Thüringer HC beim Buxtehuder SV gefordert

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Thüringer HC - Herbert Müller - Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC
Thüringer HC – Herbert Müller – Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC

Handball Bundesliga: In einer weiteren englischen Woche trifft der Thüringer HC, nach einem couragierten Auftritt in der EHF Champions League Hauptrunde in Budapest, am Mittwoch auswärts im 16. Bundesliga-Spiel der Saison auf den Buxtehuder SV.

Um am Tabellenführer SG BBM Bietigheim dran zu bleiben, muss ein Sieg für den Titelverteidiger her.

26.02.2019 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Rückblick: Herbert Müller hatte nach dem enttäuschenden Bundesligaspiel des Thüringer HC gegen Bensheim/Auerbach eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert. Die kam im Champions League Hauptrunden Match in Budapest. Das Team zeigte, welches Potential in ihm steckt. Wieder mit Kristy Zimmeman, Alicia Stolle und Ina Großmann besetzt, lieferten die THC-Frauen trotz einer 30:29 Niederlage einen großen Kampf. Obwohl Budapest ab der 25. Minute immer mit vier bis fünf Toren in Front lag, warf in den letzten fünf Minuten nur noch der THC die Tore. Kristy Zimmermann zeigte tolle Paraden, und so wäre noch ein Unentschieden drin gewesen.

Herbert Müller sagte: „Wir sind in Budapest gut in das Spiel rein gekommen, haben 7:6 geführt (12. Minute). Haben dann gerade in der ersten Halbzeit ein paar Fehler zu viel gemacht und gerieten so bis zu Halbzeit mit 12:17 ins Hintertreffen. Wir haben uns dann vorgenommen zu figthen. Es macht unfassbar viel Spaß in der Champions League ohne Druck, frei von der Seele weg, unseren besseren Handball zu zeigen. Ich konnte die Mädels immer wieder motivieren, dagegen zu halten und nicht aufzugeben. Hinten raus wäre sogar noch ein Sieg möglich gewesen. Unverständlich auch, dass die Schiedsrichter das Kontertor von Alexandra Mazzucco abpfeifen. Dennoch ging die zweite Halbzeit mit 17:13 klar an den Thüringer HC.“

Spiel beim Buxtehuder SV:

Nach dem 15. Spieltag mit der deutlichen Niederlage des TuS Metzingen in Bietigheim spitzt sich der Kampf um die Meisterschaft erst einmal zu einem Zweikampf zu. Der Halbzeitmeister SG BBM Bietigheim zeigte sich als klarer Favorit und hatte das Spitzenspiel gegen Metzingen souverän und verdient gewonnen. Die THC-Frauen wollen weiter um die Meisterschaft mitspielen, dazu muss in Buxtehude ein Sieg her. Die zuletzt so souveränen Norddeutschen mussten am Samstag im Nordderby gegen den VfL Oldenburg eine deftige Heim-Niederlage einstecken. Die macht die Aufgabe für den Thüringer HC nicht leichter.

Das sieht Herbert Müller auch so: „Die Niederlage gegen Oldenburg gefällt mir gar nicht. Die haben jetzt etwas gut zu machen, werden sehr motiviert vor dem eigenen Publikum auftreten wollen. Da müssen wir von Anfang an Druck machen, unser Spiel dem Gegner aufzwingen, dann haben wir auch in Buxtehude eine Chance zu gewinnen.“

Bekanntlich stachelt so eine Niederlage extra an. Dabei hat der BSV seit Ende Dezember alle Bundesliga-Spiele gewonnen, darunter gegen Leverkusen und Göppingen. Zuvor gab es ein überraschendes Remis gegen das Schlusslicht aus Halle-Neustadt in eigener Halle. Herbert Müller geht davon aus, dass es ein „schweres Auswärtsspiel“ wird.

Bisher haben beide Mannschaften 36 Mal gegeneinander gespielt. Der Thüringer HC hat 21 Spiele gewonnen und 13 verloren. Von den letzten zehn Spielen konnte der Thüringer HC sieben für sich entscheiden, ein Mal steht ein Unentschieden in der Statistik. Die letzte Niederlage gegen den Buxtehuder SV gab es am 23. Januar 2016 in der Salzahalle mit 22:25.

Kader:

Nachdem mit Alicia Stolle, Ina Großmann und Kristy Zimmerman drei längere Zeit verletzte Spielerinnen in den Kader zurück gekehrt sind, wobei besonders Kristy Zimmerman im Tor und Alicia Stolle als Shooterin in Budapest gefielen, verletzte sich Alexandra Mazzucco am Knöchel. Der deutsche Meister wird in gleicher Besetzung wie nach Budapest zum Liga-Konkurrenten Buxtehude anreisen.


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