sicher eine unser schlechtesten Saison-Leistungen. Für das EHF Cup Final4 wird dieser Rückschlag in der Saison keinen Einfluß haben. Wir haben aber auch in der Bundesliga noch einiges vor und können es schon nächste Woche bei den Löwen zeigen.“

Statistik:

DHB Pokal REWE Final Four 2018 – 1. Halbfinale

SC Magdeburg vs. Rhein-Neckar Löwen 24:31 (10:16)

Spielfilm: 1:1 (4.), 1:5 (6.), 3:5 (9.), 5:10 (17.), 7:13 (21.), 9:14 (28.), 10:16 (HZ) – 12:18 (33.), 13:22 (40.), 19:25 (48.), 20:30 (55.), 24:31 (EST)

Man of the Match: Mikael Appelgren

Torhüter: 9:20 Paraden

Gegenstoß-Tore: 7:6

Technische Fehler: 10:11


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