DHB Pokal Final Four 2017: THW Kiel souveräner Champion gegen SG Flensburg-Handewitt

DHB Pokal: SG-Flensburg-Handewitt: Mannschaftsfoto 2016/2017 - Foto: SG Flensburg-Handewitt
DHB Pokal: SG-Flensburg-Handewitt: Mannschaftsfoto 2016/2017 – Foto: SG Flensburg-Handewitt

DHB Pokal Final Four Hamburg 2017 – Finale: THW Kiel vs. SG Flensburg-Handewitt 29:23 (13:12) vor 13.200 Zuschauern.

Der THW Kiel wurde durch einen souveränen Erfolg gegen die SG Flensburg-Handewitt zum zehnten Mal deutscher Pokalsieger. „Man of the Match“: Niklas Landin mit einer Weltklasse-Leistung. Landin wurde auch als „bester Torhüter“ des Final Four ausgezeichnet.

Die weiteren Einzel-Ehrungen gingen auch an den neuen Champion: Bester Torschütze wurde Niclas Ekberg. Als MVP wurde durch eine fünfköpfige Experten-Kommission Patrick Wiencek geehrt. Die Abstimmung lautete 3:2 Stimmen gegen Domagoj Duvnjak, den die SPORT4FINAL-Redaktion als besten Spieler des Turniers sah.

Alfred Gislason: „Mental war dieser Titel für meine junge Mannschaft ein Meilenstein.“

Domagoj Duvnjak: „Ich will spielen, habe ich gesagt. Die Ärzte sagten, es wird nicht schlimmer. In dieser Woche ist wahrscheinlich die Operation. Ich habe heute alles gegeben.“

DHB Pokal Final Four 2017: THW Kiel souveräner Champion gegen SG Flensburg-Handewitt - Foto: SPORT4FINAL
DHB Pokal Final Four 2017: THW Kiel souveräner Champion gegen SG Flensburg-Handewitt – Foto: SPORT4FINAL

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live aus der Barclaycard Arena Hamburg.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp live aus der AccorHotels Arena Paris
SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp live aus der AccorHotels Arena Paris

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DHB Pokal Final Four Hamburg 2017: SPORT4FINAL LIVE

09.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

DHB Pokal Final Four Hamburg 2017 – Finale:

Der THW Kiel lag ab dem 4:3 (9.) durch Raul Santos stets in Führung. Die Kieler 7:4-Führung (13.) konterte die SG Flensburg-Handewitt mit dem 7:7-Ausgleich (18.). Ausgeglichenheit bestimmte die Begegnung bis zur Pause, in die der THW Kiel mit einem knappen 13:12 ging. Torhüter Niklas Landin ragte mit neun Paraden heraus.

In der zweiten Halbzeit fiel die Vorentscheidung zwischen den 36. und 44. Minute, als der THW Kiel von 16:15 mit einem 5:0-Lauf auf 21:15 davon zog. Die SG Flensburg-Handewitt konnte nur noch auf 26:22 (57.) durch Rasmus Lauge verkürzen. In der 53. Minute hielt Andreas Wolff einen Siebenmeter von Anders Eggert beim Stand von 25:20. Der Rest war nur noch Formsache und endete in einer rauschenden Hallenparty. Alfred Gislason umarmte mehrfach „Matchwinner“ Niklas Landin.

Torhüter: 17:9 Paraden  

Technische Fehler: 5:8  

Gegenstoß-Tore: 3:2  

Am SPORT4FINAL-Mikro waren:

Andreas Wolff: „Mein erster nationaler Titel fühlt sich hervorragend an. Es war ein Topspiel zweier sehr guter Teams. Wir waren die bessere Mannschaft. Niklas hat überragend gehalten.“

Rune Dahmke: „Es war eine unfassbare Stimmung. Wir haben verdient auch in dieser Höhe gewonnen. Niklas hat wichtige Dinger gehalten. Wir waren in guter Spiellaune. Dass ich als Spielmacher anfange, war keine Überraschung für mich. Wir hatten dies schon mehrfach trainiert.“

Domagoj Duvnjak: „Ich will spielen, habe ich gesagt. Die Ärzte sagten, es wird nicht schlimmer. In dieser Woche ist wahrscheinlich die Operation. Ich habe heute alles gegeben.“

Alfred Gislason: „Ich wollte in den vergangenen Wochen nie hinwerfen. Heute war das ein sehr wichtiger Erfolg. Es liegen schwierige Zeiten hinter uns. Mental war dieser Titel für meine junge Mannschaft ein Meilenstein. Wir haben brutal gut gespielt. Niklas zeigte eine Weltklasse-Leistung.“

Tobias Karlsson: „Kiel hat verdient gewonnen. Sie haben besser gedeckt mit besserem Torhüter. Die Niederlage tut richtig weh. Ich bin enttäuscht über unsere Leistung. Wir werden zurückkommen.“

Ljubomir Vranjes: „Gestern war fantastisch, heute weniger. Wir haben noch viel vor. Wir werden weiter alles geben, um weitere Ziele zu erreichen. Heute dürfen meine Spieler auch ein Bier trinken.“

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