SG Flensburg-Handewitt gewann bei Skjern Handbold souverän

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SG Flensburg-Handewitt - Saison 2018-2019 - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Saison 2018-2019 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Handball VELUX EHF Champions League: 31:24 – die 5:1-Abwehr der SG Flensburg-Handewitt stach.

Die SG Flensburg-Handewitt landete in der Gruppe B der VELUX EHF Champions League einen wichtigen Sieg. Sie gewann bei Skjern Handbold mit 31:24 (14:13) Toren, verbesserte ihre Gesamtbilanz auf 8:10 Punkte und zog mit dem Tabellendritten HBC Nantes gleich.

„Es war ein hartes Spiel, sodass wir uns wirklich über die beiden Punkte freuen dürfen“, sagte ein zufriedener SG-Coach Maik Machulla. „Unsere 5:1-Abwehr hat sehr gut gearbeitet, und Torbjörn Bergerud hat wichtige Würfe gehalten.“

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26.11.2018 – PM SGFH / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Beide Teams taten sich zunächst schwer im Aufbau, schlossen nur von der „ominösen“ Linie erfolgreich ab. Dabei ergab sich ein interessantes „Generationen-Duell“: Magnus Jondal für die SG, Anders Eggert für Skjern. Erst nach gut zehn Minuten gelang Rasmus Lauge aus der zweiten Reihe das erste Feldtor. Die SG Flensburg-Handewitt musste sofort aufpassen, um auch ja dran zu bleiben. Die 6:0-Defensive war voll gefordert, da der dänische Gastgeber mit sieben Feldspielern agierte. Zum Glück war Torbjörn Bergerud sofort auf seinem Posten, so dass nichts Schlimmeres passierte.

Spielchen der Trainer

Vorne übernahm Rasmus Lauge Verantwortung und traf zum 5:5. Jim Gottfridsson legte für Johannes Golla auf, der sicher vollendete. Die Offensiv-Akteure drehten auf. Nach 18 Minuten stellte Maik Machulla seine Deckung auf eine 5:1-Formation um: Skjern sollte neue Aufgaben gestellt bekommen. So allmählich kippte das Pendel zugunsten der SG Flensburg-Handewitt. Holger Glandorf nahm sich ein Herz und lochte den Ball zum 10:11 ins Toreck. Die 350 mitgereisten Fans feierten die erste Führung seit der Anfangsphase, während sich Skjern im Team-Timeout über die veränderte SG-Defensive beriet. Maik Machulla beorderte seine Jungs auf ein 6:0-System zurück. Das Spielchen der Trainer! Holger Glandorf fing sich früh eine zweite Zeitstrafe ein, so dass Magnus Rod in die Bresche sprang. Hampus Wanne glückte vom linken Flügel das 12:14. Der SG Flensburg-Handewitt gelang es aber nicht, sich ein Polster aufzubauen.

Jubiläums-Tor von Jim Gottfridsson

Nachdem Hampus Wanne einen Konter verwandelt und Magnus Rod – etwas glücklich – einen Rückraumwurf zum 13:16 versenkt hatte, rückte Skjern dank der SG-Legenden wieder heran. Ein Doppelpack von Anders Eggert, ein Kraftakt von Thomas Mogensen – und es hieß 16:16. Würde die SG wackeln? Nein, sie blieb cool und legte den Schalter wieder um. Die Abwehr operierte nun erneut im 5:1-Verband, in dem sich Rasmus Lauge besonders motiviert zeigte. Der deutsche Meister antwortete mit einem 4:0-Lauf, begleitet durch einige gute Aktionen von Torbjörn Bergerud. „Das Spiel drehte sich mit unserer 5:1-Abwehr“, fand Rasmus Lauge. Statistisch besonders bemerkenswert: Jim Gottfridsson erzielte mit dem 16:17 das 39.000 Tor in der SG-Vereins-Geschichte seit 1990.

8:1-Lauf brachte die Entscheidung

Maik Machulla brachte Göran Johanessen und zückte seine grüne Karte. Er wollte nichts anbrennen lassen und das Momentum nutzen. Skjern war ziemlich verunsichert, was ein Wechselfehler betonte. In dieser Phase machte die SG Flensburg-Handewitt den Sack zu. Jim Gottfridsson erhöhte auf 17:24. Die SG-Schlachtenbummler setzten zur Siegesfeier an. Ihre Lieblinge verzierten die Freude mit einigen schönen Treffern. Rasmus Lauge stieg mit Dynamik hoch und schleuderte den Ball zum 20:29 in die Maschen. Nach dem Schlusspfiff bedankte er sich: „Unsere 350 Fans sorgten in Skjern für einen Heimvorteil.“ Kurzum: Die SG Flensburg-Handewitt setzte ein Signal, dass sie gewillt ist, am Mittwoch auch den Tabellen-Zweiten Pick Szeged zu schlagen.

Statistik:

Skjern Handbold vs. SG Flensburg-Handewitt 24:31 (13:14)

Skjern Handbold: Nielsen (9 Paraden), Gustavsson (3 Paraden, ab 46., bei einem 7m) – Mogensen (5), Jakobsen, Eggert (8/6), Cichosz (3), J. Konradsson, Stenbäcken, Grebenc (3), Christensen, Sondergaard (1), Augustinussen, Tangen (4)

SG Flensburg-Handewitt: Buric (bei einem 7m), Bergerud (16 Paraden) – Karlsson, Golla (2), Hald (1), Glandorf (5), Svan (1), Wanne (6), Jeppsson, Jondal (5/5), Johannessen (2), Gottfridsson (2), Lauge (4), Rod (3)

Schiedsrichter: Eliasson/Palsson (Island); Zeitstrafen: 4:8 Minuten (Gustavsson 2, Tangen 2 – Glandorf 4, Karlsson 2, Lauge 2); Siebenmeter: 6/6:5/5; Zuschauer: 3.177

Spielverlauf: 0:1 (3.), 1:2 (8.), 4:2 (11.), 5:3 (12.), 5:5 (14.), 7:6 (17.), 8:8 (18.), 10:9 (20.), 10:11 (21.), 12:12 (24.), 12:14 (26.) – 13:16 (34.), 16:16 (37.), 16:20 (42.), 17:20 (43.), 17:24 (46.), 19:24 (48.), 20:25 (49.), 20:29 (54.), 23:29 (56.), 24:30 (58.)


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