Thüringer HC beim Buxtehuder SV vor schwerer Aufgabe mit Personalproblemen

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Thüringer HC beim Buxtehuder SV vor schwerer Aufgabe mit Personalproblemen - Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC
Thüringer HC beim Buxtehuder SV vor schwerer Aufgabe mit Personalproblemen – Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC

Nach der unverhofften Osterpause geht für den Thüringer HC der Alltag in der Handball Bundesliga weiter.

Es stehen noch sechs Begegnungen aus, die über das Erreichen des Saisonziels entscheiden werden. Am Samstag startet in der Halle Nord in Buxtehude das schwere Auswärtsspiel gegen den Buxtehuder SV.

21.04.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die Personalsituation beim Thüringer HC ist nach wie vor angespannt. Eine normale Vorbereitung auf die letzten Spiele ist schier unmöglich. Dabei trainiert der Rest der Bundesliga-Mannschaft jetzt schon mit der Zweiten zusammen, um wenigstens auch mal sechs gegen sechs und damit taktische Varianten probieren zu können.

Herbert Müller: „In Buxtehude wird es besonders schwierig, die Heim-Mannschaft ist klarer Favorit. Die werden alles daran setzen, den vierten Platz abzusichern, der die Teilnahme am EHF-Cup bedeutet. Rein rechnerisch fehlen uns noch sechs Punkte, zum zweiten Tabellenplatz – darum werden wir fighten. Das heißt, von den letzten sechs Spielen müssen wir wenigstens drei gewinnen. Angesichts der personellen Probleme wird das eine Mammut-Aufgabe. Auf der Bank gibt es kaum Wechselmöglichkeiten. Da hilft aber kein Rumjammern. Die Situation ist so wie sie ist, das können wir uns nicht aussuchen, da müssen wir durch. Ich muss da auch unsere Fans um Geduld und Verständnis bitten – jetzt geht es nicht um Handball-Leckerbissen, vielmehr ist purer Kampf um Platz zwei angesagt.

Jeder Gegner ist eine Herausforderung, Buxtehude eine besondere. Die Mannschaft ist stark und ausgeglichen gut besetzt. Eigentlich ist der BSV besser als sein derzeitiger Punktestand auf Platz vier. Die könnten um die Meisterschaft mitspielen, jeden Gegner in der Bundesliga schlagen. Sie verfügen mit Emily Bölk, Friederike Gubernatis und Jessica Oldenburg über einen wurfgewaltigen Rückraum, zwei wieselflinke Linksaußen, eine quirlige torgefährliche Kreisläuferin und zwei gute Torhüterinnen, um nur einige wenige Positionen zu charakterisieren.“

Herbert Müller zur Personalsituation:

„Unsere operierten Spielerinnen befinden sich in der Rehabilitation. Anika Niederwieser nach der Schulter-OP ist nach gut verlaufender Operation in intensiver Reha. Wenn alles weiter so optimal laufen, kann sie vielleicht schon zu Beginn der Vorbereitung wieder ins Training einsteigen. Bei Iveta Luzumova wurden die Fäden gezogen. Noch zwei weitere Wochen muss sie eine Schiene tragen. Dann erst können wir weiter sehen. Szimonetta Planeta ist im Sonderathletik-Training – der erste Auftritt in der Halle steht demnächst an.

Kurzfristige Probleme haben sich bei Crina Pintea und Maria Kiedrowski eingestellt. Bis heute ist noch nicht sicher, ob sie am Samstag spielen können. Auch Beate Scheffknecht wagt heute erst die ersten Schritte in der Halle, sie ist zumindest vorsichtig optimistisch. Positiv: Julia Redder trainiert voll mit uns, konnte in den Ferien auch in den Vormittags-Einheiten dabei sein. Sie trainiert fleißig und wird nach dem Wochenende ja zum Lehrgang der Junioren-Nationalmannschaft aufbrechen.“

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