Thüringer HC beim HC Leipzig. Herbert Müller: Kompliment für „beißende Klapperschlange“

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Thüringer HC beim HC Leipzig. Herbert Müller: Kompliment für „beißende Klapperschlange“ - Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC
Thüringer HC beim HC Leipzig. Herbert Müller: Kompliment für „beißende Klapperschlange“ – Foto: Hans-Joachim Steinbach / Thüringer HC

Der sechsfache deutsche Meister, Thüringer HC, muss in der Handball-Bundesliga am Sonntag zum mitteldeutschen Derby beim deutschen Rekordmeister HC Leipzig antreten. Um 16 Uhr wird in der Arena Leipzig das Spiel Titelverteidiger gegen den deutschen Pokalsieger der letzten Saison angepfiffen.

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23.03.2017 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die letzte englische Woche bringt für den Thüringer HC gleich zwei Spitzenspiele: Gestern Zweiter gegen Dritter und vier Tage darauf Vierter gegen Zweiter. Die Punkte will der Thüringer HC behalten, um oben dran zu bleiben und bereit zu sein, sollte der Titelfavorit irgendwann und irgendwo doch einmal stolpern. Nach dem grandiosen Sieg gegen den unmittelbaren Mitbewerber TuS Metzingen gilt es, den Verfolger HC Leipzig nicht zu unterschätzen. Auch die Leipzigerinnen haben Metzingen in eigener Halle besiegt, und so ein angeschlagenes Team ist brandgefährlich.

Was die Spielerinnen und Trainer in Leipzig zuletzt sportlich gezeigt haben, ist aller Ehren wert. Da wartet eine schwere und komplizierte Aufgabe auf die Thüringerinnen. Ungefähr 200 THC-Fans werden vor Ort dabei sein und ihre Mannschaft lautstark unterstützen.

Das Trainer-Statement von Herbert Müller:

Im Rückblick auf das Metzingen-Match:

„Das war gestern für uns ein enorm wichtiges Spiel und ein grandioser Sieg, um den Tabellenplatz Zwei abzusichern. Ich habe von meiner Mannschaft Champions-League-Niveau gefordert und sie haben das überzeugend geliefert, sehr konstant über 60 Minuten. Dabei gefiel sowohl die mannschaftliche Geschlossenheit mit einem sehr guten Innenblock Pintea-Niederwieser, aber es stachen auch unsere Einzeltrümpfe. Dinah Eckerle brachte uns mit ihren zahlreichen Paraden, mit einer souveränen Torwartleistung immer wieder ins Spiel. Crina Pintea war nicht zu bändigen, ganz stark ihr Torhunger und die Deckungsleistung. Und Iveta Luzumova bot eine alles andere überragende Weltklasseleistung. So konnten wir selbst unser schnelles Spiel aufziehen, während Metzingen immer wieder gestoppt wurde. Ihre schnelle Mitte, die erste Welle war wirkungslos. So ließ ich das Spiel laufen und habe so gut wie gar nicht gewechselt. Die Mannschaft hat eine grandiose Leistung gezeigt“

Zum Bundesliga-Spiel beim HC Leipzig:

„Es bleibt keine Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Das wäre brandgefährlich. Die finanzielle Situation in Leipzig ist nur eine Seite, sportlich hat das eher leistungsfördernd gewirkt. Das junge Team agiert wie eine ‚beißende Klapperschlange‘! So ein Team, welches um das Überleben kämpft, ist mega gefährlich. Wir sind jedenfalls gewarnt und nehmen die Aufgabe sehr ernst. Was die in den letzten Wochen in Leipzig gespielt haben, nötigt mir Respekt ab, ein Riesen-Kompliment an Mannschaft und Trainer-Team. Wir müssen deshalb die Leistung von gestern zum Maßstab machen, um auch in Leipzig zu punkten.“

Zum Kader:

„Jana Krause wurde vor einer Woche operiert, auch bei Szimonetta Planeta wurden noch Schrauben aus dem operierten Knie entfernt. Die nächste OP steht aber bei Anika Niederwieser nach dem Spiel gegen Neckarsulm an. Die Schulter macht ihr so starke Probleme und Schmerzen, dass wir nicht bis zum Saisonende warten können. Alle anderen rücken enger zusammen.“

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