Thüringer HC empfängt Buducnost Podgorica auf Weg ins Viertelfinale ?


Herbert Müller - Thüringer HC - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Herbert Müller – Thüringer HC – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: Hans-Joachim Steinbach

SPORT4FINAL: Handball EHF Champions League, Hauptrunde, 9. Spieltag – Die Ausgangsposition vor den beiden letzten Spieltagen: In der Gruppe 2 sind bereits für das Viertelfinale Vardar Skopje, Metz Handball und FTC Rail Cargo Hungaria Budapest qualifiziert.

Um das letzte Ticket kämpfen Buducnost Podgorica und der Thüringer HC. Der montenegrinische Meister gewann das Hinspiel mit 29:21 Toren und hat derzeit zwei Punkte Vorsprung vor dem deutschen Vize-Meister. Will der Thüringer HC noch ins Viertelfinale kommen, müsste Buducnost bezwungen werden. Bei einem Sieg mit neun Toren würde der THC auch den direkten Vergleich gewinnen, um bei Punktgleichheit vorn zu liegen.

Gelingt dieser Kantersieg nicht, entscheiden die letzten Spiele beider Teams am kommenden Wochenende, Buducnost zu Hause gegen Skopje und der Thüringer HC in Metz, über den vierten Platz in der Hauptrunden-Gruppe. Gegner in der Runde der besten acht Teams wird der andere Gruppensieger, aktuell liegt Györi Audi ETO KC in Front, sein. Ein Remis bringt Buducnost direkt ins Viertelfinale.

02.03.2018 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Nach der Bundesliga-Pflichtaufgabe in Neckarsulm kommt die Kür in der Champions League, „der Lohn für alle Mühen“, wie Herbert Müller stets betont. Die Königsklasse, das ist eben das Sahnehäubchen obenauf. Die Mannschaft empfängt am Sonntag in der Wiedigsburghalle Nordhausen den zweifachen Champions-League-Sieger (2012 und 2015) Buducnost Podgorica.

Gegen keine andere europäische Mannschaft hat der Thüringer HC so oft gespielt wie gegen Buducnost. Das Spiel am Sonntag ist das zehnte Spiel gegeneinander. Nur einmal konnte der THC die Spitzenmannschaft aus Montenegro bezwingen. Herbert Müller geht mit Vorfreude und Optimismus in dieses Champions-League-Match. „Wir gehen nach den letzten Spielen mit einem sehr guten Gefühl in die Begegnung am Sonntag und können das Spiel mit viel Vorfreude angehen. Mit Podgorica kommt eine europäische Spitzenmannschaft nach Nordhausen. Es wird ein körperlich robustes Spiel, und da wird es darauf ankommen, dass wir in den Zweikämpfen dagegenhalten.“

Und Herbert Müller, der auch gerne mal die Euphorie bremst, setzt noch eins drauf: „Nach unseren guten Auftritten in den letzten Wochen gehen wir sehr optimistisch in die Begegnung und werden alles daransetzen, unseren Fans und Sponsoren noch einmal ein Handball-Spektakel zu bieten.“

Nach Ansicht des Trainers stellt Buducnost derzeit die beste Abwehr der aktuellen Saison. „Auf die Fans, in einer hoffentlich gut gefüllten Halle, wartet im letzten Champions-League-Heimspiel der Saison ein sehr interessanten Spiel. Bei Podgorica sind Milena Raicevic als starke Rückraum-Mitte-Spielerin und Djurdjina Jaukovic als sehr wurfgewaltige Spielerin hervorzuheben, hier müssen wir gegenhalten“, betonte Herbert Müller.


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