Thüringer HC gegen FTC Ferencvaros Budapest in Handball Champions League


Thüringer HC vs. TuS Metzingen - Handball Bundesliga vom 18.10.2017 - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Thüringer HC vs. TuS Metzingen – Handball Bundesliga vom 18.10.2017 – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Handball EHF Champions League: Am Sonntag um 14 Uhr empfängt der Thüringer HC in der Nordhäuser Wiedigsburghalle im zweiten Heimspiel der Gruppenphase den ungarischen Top Club FTC Rail Cargo Hungaria Budapest (Ferencvaros Budapest).

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Herbert Müller: „Wir haben gestern das, was so mega-wichtig war erledigt, nun können wir mit der Lockerheit, weil uns Handball Spaß macht, einen der Top-Acht in der Champions League herausfordern.

Im Gegensatz zum Cheftrainer des Thüringer HC, Herbert Müller, sah SPORT4FINAL ein gutes (Tempo), aber nicht hochklassiges Bundesliga-Match zwischen dem THC und TuS Metzingen. Punkte: Metzingen nicht auf Augenhöhe und gleichstark, Deckungsleistung incl. Rückzugsverhalten sowie Torhüter-Quote nur gut (11:9 Paraden), technische Fehler (6:8) und Schiedsrichter-Leistung nicht am oberen Level.

Mehr zum Thema:

19.10.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Thüringer HC Chefcoach Herbert Müller …

… zum Sieg gegen TuS Metzingen:

„Das war gestern nicht nur von der Tabellen-Situation her ein Top-Handballspiel. Selten hat ein Spiel dieses Tempo, diese Spannung und ein solches top Niveau. Das war Werbung für den Frauenhandball, auch unter den Augen des Bundestrainers. Wir haben in diesem Spiel einen Mitbewerber um die deutsche Meisterschaft klarer dominiert, als es das Schlussresultat zum Ausdruck bringt. Metzingen war mit drei Minustoren noch gut bedient. Ich bin so stolz auf meine Mädels, wie sie das gestern gespielt haben. Das hat verdammt viel Spaß gemacht, dabei war eine jede auf der Platte mit ihren Leistungen an der oberen Grenze, und wir sind geschlossen als Mannschaft aufgetreten. Wir hatten das Spiel über 60 Minuten im Griff und hatten auf alle Herausforderungen Antworten. Wenn ich überhaupt eine hervorheben möchte, dann Kerstin Wohlbold mit ihrer Dynamik, mit viel Dampf in ein starkes Eins gegen Eins in der ersten Halbzeit und eine unglaublich treffsichere Beate Scheffknecht in Halbzeit zwei.

Die Mannschaft hat das Konzept, zu dem wir bei unserer prekären Personalsituation nun mal gezwungen sind, super gut umgesetzt. Beim 32:26 war das Spiel gelaufen; das war ein grandioser Auftritt. Wir hatten immer ein gutes Gefühl, waren mental gut eingestellt, jeder hat alles für das Team gegeben. Wir haben eine super Abwehr gespielt, hatten den gefährlichen Rückraum mit Kobylinska, Loerper und Minevskaja im Griff. Anna Loerper gelang kein einziges Feldtor.

Auch wenn es bei dem einen oder anderen Zuschauer anders gesehen wurde, ich sage ganz deutlich: das war eine ganz hervorragende Schiedsrichterleistung: gradlinig und souverän. Von Hektik keine Spur.

… zur Champions League:

Budapest ist für uns keine Unbekannte, und umgekehrt auch nicht. Wir haben die Mannschaft im August in eigener Halle in einem Vorbereitungs-Turnier besiegt. Das hat sie schon gewurmt. Sie sind also gewarnt. An einem sehr guten Tag können wir sie ärgern. Klar ist das eine Top-Acht-Mannschaft in Europa. Sie gehören noch nicht zum FINAL4, aber ins Viertelfinale der Champions League allemal. Sie haben Top-Spielerinnen im Kader, mit Nerea Pena, Laura van der Heijden, Zita Szucsanski oder Danick Snelder und zwei sehr gute Torhüterinnen.

Wir wollen jedenfalls befreit aufspielen und einen starken Gegner herausfordern. Ich kann nur an alle Fans appellieren: Kommt nach Nordhausen und unterstützt die Mannschaft. Vorgestern Vardar, gestern Metzingen und morgen Budapest; das ist so, als wenn du als Fußballer innerhalb von 8 Tagen gegen Paris, Dortmund und Manchester United spielst. Wir freuen uns ungemein darauf.

… zur Personalsituation:

Zum Kader gibt es nichts Neues. Wir spielen mit der gleichen Mannschaft wie gegen Vardar Skopje.“


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