Thüringer HC beim Buxtehuder SV mit „big-point-Sieg“


Thüringer HC - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017-2018 - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017-2018 – Foto: Thüringer HC

Der Thüringer HC kommt in der Handball Bundesliga mit zwei wichtigen Auswärts-Punkten und einem „big-point-Sieg“ aus Buxtehude zurück.

Beim souveränen 25:21 (15:10) Erfolg des Thüringer HC erzielte Iveta Luzumova 12 Treffer (12/7) und beide Torhüterinnen des THC, Dinah Eckerle und Jana Krause, hatten starke Momente. Für den Buxtehuder SV war die Niederländerin Michelle Goos mit fünf Treffern erfolgreichste Werferin.

Herbert Müller: „Wenn man uns nun die Favoritenrolle in der Meisterschaft zuweist, ist das eben so.“

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28.12.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Der Thüringer HC erwischte einen guten Start. Iveta Luzumova traf per Strafwurf zum 1:0. Die Anfangsphase war geprägt von einer aggressiven Abwehrarbeit. Dinah Eckerle entschärfte gleich zwei Strafwürfe von Ulrike Gubernatis und Michelle Goos in Folge und legte damit den Grundstein für die 2:4-Führung der Thüringerinnen.

Beim Buxtehuder SV tat man sich schwer gegen die kompakte THC-Abwehr, wo Anika Niederwieser im Wechsel mit Beate Scheffknecht für Stabilität im Mittelblock sorgte. Vor allem die Fernwürfe von Emily Bölk und Friederike Gubernatis verfehlten mehrfach das von Dinah Eckerle gut gehütete Tor der Gäste. In der 20.Minute kassierte Josefine Huber bereits ihre zweite Zeitstrafe und war damit stark „Rot gefährdet“. In Unterzahl zeigte sich Saskia Lang weiterhin treffsicher und erzielte das 12:6 aus Sicht ihrer Mannschaft.

Die Gäste ließen jetzt mehrere Chancen aus und Maike Schirmer, Lone Fischer und Emily Bölk brachten mit ihren Treffern den BSV wieder auf 9:12 heran. Iveta Luzumova beendete dann die Torflaute mit einem Treffer von der Strafwurflinie. Kerstin Wohlbold glänzte jetzt mit zwei starken 1-gegen-1-Aktionen und die THC-Frauen gingen mit einer verdienten 15:10 Führung in die Pause.

Viereinhalb Minuten in Hälfte Zwei blieben beide Teams ohne Torerfolg, dann setzte Emily Bölk einen sehenswerten Schlagwurf zum 11:15 ins Netz. Beim 16:18 in der 43.Minute schien das Spiel wieder spannend zu werden. Wieder waren es Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova von der Strafwurflinie, die den alten Abstand wieder herstellten. Josefine Huber musste nach der nächsten beherzten Abwehraktion die dritte Zeitstrafe quittieren. Für die junge Österreicherin war damit das Spiel beendet.

Die Gäste spielten ihre ganze Routine aus und zogen bis zur 55. Minute auf 17:24 davon, auch weil Jana Krause, die jetzt im THC-Gehäuse stand, mit einer überragenden Leistung ihr Tor förmlich vernagelte. Die Partie war entschieden, auch wenn jetzt kein weiterer Wurf an Antje Peveling mehr vorbei gehen wollte und die Gastgeberinnen durch Jessica Oldenburg, Michelle Goos und Lisa Prior noch für das Publikum in der Halle Nord versöhnliche Ergebniskosmetik betreiben konnten. Die Gäste hatten ihr Ziel erreicht und der erste Tabellenplatz wurde gefestigt.

Stimmen zum Spiel:

Herbert Müller (THC): „Ich bin sehr froh, dass wir heute hier gewonnen haben. Es war ein nervenaufreibendes Spiel. Man kann hier nie sicher sein, wie es ausgeht. Ich bin glücklich, dass wir das Ergebnis halten konnten. Der Halbzeit-Vorsprung war ein kleines Polster. Ich werde einen Teufel tun, Druck auf die Mannschaft zu laden. Wenn man uns nun die Favoritenrolle in der Meisterschaft zuweist, ist das eben so. Gegen Buxtehude muss man erstmal gewinnen.“

Dirk Leun (BSV): „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Mit 25 Gegentoren können wir zufrieden sein, 21 geworfene Tore sind aber einfach zuwenig. Es waren zu viele Bälle, die wir nicht ins THC-Tor geworfen haben. Beim THC stimmen eben die Basics und er geht eben hin, wo es weh tut, und das reicht um zu gewinnen.“

Statistik:

Buxtehuder SV: Antje Peveling, Lea Rühter, Julia Gronemann; Lisa Borutta, Katharina Meier, Lone Fischer 1, Kristina Haurum 1, Friederike Gubernatis 2, Lynn Knippenborg 1, Maike Schirmer 2, Jessica Oldenburg 4, Emily Bölk 2, Michelle Goos 5, Isabell Kaiser, Paula Prior, Lisa Prior 3/2.

Thüringer HC: Jana Krause, Dinah Eckerle; Beate Scheffknecht 5, Saskia Lang 3, Meike Schmelzer, Anika Niederwieser, Macarena Aguilar Diaz 1, Iveta Luzumova 12/7, Gordana Mitrovic, Lydia Jakubisova 2, Kerstin Wohlbold 2, Josefine Huber, Patricia Batista da Silva.


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