Handball Champions League: THW Kiel verpasste beim FC Barcelona EHF Final4 Teilnahme

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Handball Velux EHF Final4 Champions League 2015 May 31th Cologne/Germany 3rd Place - KS Vive Tauron Kielce vs. THW Kiel - Foto: Fabian Bimmer/EHF
Handball Velux EHF Final4 Champions League 2015 May 31th Cologne/Germany 3rd Place – KS Vive Tauron Kielce vs. THW Kiel – Foto: Fabian Bimmer/EHF

Handball Champions League Viertelfinale Rückspiel: Der deutsche Rekordmeister THW Kiel verlor das Rückspiel beim Champions-League-Rekord-Sieger FC Barcelona mit 18:23 (9:13) Toren und verpasste damit die Teilnahme am EHF Final4 in Köln erstmalig seit 2011. Mit Flensburg-Handewitt und Kiel schafften in diesem Jahr keine deutschen Teams den Sprung ins europäische Halbfinale.

Der FC Barcelona revanchierte sich für die 26:28-Niederlage in Kiel und für das letztjährige Ausscheiden im Viertelfinale der Königsklasse. „Man of the Match“ war der Keeper der Gastgeber, Gonzalo Perez de Vargas, mit 21 Paraden und 57 Prozent Quote. Niklas Landin und Andreas Wolff zeigten insgesamt neun Paraden und 32 Prozent.

Für den sich im personellen Umbau befindenden THW Kiel und ohne Leitwolf Domagoj Duvnjak war die Niederlage kein Gesichtsverlust. Bis in die Schlussphase hinein beim 21:18 (58.) hatte der THW die Chance auf das Halbfinale.

SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom EHF Champions League Final4 aus Köln.

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Handball Champions League EHF Final4 Köln 2017: SPORT4FINAL LIVE

29.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Handball Champions League Viertelfinale: Schon in der ersten Halbzeit zeigten sich die Kieler Probleme im Angriff. Das spanische Abwehrbollwerk mit dem „Matchplayer“ Perez lag emotional und mit Matchzugriff von Beginn an auf Semifinalkurs. Aber der THW Kiel blieb stets auf Tuchfühlung und auf Schlagdistanz gegen eine starke Heimmannschaft, der man den Druck des „Gewinnen Müssen“ anmerkte. Der FC Barcelona als europäischer Titelträger von 2015 ließ sich nicht von der eigenen Match-Strategie bis zum 13:9-Halbzeitstand abbringen.

Nach der Pause versuchte der Gastgeber schnell die Vorentscheidung herbei zu führen. Barcelonas 16:11 per Kempa von Jesper Noddesbo (39.) konterte Kiel zum 16:13 (44.) durch Marko Vujin. Dann wieder der „Fünf-Tore-Vorsprung“ beim 21:16 (53.) durch Kiril Lazarov, den das Gislason-Team wiederum zum 21:18 (58.) durch Niclas Ekberg verkürzte. Noddesbo und Valero Rivera sicherten dann für den FC Barcelona den Fina4-Einzug mit dem 23:18-Endstand.

Erfolgreichste Torschützen:

Valero Rivera mit sieben Toren für Barcelona und Marko Vujin sowie Niclas Ekberg mit vier Treffern für Kiel.

Statistik:

Wurfeffizienz: 59:42 Prozent

Torhüter-Quote: 21:9 Paraden (57:32 Prozent)

Technische Fehler: 10:7


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