Handball Champions League: SG BBM Bietigheim von Vardar Skopje demontiert


SG BBM Bietigheim - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017-2018 - Foto: SG BBM Bietigheim
SG BBM Bietigheim – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017-2018 – Foto: SG BBM Bietigheim

Handball EHF Champions League: Der deutsche Meister, die SG BBM Bietigheim, verlor in der Ludwigsburger MHP-Arena das erste Heimspiel in der Hauptrunde der Königsklasse gegen den Vize-Champion 2017, Vardar Skopje, mit 26:38 (14:16) Toren. Damit steht die Mannschaft von Irina Dibirova bereits im Viertelfinale der Champions League.

Handball EHF Champions League: Das Team von Martin Albertsen kam sehr gut in die Partie und bot zumindest in den ersten dreißig Minuten gegen eine europäische Top-Mannschaft eine über weite Strecken sehr gute Leistung.

Nach der Pause wurde die fehlerbehaftete „Sieben-gegen-Sechs-Taktik“ zum Verhängnis für Bietigheim. Das Team brach spielerisch auseinander gegen die Gäste, die nicht mehr gefordert wurden.

04.02.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

1. Halbzeit: Bietigheim mit starkem Beginn, Schwächephase und Rückkehr

Der Chefcoach der SG BBM Bietigheim, Martin Albertsen, überraschte mit der taktischen „Sieben-gegen-Sechs“-Angriffs-Variante in der kompletten Hälfte. Sein Team agierte bis zum 8:6 (14.) sehr stark. Danach wurde Skopje besser und Bietigheim leistete sich einige technische Fehler, Abwehrschwächen sowie falsche Entscheidung im Angriff (bei 7:5-Überzahl über Kreis rechts abzuschließen – 21.). Zwei Kempa-Tore von Penezic (4:5 – 10.) und Smeets (6:5 – 11.) ragten heraus. Ebenso die sehr gute Schiedsrichter-Leistung. Die SG BBM Bietigheim kam nach „Fünf-Tore-Rückstand“ wieder zurück. Torhüter 8:6 Paraden. Technische Fehler 8:4. Gegenstoß-Tore 3:2.

2. Halbzeit: Bietigheim mit „Team-Blackout“ bei Überzahl-Taktik

Spätestens bei seiner dritten Auszeit in der 33. Minute (14:19) hätte Martin Albertsen die Team-Taktik ändern sollen. Denn was danach passierte, glich einer Demontage (Blamage) seines Teams. Viele technische Fehler im Angriff (8) und genauso viele einfache Tore von Vardar ins leere BBM-Tor. Skopje konnte sich Mitte der zweiten Hälfte leisten, mit dem „zweiten Anzug“ die Partie „locker“ nach Hause zu bringen. Bei 20:30 (49.) war die Begegnung schon lange entschieden. Eine Torhüterleistung gab es beim deutschen Meister auch nicht mehr.

SG BBM-Trainer Martin Albertsen zeigte sich zufrieden: „Am Ende ist das Ergebnis leider etwas zu hoch ausgefallen. Dennoch haben wir vor allem in der ersten Hälfte ein ganz starkes Spiel gegen eine Klasse-Mannschaft gemacht. Dafür gibt es ein großes Lob an meine Mädels!“

Statistik:

SG BBM Bietigheim vs. Vardar Skopje 26:38 (14:16)

Spielfilm: 4:5 (10.), 8:6 (14.), 8:10 (18.), 10:15 (26.), 14:16 (HZ) – 14:19 (33.), 17:23 (37.), 20:30 (49.), 24:37 (58.), 26:38 (EST)

Woman of the Match: Amandine Leynaud (13 Paraden)

Torhüter: 10:14 Paraden

Gegenstoß-Tore: 3:2

Technische Fehler: 16:11


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