HC Leipzig: Das Ziel: „Vier Heimspiele – Acht Punkte“


SPORT4FINAL – Handball: Der HC Leipzig, die Spielerinnen, Coach Norman Rentsch und Manager Kay-Sven Hähner freuen sich auf die ultimative, leistungsnachweisliche Heimspiel-Serie vor der Europameisterschafts-Pause. Wochen der Wahrheit, wo der HC Leipzig nun wirklich leistungsmäßig einzuordnen ist.

Mannschaftsposter HC Leipzig - Quelle: HC Leipzig
Mannschaftsposter HC Leipzig – Quelle: HC Leipzig

Gemeint sind die Partien gegen FTC Budapest (6. November), Astrachan (13. November), Vardar Skopje (19. November) in der Champions League sowie dazwischen die Bundesliga-Top-Begegnung am 16. November gegen die SG BBM Bietigheim.

Kay-Sven Hähner optimistisch: „Ziel sind acht Punkte. Wir wollen immer in jedem Spiel gewinnen, auch wenn wir in keinem der Spiele Favorit sind.“

Aus Sicht der SPORT4FINAL-Redaktion sollte zumindest in der Handball EHF Champions League Astrachan besiegt und punktemäßig die Hauptrunde erreicht werden. Gewinnt der HC Leipzig alle drei Heimspiele ist er definitiv unter den besten zwölf Teams Europas. Darauf könnte man im Verein und in der Region Leipzig stolz sein. Auch wenn manche Äußerungen von Vereinsvertretern zu den Niederlagen in Astrachan und Skopje von wenig Selbstkritik zeugen. In Skopje stand es bspw. „nach soliden 45 Minuten“ (Norman Rentsch) bereits 30:20 für den Gastgeber! In Astrachan war der Zwischenstand nach 40 Minuten 13:19 und 17:23 in der 51. Minute aus Sicht des HC Leipzig!

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25.10.2016 – PM HCL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Zuvor geht es aber für den HC Leipzig um die „normalen Hausaufgaben“ in der Bundesliga. Am Mittwoch um 19:30 Uhr trifft der deutsche Rekordmeister im ersten Heimspiel seit vier Wochen auf das Team des SVG Celle. Der Bundesliga-Zehnte konnte bislang zwei seiner drei Auswärtsspiele gewinnen und beim Auswärtsspiel in Oldenburg ging man nur knapp geschlagen (24:22) nach lange ausgeglichenem Spiel als Verlierer vom Parkett.

Trainer Norman Rentsch zur Skopje-Selbstkritik und zum Celle-Ausblick:

„Nach den soliden 45 Minuten in Skopje ist der Frust natürlich hoch, das wir am Ende noch so eingebrochen sind. Umso heißer ist die Mannschaft in der eigenen Halle, egal in welcher Besetzung wir spielen können, überzeugend zu agieren und die zwei Punkte zu erkämpfen. Und auch, wenn manchem Zuschauer der Gegner nicht ganz so attraktiv erscheint, brauchen wir die Unterstützung unserer Fans live in der Halle. Gerade in dieser nicht so einfachen Situation nach den Niederlagen in der Champions League. Wir wollen wieder zurück in die Erfolgsspur finden und dazu hoffen wir auch auf unsere Fans. Den DFB-Pokal kann man auch noch etwas später im TV verfolgen.“

Nina Reißberg - Foto: Sebastian Brauner
Nina Reißberg – Foto: Sebastian Brauner

Zur Verletzungssituation:

Die personelle Situation entspannt sich noch nicht wirklich. Torjägerin Saskia Lang wird nächste Woche zum ersten Champions-League-Heimspiel am 6. November gegen FTC Budapest wieder zurück erwartet, Michelle Urbicht erst im Januar 2017. Die beiden kurz vor dem Skopje-Spiel ausgefallenen Kreisspielerinnen Hildigunnur Einarsdottir und Luisa Sturm können aller Voraussicht nach noch nicht mitwirken, aber ein Kurzeinsatz scheint möglich. Neu im Lazarett ist Franziska Mietzner, deren Knie durch die hohe Belastung in Skopje reagiert hat und nun leider wiederum eine Woche ausfällt.

Um die Kreisposition abzusichern rückt Junioren-Nationalspielerin Nina Reißberg aus dem Juniorteam in den Bundesligakader auf. Sie hatte bereits in der letzten Saison einige Einsätze im Bundesligateam.

Champions-League-Match bei FTC Budapest

Viel Regenerationszeit bleibt dem Team von Norman Rentsch nach dem Spiel gegen Celle nicht, denn bereits am Donnerstagmorgen macht sich die Mannschaft auf den Weg in Richtung Budapest, wo am Samstag um 17 Uhr das Champions League Spiel gegen FTC Budapest ausgetragen wird. „Wir wollen einen Tag mehr Regenerationszeit vor Ort haben, deswegen fahren wir schon eher. Die Müdigkeit durch die Reisestrapazen haben wir in den letzten Spielen deutlich gespürt, deswegen verändern wir dies entsprechend“, meinte Norman Rentsch.


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