SG BBM Bietigheim in Kristiansand in „Außenseiterrolle“


Angela Malestein - SG BBM Bietigheim - Foto: Marco Wolf
Angela Malestein – SG BBM Bietigheim – Foto: Marco Wolf

Handball EHF Champions League: Für die Frauen der SG BBM Bietigheim fällt an diesem Samstag der Startschuss für die neue Champions-League-Saison.

Mit dem norwegischen Meister Vipers Kristiansand wartet eine schwere Hürde auf den deutschen Vizemeister SG BBM Bietigheim.

04.10.2018 – PM SG BBM / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Bereits in der vergangenen Spielzeit traf das Team von Cheftrainer Martin Albertsen in der Vorrunde der Champions League auf die Norwegerinnen. Im Oktober 2017 siegte Bietigheim zunächst in Kristiansand mit 29:24 Toren. Einen Monat später war man auch vor heimischer Kulisse mit 25:24 erfolgreich.

Angesichts der Spielstärke der weiteren Gruppengegner – CSM Bukarest, Champions-League-Sieger von 2016, und Ungarns Team FTC Rail-Cargo Hungaria, scheint Kristiansand der von der Papierform leichteste Rivale in der Gruppe D zu sein. Allerdings ist Norwegens Meister souverän in die Liga gestartet und mit bislang vier Siegen bei vier absolvierten Spielen keinesfalls zu unterschätzen. Bemerkenswert ist außerdem, dass, mit Ausnahme der Dänin Mathilde Kristensen, ausschließlich norwegische Spielerinnen zum Kader von Trainer Ole Gustav Gjekstad zählen, was eine absolute Ausnahme-Erscheinung darstellt.

In dem von Nationalspielerinnen strotzenden Team stechen vor allem die Rückraumspielerinnen Emilie Hegh Arntzen und Jeanett Kristiansen sowie Ausnahme-Keeperin Katrine Lunde besonders hervor. Die Fans der SG BBM Bietigheim dürfen sich dann außerdem auch spätestens beim Rückspiel auf ein Wiedersehen mit der früheren SG-BBB-Kreisspielerin Hanna Yttereng freuen.

Die Bietigheimerinnen reisen mit ausreichend Selbstvertrauen im Gepäck nach Skandinavien. Die Qualifikation zur Champions League wurde souverän gemeistert. In der 1. Handball Bundesliga Frauen fuhren die SG-BBM-Ladies drei Siege ein und gewannen unter der Woche im Pokalspiel des Deutschen Handball Bundes deutlich mit 41:19 gegen den Zweitligisten 1. FSV Mainz 05.

Cheftrainer Martin Albertsens Kommentar zum Spiel fällt vielversprechend aus: „Wir haben uns nach der Länderspiel-Pause fokussiert vorbereitet und im DHB-Pokal sehr gut gegen Mainz gespielt. In der letzten Champions League-Saison haben wir in Norwegen gewonnen. Mit der notwendigen Einstellung kann uns das auch dieses Mal gelingen. Trotzdem reisen wir als Außenseiter zu den Vipers Kristiansand, die den nicht zu unterschätzenden Heimvorteil auf ihrer Seite haben.“


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