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SG BBM Bietigheim bezwang HC Leipzig in der Handball-Bundesliga

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Tess Wester - SG BBM Bietigheim - Foto: Marco Wolf
Tess Wester – SG BBM Bietigheim – Foto: Marco Wolf

Die SG BBM Bietigheim bezwang in der Handball-Bundesliga der Frauen den HC Leipzig mit 32:27 (17:12) Toren.

Das Team von Martin Albertsen, Top-Favorit auf den deutschen Meister-Titel und Finalist im Handball EHF-Cup gegen HC Rostov-Don, bleibt weiterhin verlustpunktfrei an der Tabellen-Spitze in der Bundesliga.

Sah es durch einen Bietigheimer 7:0-Lauf zum 12:5 in der 22. Minute nach einem Leipziger Debakel aus, so steigerte sich der Gast in der zweiten Hälfte merklich und agierte auf Augenhöhe mit der SG BBM Bietigheim.

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19.04.2017 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp
SPORT4FINAL-Chefredakteur Frank Zepp

Der HC Leipzig kam gegen müde wirkende Gastgeberinnen mit einer 3:4-Führung (9.) gut in die Begegnung. Danach ließen viele technische Fehler (10) in der ersten Hälfte die Überlegenheit von Bietigheim anwachsen. Leipzigs beste Akteurin, Torhüterin Nele Kurzke mit insgesamt 15 Paraden, bewahrte ihr Team vor einem größeren Rückstand und hielt nach der Pause den HC Leipzig auf Tuchfühlung. Das „Tor des Tages“ bereitete Susann Müller mit einem „No-look-Rückhand-Pass“ auf Torschützin Kim Naidzinavicius zum 10:5 (20.) vor.

In der zweiten Halbzeit begann Leipzigs stärkste Phase nach einem 19:12-Rückstand (34.). Fünfmal gelang es dem Rentsch-Team, den Rückstand auf drei Tore zu verkürzen. Sogar zwei Unterzahl-Tore der Gäste unterstrichen die Leistungssteigerung gegen ein Bietigheim-Team, dass in der Schlussphase den knappen Vorsprung „verwaltete“. Beim 28:25 (54.) lag noch ein wenig Leipziger Remis-Hoffnung im Spiel, die aber mit dem 30:25 (56.) durch Susann Müller (7 Tore) „begraben“ wurde. Auf Gastgeber-Seite überzeugten neben „Susi“ Torhüterin Tess Wester (17 Paraden incl. zweier Siebenmeter) und Kim Naidzinavicius (7 Tore). Anne Hubinger erzielte ebenfalls 7 Treffer für den HC Leipzig.

Stimmen nach dem Match:

Anne Hubinger: „Am Ende hat bei uns ein wenig die Kraft gefehlt, so dass wir viele kleine Fehler gemacht haben, die nicht sein müssen. Aber wir können erhobenen Hauptes nach Hause fahren.“

Kim Naidzinavicius: „Wir können sicher besser spielen, aber die hohe Belastung der letzten Tage hat sich doch bemerkbar gemacht. Mir kam das Spiel heute viel länger vor als sonst.“

Martin Albertsen (Trainer SG BBM Bietigheim): „Ich bin so glücklich, dass meine Mannschaft heute von den Zuschauern so gut unterstützt wurde. Wir brauchen das, denn wir müssen so viel kämpfen und es sind noch so viele Spiele. Ich muss nun dafür sorgen, dass die Mannschaft am Samstag in Neckarsulm wieder körperlich gut dasteht, denn die Belastung in den letzten acht Tagen war doch sehr hoch. Wir brauchen auch am Samstag die Zuschauer zur Unterstützung, denn Handball ist ein Teamsport.“

Norman Rentsch (Trainer HC Leipzig): „Mit der Fünf-Tore-Niederlage können wir zufrieden sein. Wir haben Bietigheim herausgefordert, hätten aber im Abschluss noch konsequenter sein müssen. Aber die Moral im Team ist sehr gut und ich habe großen Respekt vor meiner Mannschaft.“

SG BBM Bietigheim: Roch, Salamakha, Wester – Biltoft, Visser (3/2), Lauenroth (3), Mack, Nina Müller (5), Smeets, Schulze (1), Baun Eriksen, Naidzinavicius (7/4), Hundahl (2), Woller, Susann Müller (7), Malestein (4).

HC Leipzig: Kurzke, Roth – Mazzuco (1), Einarsdottir (3), Bösch (2), Hubinger (7), Reimer (2/1), Minevskaja (5/2), Sturm (5), Rode (2).

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