Handball Champions League Qualifikation: HC Leipzig gegen Hypo Niederösterreich in Favoritenrolle


Handball EHF Champions League Qualifikation: Der HC Leipzig steht nach einer normal-guten Leistung gegen einen in allen handballerischen Belangen unterlegenen Gegner HC Gomel im Finale des Qualifikations-Turniers für die EHF Champions League.

HC Leipzig im „Gruppen-Achtelfinale“ der Handball Champions League nach unnötigem Thriller gegen Hypo Niederösterreich

Handball Champions League Qualifikation: HC Leipzig gegen Hypo Niederösterreich in Favoritenrolle - Foto: Sebastian Brauner
Handball Champions League Qualifikation: HC Leipzig gegen Hypo Niederösterreich in Favoritenrolle – Foto: Sebastian Brauner

Leipzigs Trainer Norman Rentsch zeigte sich nach dem Match zufrieden: „Ich habe heute wenig auszusetzen am Spiel meiner Mannschaft. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Jede Spielerin hat ihre Leistung eingebracht und ihre Chancen genutzt, das war überzeugend. Es war nicht ganz einfach nach dem gestrigen Tag und den ganzen Dingen, die mit der problematischen Anreise zusammen hingen, den Focus zu setzen und heute einen Rhythmus aufzubauen. Aber die Mädels haben das sehr professionell gemacht und eine tolle Leistung abgeliefert. Nun schauen wir das andere Halbfinale und schauen, wer unser Gegner sein wird.“

09.09.2016 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:HC Leipzig

Handball EHF Champions League Qualifikation: Im zweiten Halbfinale der Qualifikation bezwang der Champions-League-Rekord-Sieger Hypo Niederösterreich nach deutlicher Steigerung in der zweiten Halbzeit den spanischen Meister und Gastgeber Bera Bera San Sebastian mit 25:21 (14:12) Toren.

Nach guter Startphase (5:7 – 11.) von San Sebastian drehte Hypo das Match zur eigenen 11:8-Führung in der 22. Minute. Diese Führung gab die österreichische Mannschaft weder bis zur Pause noch im weiteren Verlauf (20:16 – 46.; 24:17 – 52.; 24:20 – 56.) des Matches ab. Nur beim 14:14 (34.) hätte die Begegnung möglicherweise für den Gastgeber eine Wendung nehmen können. Aber Hypo Niederösterreich zeigte sich als das kompaktere Team mit mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum (Acimovic 8 und Haurum 5 Treffer). Das Match war aber auch auf beiden Seiten von einem 21:21-Fehler-Festival begleitet. Bei der Wurfeffizienz und Torhüter-Quote lagen die Vorteile auf Seiten von Hypo Niederösterreich.

Final-Prognose: In einem Match auf Augenhöhe wird einerseits die Mannschaft gewinnen, die weniger Fehler macht. Die Eingespieltheit und die größeren individuellen Fähigkeiten (Kudlacz-Gloc, Kramarczyk, Hubinger, Schulze) sollten andererseits für den HC Leipzig am Ende den Ausschlag für den Einzug in die Königsklasse geben.


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