Thüringer HC empfängt SV Union Halle-Neustadt


Herbert Müller - Thüringer HC - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Herbert Müller – Thüringer HC – Foto: Hans-Joachim Steinbach

Handball Bundesliga: Der Thüringer HC spielt zum ersten Male ein Bundesliga-Spiel in Nordhausen gegen die SV Union Halle-Neustadt.

Dort, wo der Thüringer HC seine EHF Champions League Spiele bestreitet, muss die Mannschaft mit den letzten drei Heimspielen ausweichen, weil die Sanierung und Erweiterung der Salzahalle in Bad Langensalza bereits begonnen hat.

18.04.2019 – PM THC / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Aber ganz so neu ist die Situation auch nicht, denn bereits drei Supercup-Finals und ein DHB-Pokalspiel gegen die SG BBM Bietigheim hat der Thüringer HC dort vor imposanter Kulisse bestritten. Das wünscht sich Herbert Müller auch für das Spiel am Samstagabend um 18 Uhr in Nordhausen. „Wir brauchen jeden Punkt, jedes Tor sowieso und jeden Fan, um zu siegen. Die Mannschaft darf sich in den restlichen Spielen keine Blöße geben“, meinte der Trainer.

Rückblick:

„Am Wochenende hat Bietigheim erneut vorgelegt, die Tordifferenz sogar noch vergrößert. Die spielen konstant und gut. Nichts anderes haben wir erwartet. Trotzdem wurde die schwere Auswärts-Aufgabe in Dortmund gut gelöst, wir haben die zwei wichtigen Punkte, nur ein paar Tore hätten es schon mehr sein können“, sagte Herbert Müller. Dabei war er vor allem mit der Ausbeute von den Außenpositionen unzufrieden. Auch die Deckung hätte in der ersten Halbzeit besser stehen müssen. Dennoch wurde zumindest die Pflicht erfüllt.

Zum Spiel:

Das Spiel gegen den abstiegsbedrohten SV Union Halle-Neustadt wird nicht leicht, weil die Wildcats in den letzten zwei Wochen einen derben Dämpfer im Kampf um den Klassenverbleib einstecken musste. Die Niederlage in Bensheim war schmerzlich und mit dem Sieg von Neckarsulm in Oldenburg liegt Halle erst mal wieder abgeschlagen auf dem vorletzten Platz und damit auf einem Abstiegsrang. Somit sind sie jetzt in eine Drucksituation geraten, die unser Spiel gegen sie keinesfalls leichter macht.

„Dabei hat Halle zuletzt, gerade mit einer gut funktionierenden offensiven Drei-Zwei-Eins-Deckung erfolgreich agiert. Dadurch hatten sie sich unter Tanja Logvin die Chance auf den Klassenerhalt erarbeitet. Torgefährlich sind sie durch Mariana Ferreira Lopes und die agile Linksaußen Ekaterina Fanina. Schon im Hinspiel haben wir uns beim 35:30 Auswärtssieg sehr schwer getan“, sagte Herbert Müller und weiß, „dass uns die Wildcats auch dieses Mal wieder in viele Zweikämpfe verwickeln werden.“

Der Thüringer HC ist in einer klaren Favoritenrolle, es geht nur um das Gewinnen und das möglichst deutlich, wenn der Kampf um die Meisterschaft weiter offen gehalten werden soll.

Zum Kader:

Alicia Stolle hatte sich in Dortmund am Fuß verletzt und konnte diese Woche nicht mittrainieren. Die Physiotherapeuten kümmern sich um sie, aber vor ihrem Einsatz am Samstag steht noch ein großes Fragezeichen. Ansonsten ist der Kader der gleiche wie zuletzt. Zusätzlich ist Kerstin Wohlbold wieder in das Training eingestiegen.


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