Füchse Berlin mit EHF-Cup Sensation im Fuchsbau

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Fabian Wiede - Füchse Berlin - Handball Bundesliga - EHF-Cup - Foto: Füchse Berlin
Fabian Wiede – Füchse Berlin – Handball Bundesliga – EHF-Cup – Foto: Füchse Berlin

Füchse Berlin schaffen die Sensation – 25:16 gegen RK Nexe bringt das Handball EHF Cup Final4 Ticket.

Damit sind die Füchse Berlin nach Gastgeber SC Magdeburg das zweite Team bei den Ottostadt Magdeburg EHF Cup Finals zu Pfingsten.

28.04.2018 – PM Füchse / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die Füchse Berlin haben dein Einzug in die Ottostadt Magdeburg EHF Cup Finals geschafft. Nach der hohen Niederlage im Hinspiel mit 20:28 konnten sie das Viertelfinale im EHF-Pokal im Rückspiel drehen. Ein 25:16 (14:9) gegen den Club aus dem kroatischen Nasice ermöglicht das Weiterkommen. Das Turnier der letzten vier Teilnehmer findet an Pfingsten in Magdeburg statt.

Eine Woche hatte sich die Mannschaft intensiv auf das Rückspiel vorbereitet und legte von Beginn an los wie die Feuerwehr. Nach fünf Minuten hatten bereits Kevin Struck, Steffen Fäth und zwei Mal Fabian Wiede getroffen, Silvio Heinevetter hatte mit der Abwehr das Tor leer gehalten und es stand 4:0. Im Rückraum konnte damit auf die Besetzung vor dem Hinspiel zurück gegriffen werden, Wiede und Fäth wirbelten gemeinsam mit Mattias Zachrisson.

Zwar kamen die Gäste langsam ins Spiel und verkürzten auf 4:2, doch die Füchse legten einfach noch eine Schippe drauf. Ab der neunte Minute half auch Paul Drux in der Abwehr aus, Johan Koch traf zum 7:2 und 8:3, außerdem erhöhte Zachrisson nach einem Pass von Wiede durch die gegnerische Abwehr auf 9:3. RK Nexe wirkte nun zunehmend nervös, vergab einfache Chancen und statt dessen erhöhten die Füchse. Wieder war es Zachrisson der einen Hüftwurf zum 10:4 unter die Latte hämmerte, bevor Lindberg zum 11:4 erhöhte.

Eigentlich fehlte nur noch ein Tor um den Rückstand aus dem Hinspiel aufzuholen, doch dann kamen die Gäste auf. Mit dem bereits vierten Siebenmeter verkürzte Vedran Zrnic zum 12:8, zur Pause stand es 14:9.

Die Gäste erwischten dann auch den deutlich besseren Start und verkürzten zum 14:12, aus Füchse-Sicht war das Final4 wieder in weite Ferne gerückt. Doch das Team von Trainer Velimir Petkovic steckte zu keinem Zeitpunkt auf und als Jakov Gojun zum 22:14 traf war erstmals das Hinspiel egalisiert.

Die Schlussphase war dann an Dramatik nicht zu überbieten. Immer schwankte der Vorsprung zwischen acht und neun Toren, langsam zeichnete sich ab, dass auch acht Tore reichen könnten. Dann traf allerdings Sasa Barisic Jaman mit einem Strafwurf zum 23:16 und theoretisch wäre RK Nexe weiter gewesen. Die Gäste machten sich nun das Leben mit vielen Zeitstrafen schwer und die Füchse wussten dies zu nutzen. Hans Lindberg traf beim Strafwurf zum 24:16, Silvio Heinevetter glänzte mit einer weiteren Parade zu Beginn der Schlussminute und letztlich setzte Steffen Fäth den Siegtreffer zum 25:16.

Füchse Berlin – RK Nexe 25:16 (14:9)

Heinevetter 1, Stochl; Wiede 6, Elisson 1, Milde, Vukovic 1, Struck 1, Gojun 1, Lindberg 4/2, Zachrisson 2, Fäth 5, Urios, Reißky, Koch 3, Drux.

Stimmen zum Spiel:

Velimir Petkovic, Trainer Füchse Berlin: „Erst einmal ein riesen Kompliment an Hrvoje Horvat und seine Mannschaft, denn sie haben in zwei Spielen gezeigt, warum sie es ins Viertelfinale geschafft haben. Das ist eine richtig gute, kompakte und gut vorbereitete Mannschaft. Viele haben sich gefragt, wie wir in Nasice verlieren konnten, aber heute hat man gesehen, mit wem wir zu tun hatten. Wir hatten dort ohne Paul Drux und Mattias Zachrisson gespielt, dann kann sich jeder denken, in welchem Zustand meine Mannschaft dort gespielt hat. Im Hinspiel hatte Kristian Pilipovic einen richtig großen Tag und das hat er heute auch zum Beispiel in der zweiten Halbzeit gezeigt, als er Bälle meiner Außen weggenommen und seine Mannschaft wieder ins Spiel gebracht hat. Aber wir haben nicht aufgegeben, wir haben Moral gezeigt und ein fast verlorenes Spiel bei nur noch 2 plus souverän zum Schluss gewonnen. Weil die Mannschaft wieder zurückkam, sich zurückgekämpft hat.“

Jakov Gojun, Füchse Berlin: „Wir hatten in den letzten sieben Tagen richtig Stress, nachdem wir mit Minus acht bei Nexe verloren haben. Wir haben großen Respekt, denn das ist eine richtig guter Verein. Aber wir brauchten alle Männer, wir brauchten die Fans und jetzt stehen wir im Final Four.“


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