SG Flensburg-Handewitt bei Paris Saint-Germain in Handball Champions League


Jim Gottfridsson - Handball Bundesliga - Foto: SG Flensburg Handewitt
Jim Gottfridsson – Handball Bundesliga – Foto: SG Flensburg Handewitt

Handball EHF Champions League: Die SG Flensburg-Handewitt ist in den drei Partien des Jahres 2018 ungeschlagen geblieben.

SG Flensburg-Handewitt: In der Handball-Bundesliga feierte die Mannschaft von Maik Machulla mit dem 29:20 beim HC Erlangen und 33:29 gegen die MT Melsungen zwei wichtige Siege in der Beletage des deutschen Handballs.

In der europäischen Königsklasse gab es am vergangenen Sonntag ein 32:32 Remis gegen Vive Kielce. Nach dem polnischen Meister hat die SG Flensburg-Handewitt am Samstag um 17:30 Uhr den nächsten internationalen Prüfstein auf dem Spielplan. Dann muss der Bundesligist zum Topfavoriten der Handball EHF Champions League, Paris Saint-Germain.

16.02.2018 – PM SGFH / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

„Ich hoffe vor allem auf die nötige Frische meiner Mannschaft. Denn wir haben innerhalb kürzester Zeit ein so schweres Spiel“, so die Hoffnung von SG-Trainer Maik Machulla nach der Donnerstagabendpartie gegen MT Melsungen. Denn nicht einmal 47 Stunden Pause liegen zwischen den beiden Begegnungen. „Man hat bei der Europameisterschaft ja wieder gesehen, dass Spieler acht Partien binnen 14 Tagen bestreiten können. Viel schlimmer sind immer die Reisestrapazen“, so Machulla. „Ich habe das Freitagvormittagstraining abgesagt. Das macht keinen Sinn. Wichtiger ist, dass die Mannschaft so noch etwas regenerieren kann“, so Machulla, der mit großem Respekt an die Aufgabe beim wie die Fußballer finanziell stark geförderten Gegner geht.

„Mit Paris kommt eine Urgewalt auf uns zu. Nikola Karabatic ist natürlich der Dreh- und Angelpunkt. Der absolute Chef bei Paris. Gemeinsam mit Remili und Stepancic bildet er eine ganz starke Achse. Außerdem muss man sehen, ob Kreisläufer Luka Karabatic fit ist“, so Machulla, der sich auf die eigene Erfahrung und die Infos von seinem Co-Trainer Mark Bult stützt. „Mark hat sich sehr viel mit Paris beschäftigt“, will das Duo die richtigen Schlüsse aus den Beobachtungen und der Vorrundenpartie in Flensburg ziehen. Denn beim 33:29 Sieg am 30. September vergangenen Jahres verzückte die SG die Zuschauer in der Flens-Arena mit Tempo-Handball. „Wir haben das im Hinspiel super gelöst, doch in Paris brauchen wir einen langen Atem. Sie spielen eine gute Abwehr. So müssen wir vorne geduldig sein“, so Machulla.

Dabei setzt der Trainer auf einen in Frankreich sehr guten Bekannten. „Wir werden taktisch etwas ändern und einen Wechsel vornehmen. Für Thomas Mogensen kommt Kentin Mahe. Tinou hat zuletzt nicht viel gespielt, was aber taktische Gründe hatte. Er kennt den Gegner und wird gegen seine Mannschaftskameraden sicherlich heiß sein und es ihnen zeigen wollen“, so Maik Machulla, der den französischen Bronzemedaillengewinner als Trumpf gegen seine Nationalmannschaftskollegen bringt.

Verzichten muss die SG Flensburg-Handewitt weiter auf Jacob Heinl nach seiner Augen-OP und Simon Jeppsson. Der Schwede laboriert an einer Einblutung der Wade im linken Sprungbein. „Er wird zehn Tage fehlen und wir werden kein Risiko eingehen“, so Maik Machulla.


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