Rostov-Don stürzte Favorit Metz. Finale gegen Györ

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HC Rostov-Don - Halbfinale Handball EHF Final4 - Foto: SPORT4FINAL
HC Rostov-Don – Halbfinale Handball EHF Final4 – Foto: SPORT4FINAL

Handball Champions League EHF Final4 Budapest 2019 – 2. Halbfinale: Der russische Meister HC Rostov-Don mit Erfolgscoach Ambros Martin steht nach einem hart umkämpften 27:25 (15:8) Erfolg über Metz Handball im Finale des EHF Final4 der Champions League gegen Györi Audi ETO KC.

Nach spielerisch herausragender erster Halbzeit von HC Rostov-Don setzte Metz zur Aufholjagd nach der Pause an. Aber der Ausgleich oder die Match-Wende gelang dem französischen Meister nicht mehr. Zur „Woman of the Match“ avancierte Anna Vyakhireva, die sich seit Ende der ersten Halbzeit mit einer Fußverletzung herum plagte.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom EHF Final4 aus Budapest.

11.05.2019 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Handball EHF Final4 Budapest 2019 – 2. Halbfinale: Der HC Rostov-Don zeigte eine spielstrategisch herausragende Leistung gegen den „Geheim-Favoriten“ Metz Handball. Das Team von Erfolgs-Trainer Ambros Martin zeigte temperierte Angriffe, mal mit Tempo und auch die Geschwindigkeit herausnehmend, und versuchte, auf den Abschluss-Punkt zu spielen. Herausragend im Angriff Lois Abbingh (5 Tore) und die Torhüterin Anna Sedoykina mit 10 gehaltenen Bällen – dabei viele freie.

Metz Handball kam durch die schnellfüßige und kompromisslose Deckung von Rostov nicht so richtig ins Match neben einer katastrophalen Chancenverwertung. Der russische Meister baute kontinuierlich seinen Vorsprung aus. Anna Vyakhireva musste kurzzeitig am Ende der Hälfte nach einer Fußverletzung behandelt werden. Eine souveräne Leistung von Rostov-Don. Wurfeffizienz 38:79 Prozent. Torhüter 4:10 Paraden. Technische Fehler 5:7. Gegenstoß-Tore 1:2. Strafminuten 2:6. Beste Torschützinnen: Zaadi 3, Flippes 2 – Abbingh 5, Vyakhireva 3.

In der zweiten Halbzeit zeigte Metz Handball seine individuellen und Teamstärken. Eine Aufholjagd begann. Bereits in der 39. Minute war der französische Meister auf zwei Tore Tuchfühlung. Aber Rostov-Don hielt dagegen – kämpferisch und spielerisch in der Kleingruppe. Vyakhireva wurde zeitweilig in enger Deckung genommen und Coach Martin beorderte sie dann auf den rechten Flügel. Aber ihre Anspiele, nachdem sie sich aus der „Umklammerung“ befreite, waren sehenswert.

Metz Handball schaffte es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Makeeva erhielt nach drei Zeitstrafen die rote Karte. In Überzahl bei 24:27 (59.) entschärfte Torhüterin Pessoa einen Siebenmeter von Zaadi. Damit war die Entscheidung zu Gunsten von Rostov-Don und Ambros Martin gefallen. Im Finale kommt es nun zum Duell mit seiner ehemaligen Mannschaft Györi Audi ETO KC, die aber Favorit ist.

Statistik:

Metz Handball vs. HC Rostov-Don 25:27 (8:15)

Spielfilm: 3:4 (8.), 3:7 (14.), 6:11 (22.), 8:12 (24.), 8:15 (HZ.) – 12:17 (36.), 15:17 (39.), 17:19 (46.), 19:21 (50.), 19:23 (53.), 22:24 (55.), 24:26 (57.), 25:27 (EST)

Woman of the Match: Anna Vyakhireva

Beste Torschützinnen: Zaadi 9, Houette 5 – Vyakhireva 7, Abbingh 5

Wurfeffizienz: 52:71 Prozent

Torhüter: 8:16 Paraden

Technische Fehler: 10:17

Strafminuten: 4:10

Zuschauer: 12.500 in Papp Laszlo Sportarena Budapest

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