Thüringer HC nach Sieg bei SG BBM Bietigheim vor siebenter Meisterschaft


Thüringer HC - Handball Bundesliga - EHF Champions League - Saison 2017-2018 - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Saison 2017-2018 – Foto: Thüringer HC

Handball Bundesliga: Der Thüringer HC kann wie der FC Bayern München den Meisterschafts-Sekt kalt stellen.

Im spannenden aber nur phasenweise hochklassigen Spitzenspiel der beiden besten deutschen Vereinsmannschaften besiegte der Thüringer HC vor 1.880 Zuschauern in der Ludwigsburger MHP-Arena den amtierenden deutschen Meister SG BBM Bietigheim mit 26:23 (9:7) Toren.

Damit ist der Thüringer HC nach einem Jahr „Pause“ auf Kurs siebente deutsche Meisterschaft in den letzten acht Jahren unter einem Cheftrainer Herbert Müller.

31.03.2018 – PM Vereine / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Bis fünf Minuten vor Spielende war die Partie noch nicht entschieden. Dann hatte der Gast aus Thüringen das bessere Ende für sich. Der starke Endkampf des Thüringer HC mit großer Übersicht und Kampfkraft, entschied das Spiel zugunsten des Müller-Teams. Das 26:23 durch Meike Schmelzer änderte nichts daran, dass sich zwei Teams auf Augenhöhe begegneten. Die besten Werferinnen waren Anna Loerper (10/5) auf Bietigheimer Seite, Iveta Luzumova war wieder einmal mit 9/4 Treffern für den Thüringer HC die beste Torschützin.

Unrühmliche Höhepunkte des Duells waren schließlich noch zwei rote Karten kurz vor Schluss: Zuerst gegen Luisa Schulze (58.), eine Minute später gegen THC-Spielerin Anika Niederwieser. Letztlich brachte der Thüringer HC die Führung aber über die Zeit und konnte das umkämpfte Duell für sich entscheiden.

SG BBM Coach Martin Albertsen bilanzierte: „Wir haben heute leider die erste Halbzeit verschlafen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle Reaktion gezeigt. Leider konnten wir in den entscheidenden Situationen aber nicht treffen und haben am Ende den Fokus verloren.“

Herbert Müller (THC): „Ich bin heute mega Stolz auf meine Mannschaft, wie sie in der ersten Halbzeit in der Abwehr gefightet hat. Dann, als wir ein bisschen schlecht aus der Kabine raus gekommen sind und die Probleme hinten bekommen hatten, haben wir das 7 gegen 6 vorne super gut gespielt. Wir haben dann die Bälle in das leere Tor rein geworfen und selber nichts zugelassen. Das war einfach hinten heraus die letzten 10 Minuten mit den letzten Kraftreserven und dem Herz des THC ein super wichtiger Sieg. Das war ein Drei-Sprung in die richtige Richtung. Ich kann der Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen, das war ganz ganz toll heute. Eine absolute Mannschaftsleistung. Jeder der eingewechselt wurde, hat sich sofort eingebracht. Maca in der ersten Halbzeit war sofort gefährlich gewesen. Anika dann in der zweiten Hälfte für Beate mit drei ganz wichtigen Toren. Also eine Mannschaftsleistung durch und durch mit einer überragenden Dinah Eckerle im Tor.“


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