Thüringer HC unterlag Vardar Skopje in Handball Champions League


Thüringer HC - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017-2018 - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017-2018 – Foto: Thüringer HC

Handball EHF Champions League, 6. Spieltag, Vorrunde: Im letzten Gruppen-Match unterlag der Thüringer HC beim ungeschlagenen Gruppen-Ersten Vardar Skopje mit 21:29 (12:12) Toren.

Der Thüringer HC war mit 7 Feldspielerinnen, ohne die erkrankte Kapitänin Kerstin Wohlbold, angereist und konnte bis zur Halbzeit sehr gut mithalten. Vor allem beide Torhüterinnen zeigten überdurchschnittliche Leistungen. Die meisten THC-Treffer erzielte wieder Iveta Luzumova (6).

Für einen Verbleib des Thüringer HC in der Königsklasse muss FTC Ferencvaros Budapest bei Larvik HK am Sonntag gewinnen. Ansonsten sehen wir den deutschen Vize-Meister im neuen Jahr im EHF-Cup wieder.

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17.11.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Nach 20 Minuten in der ersten Halbzeit gab es kurzzeitig eine 10:6-Vardar-Führung, doch der Thüringer HC blieb stark und als Herbert Müller ab der 27. Minute mit dem „Empty Goal“ zu spielen begann, holten die Thüringerinnen Tor um Tor auf. Unnachahmlich der Wackler von Iveta Luzumova und kurz darauf der Hüftwurf-Treffer von Lydia Jakubisova. Mit dem verdienten 12:12 ging es in die Pause.

Wie zu erwarten war, kam Vardar mit mehr Angriffsdruck aus der Kabine und konnte bis zur 38. Minute auf 20:14 davon ziehen. Meike Schmelzer verkürzte auf 15:20, doch während sich Dragana Cvivicz immer häufiger am Kreis durchsetzen konnte, was meist mit Strafwurf geahndet wurde, versuchte man es im THC-Angriff mehr und mehr mit der Brechstange.

Jana Krause, in der zweiten Hälfte im Tor der Gäste, hielt einen Strafwurf und auch noch den sofortigen Nachwurf von Alexandra Lacrabere mit Bravour. Nach 45 Minuten lagen die THC-Frauen mit 15:22 zurück und ein gehaltener Ball von Suslina brachte durch Polina Kuznetsova den Treffer ins leere THC-Tor. 23:15, die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden, aber das Müller-Team gab sich nicht auf.

Die Treffer 17,18 und 19 durch Mazzucco, Jakubisova und Schmelzer (toller Kempa-Pass von Luzumova) halfen vorerst den drohenden Zehn-Tore-Rückstand zu vermeiden. Doch eine Minute vor dem Schlusspfiff war es durch einen Kraftakt der französischen Nationalspielerin Alexandra Lacrabere doch passiert. Es spricht für die hohe Moral der Thüringerinnen, dass mit aller Konzentration durch zwei Treffer von Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova das Ergebnis noch ein wenig angenehmer gestaltet wurde.

Statistik:

HC Vardar Skopje: Amandine Leynaud, Inna Suslina; Jovanka Radicevic 6, Andrea Klikovac, Jovana Sazdovska, Polina Kuznetsova 5, Barbara Lazovic 2, Jovana Micevska, Andrea Penezic 4, Teodora Keramichieva, Andrea Canadija, Alexandra Lacrabere 7, Tatiana Khmyrova 3, Dragana Cvijic 2, Marija Petrovic, Sara Ristovska.

Thüringer HC: Jana Krause, Dinah Eckerle; Beate Scheffknecht 4, Alexandra Mazzucco 4, Meike Schmelzer 4, Anika Niederwieser 1, Iveta Luzumova 6, Lydia Jakubisova 2, Josefine Huber.


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