Titelverteidiger Györ im Finale. Vipers chancenlos


Györi Audi ETO KC - Halbfinale Handball EHF Final4 - Foto: SPORT4FINAL
Györi Audi ETO KC – Halbfinale Handball EHF Final4 – Foto: SPORT4FINAL

Handball Champions League EHF Final4 Budapest 2019 – 1. Halbfinale: Titelverteidiger Györi Audi ETO KC zog mit einer souveränen Vorstellung und hoher Performance zum vierten Mal in Folge nach einem 31:22-Erfolg gegen Vipers Kristiansand ins Finale des DELO Frauen EHF Final4 ein.

Györi Audi ETO KC war dem norwegischen Meister in allen handballerischen Grundlagen überlegen. Dies war bereits der dritte Sieg in der laufenden Champions-League-Saison für Györ. Zur „Woman of the Match“ avancierte Torhüterin Amandine Leynaud mit 14 Paraden.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom EHF Final4 aus Budapest.

11.05.2019 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Handball EHF Final4 Budapest 2019 – 1. Halbfinale: Für den Titelverteidiger Györi Audi ETO KC war das dies eine „magische Halbzeit“ mit absoluter Dominanz und spielerischer Qualität gegen Final4-Neuling Vipers Kristiansand. Mit felsenfester Abwehr und einer alles überragenden Torhüterin Amandine Leynaud (11 Paraden) zerlegte das ungarische Team den norwegischen Meister, ohne an die eigenen Leistungsgrenzen gehen zu müssen. Schönstes Tor: No-Look-Pass von Groot auf Brattset zum 2:7 (12.).

Die Vipers fanden zu keiner Zeit zu ihrer Spielsicherheit und mussten phasenweise dem hohen Angriffs-Tempo von Györ hohen Tribut zollen. Kristiansand gelang vom 5:10 (16.) bis zum 6:16 (27.) kein Treffer und die Vorentscheidung fiel in dieser Spielphase. Györ konnte gegen Ende der Hälfte personell durchwechseln ohne Qualitätsverlust. Kiss und Lunde hielten jeweils einen Siebenmeter. Wurfeffizienz 32:64 Prozent. Torhüter 8:12 Paraden. Technische Fehler 6:4. Strafminuten 8:2. Beste Torschützen: Sulland 3 – Brattset 5.

In der zweiten Halbzeit kam Vipers Kristiansand weiterhin mit voller Energie auf die Platte und verkürzte innerhalb von sechs Minuten auf einen „7-Tore-Rückstand“. Györs Chefcoach nahm die notwendige Auszeit und „motivierte“ sein Team. Der Titelverteidiger zog die Zügel wieder an und sorgte wieder für einen größeren Vorsprung. Die Spielerinnen der Weltklasse „zweiten Reihe“ mit Kristiansen, Mörk und Tomori sicherten den souveränen Erfolg und en Einzug in EHF Final4 zum vierten Mal in Folge.

Statistik:

Vipers Kristiansand vs. Györi Audi ETO KC 22:31 (8:18)

Spielfilm: 1:0 (1.), 1:4 (6.), 2:8 (13.), 5:10 (16.), 5:16 (26.), 8:18 (HZ.) – 10:22 (37.), 16:23 (43.), 18:28 (52.), 20:30 (58.), 22:31 (EST)

Woman of the Match: Amandine Leynaud

Beste Torschützinnen: Arntzen 5, Reistad 3 – Brattset 8, Görbicz 6

Wurfeffizienz: 44:58 Prozent

Torhüter: 15:18 Paraden

Technische Fehler: 9:9

Strafminuten: 10:6

Zuschauer: 12.500 in Papp Laszlo Sportarena Budapest

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