SC Magdeburg bezwang verdient Füchse Berlin im DHB-Pokal-Krimi


SC Magdeburg - Handball Bundesliga - Saison 2017-2018 - Foto: SC Magdeburg
SC Magdeburg – Handball Bundesliga – Saison 2017-2018 – Foto: SC Magdeburg

Handball DHB-Pokal Viertelfinale: Den Pokal-Krimi zwischen Füchse Berlin und SC Magdeburg sah am Ende verdient den Pokalsieger von 2016 mit 29:30 (16:17) Toren vorn. Der SC Magdeburg gewann durch ein überzeugendes Abwehrspiel in der Crunchtime die Begegnung gegen die Füchse Berlin, die in der Schlussphase wenig Lösungen im Angriffsspiel fanden.

Als „Man of the Match“ kristallisierte sich eindeutig Robert Weber (14 Tore, 100 Prozent Quote) vom SC Magdeburg heraus.

Der SC Magdeburg spielt im Halbfinale des Pokal Final Four gegen den deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen. Im zweiten Semifinale stehen sich TSV Hannover-Burgdorf und die HSG Wetzlar gegenüber.

07.03.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball, DHB-Pokal, Viertelfinale: 

1. Halbzeit: Berg- und Talfahrt beider Teams auf Augenhöhe

Eine sehr ausgeglichene Hälfte vom Ergebnis. Im Spielverlauf ging es hoch und runter. Berlins 3:2 (8.) setzte beim SCM die Offensivkräfte im gebundenen Angriff sowie bei Tempo-Gegenstößen frei. Die Gäste gingen verdient mit fünf Toren in Führung auch dank einer kompakten Abwehrleistung. Die Berliner konterten in der Crunchtime der Halbzeit und kamen mit einer effizienteren Rückraumreihe (Zachrisson) ins Spiel und auf Tuchfühlung zurück. Eindrucksvoll: Robert Weber mit 7 Toren und 100 Prozent Quote gegen Keeper Heinevetter, der noch nicht mentales Ungleichgewicht in den Magdeburger Köpfen verursachte. Green hält Strafwurf von Lindberg bei 2:2 (7.). Torhüter 7:5 Paraden. Technische Fehler 4:2. Gegenstoß-Tore 2:5.

2. Halbzeit: Magdeburgs Abwehrstärke gewann Match in Crunchtime

Fie Füchse Berlin schienen bei 24:23 (50.) das Match zu drehen. Das Angriffsspiel lief gut bis in die Crunchtime. Dann begann Magdeburgs Abwehr- und mentale Stärke gegen einen Gastgeber, der taktisch im Angriff keine Lösungen, auch beim „Sieben-gegen-Sechs“, mehr fand. Obwohl Heinevetter beide Halbzeiten stark hielt, fand der SCM mit besserer Wurfeffizienz in den letzten Minuten und mit mehr Cleverness gegen die offensive Berliner Deckung die Sieg-Taktik. Robert Weber glänzte mit 13 Treffern. Torhüter 9:6 Paraden. Technische Fehler 3:2. Gegenstoß-Tore 0:1.

Stimmen (Sky):

Bennet Wiegert: „Wenn wir die Mentalitätsstärke hatten, nehme ich das gern an. Die letzte Auszeit war aus taktischen Gründen. Das war fast ein Heimspiel für uns. Ich hatte ein gutes Gefühl, weil wir uns gut präsentiert haben. Wir haben verdient gewonnen.“

Robert Weber: „Wir sind als Mannschaft super aufgetreten. Es ist ein überragendes Gefühl. Heute war es ein Pokalspiel und nicht Bundesliga.Wenn ich hart werfe, habe ich nicht so gut getroffen.“

Silvio Heinevetter: „Magdeburg ist der Sieger und hat es auch verdient. Solche Spiele solltet ihr öfter im Free-TV übertragen.“

Matthias Musche: „Wir wussten, dass es schwer wird. Ich bin froh, dass mich die Mannschaft gerettet hat. Ich hatte es heute verkackt. Wir haben jetzt dreizehn Spiele nicht verloren. Wir sind super stolz. Am Sonntag gegen Kiel muss es ja weiter gehen.“

Petkovic: „Magdeburg war bessere Mannschaft heute. Eine Zwei-Tore-Führung ist uns nicht gelungen. Diese Härte in der Deckung haben wir nicht bekommen. Im Angriff brauchten wir jemand, der besser organisiert. Wir haben im Angriff das Spiel verloren.“

Statistik:

Füchse Berlin vs. SC Magdeburg 29:30 (16:17)

Spielfilm: 3:3 (10.), 5:10 (18.), 10:14 (24.), 13:14 (27.), 16:17 (HZ) – 19:21 (38.), 24:23 (50.), 24:27 (56.), 28:29 (59.), 29:30 (EST)

Man of the Match: Robert Weber (14 Tore – 100 Prozent)

Torhüter: 16:11 Paraden

Gegenstoß-Tore: 2:6

Technische Fehler: 7:4


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